Mittwoch, 19. September 2018

Reiner und die Faust aufs Auge (18.07.18)



Bummsdi hat ein Bubu am Ellbogen – aber nicht etwa, weil der Körperklaus aus welchen Gründen auch immer hingfallen ist, sondern weil ihn da ein Stein getroffen hat! Sagt er zumindest. Also darf man getrost davon ausgehen, dass Bummsdi hingefallen ist.
Ob das was mit der linken Arschbacke seines Gesichtsarsches zu tun hat, die auch ein wenig lädiert aussieht? Fest steht, dass Reinerle am Abend vor dem nächtlichen Monolog mal wieder draußen war, um dem abnehmenden Häid den letzten Stoß zu versetzen, sprich, auf irgendwelche Kuchensöhne loszugehen, die ja in letzter Zeit mit erfreulich hoher Frequenz und ja auch immer enthemmter die Schanze und den Schanzenoger sturmreif schießen. 

Könnte ja durchaus sein, dass sich endlich, endlich mal einer erbarmt hat, dem dicken fetten Pfannkuchen die fiese Fresse aus der Schnauze zu schlagen. Würde zu der Schwellung auf der Arschbacke passen, wenn man von einem Rechtshänder ausgeht, der die Fasut aufs Schweinsäuglein setzen wollte und dann nur bissi drunter und seitlich die Cellulite im Gesichtsarsch abgewatscht hat.
Reiners Reaktion auf so einen Wirkungstreffer ist schwer vorherzusehen. Ein ohnmächtiger Neidwutanfall mit völlig haltlosem Gebrüll, weithin spritzendem Augenschweiß, sofortiger Alarmierung der Staatsgewalt und anschließender Mana-Aufladung zu Deppenmusik wäre die informierte Prognose. Kann ja auch stattgefunden haben, zwischen dem mutmaßlichen Zwischenfall und dem Beginn des Schdriems sind ja vermutlich mehrere Stunden vergangen. Möglich also, dass Fetti eine kassiert hat, so schnell die Stampferchen ihn tragen konnten in die Schanze zurückgemeddlt ist und dann ersma ausgiebig gewütet und geweint hat. Im Schdriem ist er jedenfalls hörbar heiser.

Einigermaßen wiederhergestellt entscheidet er sich dann, die Ereignisse in einem Fidio zu verwursten und monologisiert sich in den nächsten anderthalb Stunden in die altbekannte Opferrolle hinein. Halt, vorher natürlich noch Deppenmusik, zu der er mit geschlossenen Augen sein Mana auflädt und dann grimmig und entschlossen in die Mitteldistanz schaut, während er sich ganz fest vorstellt, wie er die Häider zerquetscht und verbrennt und fertigmacht und alt aussehen lässt. Ist jetzt bestimmt bald soweit.
Und dann geht’s los. Anderthalb Stunden haltloses Dummgeschwätz des altbekannten Inhalts, was für ein großartiger Typ der Reiner doch ist. Jeder, der den Wunsch verspürt, dem supertollen Reiner statt der wohlverdienten Bewunderung und Barr’ne einfach paar anne Fresse zu geben, gehört in die Lalaburg. 
Denn wenn der Quallemann im Internet den dümmsten Unsinn verzapft, sich aufführt wie nicht ganz gescheit und dadurch sein Publikum nahezu geschlossen gegen sich aufbringt, dann hat das natürlich nichts mit der Realität zu tun! genausowenig, wie irgendwelche Aussagen, die Cyber-Prallo tätigt, irgendwas mit der Realität zu tun haben. Ja, ohne Schmäh, das gibt der dicke, fette Pfannkuchen unumwunden zu. Dass in der Realität, die er hier so aufgebracht beschwört, solches Verhalten einfach als notorische Lügerei firmiert, kriegt er dabei nicht in sein Spatzenhönn, der domme Knallkopp.
Quallemanns ständige, verstockte Lügerey bringt die Leute gegen ihn auf und draufhin suchen sie für ihren Unmut ein Ventil. 
Soweit zumindest die Ausgangslage in der Realität. Auf dem Planeten Reiner hingegen gibt es zwischen seinem widerborstigen und mittlerweile ja wirklich durch und durch abstoßenden Verhalten im Internet und den Ereignissen an der Schanze keine Zusammenhänge. 
Dabei übersieht der Klüterkopp natürlich geflissentlich, dass erstens die Schanze gar kein Ort in der Realität mehr ist, sondern nur noch der von dieser Realität durch windschiefen Maschendraht und stümperhaft verhängte Plasteplanen rundum abgeschottete Außenposten in Reiners trauriger Lebenswelt, die er ja längst vollumfänglich ins geliebte Internet verlagert hat. Das Schanzentor ist quasi der USB-Port des Ogerlebens, die Internet-Bio-Schnittstelle, wo Nährmittel ankommen, Müll verklappt, aber seit gestern ja auch Häider „gebannt“ werden. Hinter dem Tor beginnt das Boggemonn-Go-Level.

Zweitens kriegt der Suppengombu auch nach Jahren dahingehender vergeblicher Versuche die Grundlagen kausaler Verknüpfung nicht ins Spatzenhönn gerendert. Dass enthemmte Kuchenkinder seine USB-Schnittstelle belagern, liegt daran, dass er ein Arschloch ist, dem besagte Kuchenkinder gern deutlich machen möchten, dass er ein Arschloch ist und der überdies dumm genug war, die Lage des Ports ins Internetz hinauszubrüllen. So einfach ist das.

Statt aber diesen blödsinnig simplen Zusammenhang einfach mal einzusehen, erklärt unser Suppengobmu lieber zum hundertsten Mal, dass er es einfach nicht versteht, warum die bösen Häider ihn behelligen und wie dumm die sein müssen, solchen völlig unverständlichen Blödsinn zu machen.
Dasselbe Unverständnis simpelster Zusammenhänge offenbart Bummsdi natürlich auch, wenn er zwischen den Untaten der Schanzenbesucher und den eigenen Untaten einen kategorischen Unterschied etablieren will: Wenn die anderen ihn angreifen, ist das unverständlicher Häid. Wenn er die anderen angreift, dann ist das Verteidigung. 
Dass zweimal Unrecht nicht einmal Recht ergibt, wird er nie kapieren, unser dicker, dommer Knallkopp. Denn im Knallkopp innen drin ist es finster geblieben. An der Stelle, wo bei normalen, gesunden Menschen der Gerechtigkeitssinn verbaut ist, wohnt beim Suppengmobu ein Sonderschullehrer, der mit strengem Blick aber sofort wissen will, wer angefangen hat. Schuld ist, wer angefangen hat. und weil nach Bummsdis Weltsicht die Kuchensöhne ja quasi aus heiterem Himmel vor die Schanze fallen, haben die angefangen und sind also die Bösen und ham richtich Scheiße am Arsch etzadla.

Und so weiter und so weiter. es ist wirklich immer dasselbe. Dass man da Lust bekommt, dem Quallemann die Einsicht mit der Fasut ins Xicht zu drücken, ist zwar nicht schön, aber nachvollziehbar.
Ob das nun wirklich einer versucht hat, keine Ahnung.
Das haltlose Dummgeschwätz zum Thema Waffenschein könnte noch als Hinweis gedeutet werden. denn natürlich „bräuchte“ Reiner dringend einen, weil er mit seinen Wedelärmchen nur noch werfen kann wie ein kleines, spastisch gelähmtes Mädchen und Stöcke, Steine, Altmetall den Weg in die Häiderköpfe nicht mehr finden wollen. Das kann einen ehemaligen Messerwurfmeister schon traurig stimmen.

Mony – eine Frau geht seinen Weg (16.07.18)



Wer moderne Supermärkte frequentiert, mag sich angesichts der laufenden Regalmeter voller Fertiggerichte und Tütchen über Tütchen von Nahrungssurrogat schon einmal gefragt haben, wer dieses ganze haltlos bescheuerte Kroppzeug eigentlich kaufen soll.
Die Antwort ist so einfach wie furchtbar: Mony. Mony kauft den Rotz vollumfänglich auf, er kann gar nicht minderwertig und überflüssig genug sein, egal ob Weizenkleister mit Zuckercouleur, oder gefriergetrocknete Kartoffelflocken, mit denen sich Leute, die zu faul oder auch zu dumm sind, ein simples Zweikomponentengericht wie Kartoffelstampf hinzukriegen, sich stattdessen schleimigen Fensterkitt anrühren, oder gleich aus den traurigen Überbleibseln blutiger Autounfälle zusammengeleimte Fleischabfälle, Mony kauft alles und drückt es sich dann mit Schmackes ins Gesicht –freilich nicht ohne vorher dieses himmelschreiende Elend mit der Kamera aufgezeichnet und den Videobeweis ihrer eklen Untaten dann ins Weltnetz geschissen zu haben, immerhin ist dies ja das 21. Jahrhundert. 

Vor 50 Jahren, ungefähr als Monys Großmutter sich anschickte, Mons Mutter in das Jammertal zu scheißen, das landauf landab als Westfalen verschrieen ist, hätte jemand, vermutlich mit dem Gürtel in der Faust, dafür gesorgt, dass Mony wenigstens gescheit kochen und sich darüber hinaus bescheiden lernt. Aber heutzutag ist das natürlich alles nicht mehr statthaft und mithin ja auch schon völlig scheißegal, und so hat Mony nie gelernt, dass Mahlzeiten auch ohne Sodium und Natriumglutamat möglich wären und dass man sich bei Lieferdienst eigentlich entscheidet, ob man Pizza oder Döner haben will und sich nicht beides auf einen Sitz in die teigige Fresse schaufelt.
Aber schon vor solche Qual der Wahl gestellt scheitert Mony an der gestellten Aufgabe und kann sich nicht entscheiden –wie sie sich ja auch insgesamt nicht entscheiden kann, was sie eigentlich mit den restlichen vierzig bis sechzig Jahren, die der HErr ihr wohl noch einräumt, eigentlich anstellen will, außer den anderen Unglücklichen, die in dem Scheißlochhaufen namens Wuppertal ihr elend Leben fristen müssen, die ohnehin schon knappe Luft wegzuatmen.  

Macht sie halt Jutjub, wie all die anderen Versager und Tagediebe, nur eben in Scheiße und traurig. „Genau wie bei dir“ verspricht ihre Kanalbeschreibung; man fürchtet sich und weiß nicht, ob es ein Kassandraruf sein soll. Aber vermutlich nicht, vermutlich ists einfach nur himmelschreiende Dommheit – Mony weiß genausowenig, wer Kassandra war, wie sie den Namen ihres Kultusministers  nennen könnte, oder die Hauptstadt von Hessen, oder die Bestandteile einer echten Bechamelsauce.
Keine Fähigkeiten, keine Interessen, keine Ambition, keine Entschlossenheit –die blubbernd gärende Jauchegrube, die bei Mony da sitzt, wo gesunde Leute den Charakter haben, macht sie gänzlich ungeeignet zu irgendeiner anderen Lebensform als ihrer derzeitigen Madenexistenz. Wohl bequemt sie sich halbtags zu irgendeiner nicht näher definierten Tätigkeit, die von einer Maschine zuverlässiger und auch regelmäßiger erledigt werden könnte – dass sie ob ihrer Unfähigkeit, einfachste Handgriffe wiederholt korrekt durchzuführen, selbst bei den anderen Halbaffen an ihrem Arbeitsplatz als „die Dumme“ gilt, gibt beredte Kunde darüber, wie unglaublich eingeschränkt der Wissens- und Erfahrungshorizont dieser weibgewordenen Quarkspeise ist. Kein Wunder, dass ihr Pflichtbewusstsein so fremd ist wie soziale Mobilität und sie jede sich halbwegs bietende Gelegenheit nutzt, sich „krank“ schreiben zu lassen – als bräuchte es noch irgendein schriftliches Zeugnis dafür, dass ein Leben, wie Mony es führt, alles andere heißen muss als gesund.

Insgesamt darf sie in ihrer vernagelten, bornierten und freilich auch selbstgerechten Beschränktheit als die weibliche, westfälische Version von Reiner gelten; zwar liest sie wohl ein wenig flüssiger als unser Bummsdi, dafür hat sie aber nicht mal einen Führerschein und macht deshalb selbstverständlich all den rechtschaffenen Mitbürgern, die aus welchen hirnverbrannten Gründen auch immer nicht einfach mit einem naisen PKW rumfahren, sondern sich auf Gedeih und Verderb den öffentlichen Verkehrsmitteln ausliefern, ebendort das Leben zur Hölle, indem sie ungeniert die Stinkmauken auf die Sitzflächen packt, lauthals telefoniert oder Schlagerlärm verursacht und natürlich aus Knoblauch, Pferdefleisch und Muselwichse zusammengestümperte Mahlzeiten vertilgt. Wird sie für solcherley Frechheiten aus dem Bus geschmissen, denkt sie nicht etwa über ihre Verfehlungen nach, sondern zettelt prompt eine Denunziationskampagne gegen den Busfahrer an, Zeit genug hat sie ja. 

Denn wie wiederum Reiner trägt sie ja nichts zum Gelingen der Gesellschaft oder auch nur ihres eigenen Lebens bei, sondern verludert ihre Zeit mehr oder weniger vollumfänglich durch den Konsum der nieveaulosesten Telemedien, die überhaupt für Geld zu haben sind und hört auch dabei nicht auf, unaufhörlich Nährstoffe in solchen Darreichungsformen in sich zu schmettern, die gesunde Menschen schlechterdings wegschmeißen würden. 
Darob geht sie natürlich reineresk in die Breite und verkriecht sich in einem Panzer aus Kummerspeck, der immer arschförmigere Auswüchse gebiert. Obendrauf, wie ein Dixieklo auf einer Müllhalde, trägt sie ein stark ins schweinshafte spielende Gesicht spazieren, auf das ein blindwütiger Gott in heiligem Zorn eine Hassbotschaft an die Menschheit geschrieben hat, natürlich in Blindenschrift, er ist ja blind und kann das Elend nicht sehen.

Mony schon. Und um dem Abhilfe zu schaffen, kleistert sie die Schründe und Eiterbeulen, die der hasserfüllte Finger der Gottheit auf ihrem Arschgesicht hinterlassen hat, kurzerhand mit farbigem Fett zu. Das sieht dann zwar hinterher aus wie lackierter Totalschaden, Mony wird durch den Anblick jedoch in so helle Freude versetzt, dass sie auch das filzige Stroh, das nicht mehr in den Schwelles gepasst hat und deshalb oben und hinten rauswächst, stümperhaft einfärbt, in der irrigen Annahme, das würde nicht alles nur noch schlimmer machen.
Ihre ohnehin schon sehr überschaubaren Fähigkeiten, manuelle Tätigkeiten schnell und gewissenhaft durchzuführen, beeinträchtigt sie ganz freiwillig noch, indem sie anderen Schulversagerinnen gutes echtes Geld dafür gibt, dass die Plastekrallen an die Enden der Wurstfingerchen kleben, aber was solls, hin ist hin, so oder so kapott.

Der traurige Unterschied zu Reiner besteht darin, dass Mony, dem HErrn seis ewig geklagt, nicht im Zustand unberührter Jungfernschaft vor ihren Richter treten wird, sondern irgendwelchen schon völlig indiskutablen Männern die übelstinkende Punze hinhält, auf das die ihre perversen und degenerierten Gelüste an diesem Klumpen fischigen Weiberfleischs befriedigen können. Willens- und charakterschwach wie sie ist, hält Mony diese verabscheuungswürdige Praxis für Liebe.   
Als jüngst einer dieser halbseidenen Herren bemerkte, dass sein Verhängnis ja gar keines ist, sondern selbstgewählte Dommheit, suchte er natürlich schlagartig das Weite, worauf Mony eine solche Heulerey anhob, dass es eine reine Freude war –denn natürlich will man eine solche Madenmamsell tüchtig leiden sehen und natürlich ist Monys durch keinerlei Selbsterkenntnis auch nur ansatzweise getrübtes Sendungsbewusstsein solcherart übersteigert, dass diese entwürdigende Heulerey von ihrer eigenen verfetteten Hand veröffentlicht ward.

Wer so verkümmertes Interesse selbst an der eigenen Person an den Tag legt, kann gar nicht anders, als sich jedem dahergelaufenen Hallodri, der seinerseits auch nur das geringste Interesse an diesem Restleben bekundet, ohne Verzug und Überlegen auf Gedeih und Verderb völlig zu überantworten. Verschwindet dieses Interesse dann, fehlt natürlich auch gleich der Mittelpunkt des Restlebens und dementsprechend groß ist der Schmerz. Mony mag dann zwar mit schlecht gespielter Tapferkeit beteuern, wie egal ihr der untreu gewordene Beschäler sei, in einen ausgemachten Scheißkerl, auf den sie die ganze – natürlich ebenso mau und lau wie der Rest ihrer Randexistenz gefüllte – Schale ihres Zorns ausgießt, verwandelt er sich erst zu dem Zeitpunkt, an dem ein neuer Hallodri seine Platz eingenommen und ihr Leben wieder Sinn hat.

Oder zumindest das, was Monys schwacher Verstand und kleinmütiger Geist für Sinn halten.
Es bleibt zu hoffen, dass sich die Madenmamsell unterdes in die Unfruchtbarkeit gefressen hat. Denn sonst droht, was in den kärglichen Existenzen solcher Weiber immer droht, wenn mit Erreichen des dreißigsten Lebensjahrs auch der letzte Funke von Ambition und Ehrgeiz unter der Asche des verpfuschten Lebens erstickt und der letzte Wille, unter dann deutlich jüngeren Vorgesetzten ein kärgliches Auskommen als Hilfsdumme zu erwerben, endgültig gebrochen ist: Dann kommen solche Irrsinnspunzen auf die fixe Idee, ein eigenes Kind könnte ja als Lebensmittelpunkt fungieren und sie scheißen ein Bankert in die Welt, dem schon von Geburt an so gut wie sämtliche Tore zu besseren Lebenswegen vor der Nase zufallen.
Möge der HErr sich der Ungeborenen erbarmen.

Reiner und der Nervenzusammenbruch (14.07.18)



Alle Jahre wieder verliert unser dicker, fetter Pfannkuchen vor laufender Kamera so richtig nach Noten die Fassung. Also, wie oft er das im Jahr tatsächlich macht, keine Ahnung, wird wohl a weng häufiger sein, aber mindestens einmal pro Jahr lässt er seine Zuschauer unfreiwillig daran teilhaben.
Und heute wars mal wieder so weit.

Der Schdriehm fängt verheißungsvoll an, nämlich mit einer Leifübertragung von dem, was Reiner so gern als „Rumwergeln“ bezeichnet. Übersetzt heißt das soviel wie „an trivialen Verrichtungen des Alltags krachend scheitern“. Heute versucht der Suppengumbo, seine Surround-Brüllwürfel mit kostbarem, hart erbettelten Strom zu versorgen. Und scheitert auf ganzer Linie. Er kriegt den Bohrer nicht ins Futter. Er verlegt dauernd alles. Zum Abisolieren versucht er ein stumpfes Vic-Taschenmesser zu benutzen. Und immer und immer wieder muss er sich das Vogelnest aus dem Schwartenmagen wischen, den er als Gesicht herumträgt, muss schnaufen und ächzen und sich überall abstützen. Höhepunkt dieses Trauerspiels ist der Moment, in dem er mit einem Küchenstuhl ins Bild gemeddlt kommt und sich allen Ernstes anschickt, denselben zu erklimmen. Rollo, Aller, was hätt ich mich gefreut. Aber auch die zahlreichen Löcher in der Rückpartie der mittlerweile arg mitgenommenen EMP-Meddlerpelle sind ein Anblick, der betroffen macht heiter stimmt.

Leider bemerkt Fetti die hirnverbrannte Blödheit dieses Plans gerade noch rechtzeitig. Als er aber dann – selbstverständlich japsend und mit rot angelaufenem Mostkopp – vor der Kamera platznimmt, ist er schon reichlich angefressen und frustriert. Was aber alle Dinge auch immer so kompliziert sein müssen, godverdomme. Dass das nicht an den Dingen liegt, sondern an seinem himmelschreienden Unvermögen in wirklich allen Belangen, kriegt unser Prallo natürlich nicht in sein Spatzenhönn.
Nächste herbe Enttäuschung für den mählich immer wütender werdenden Aggrolord: Der Tschett kümmert sich nicht die Bohne um seine so betont nonchalant vorgetragene Rumwergeley und will mitnichten berstend vor Spannung wissen, was er denn da eigentlich so verbissen getrieben und noch verbissener krampfhaft versucht hat, versiert und cool dabei auszusehen. Leider nein, leider gar nicht, der Tschett will natürlich nur über die Explosionen von heute früh sprechen. Prompt gibt’s dafür den ersten Anraunzer vom Aggrolord, der hier ein willkommenes Ventil sieht, den sich drohend anstauenden Frust loszuwerden.

Und schon winkt die nächste Gelegenheit dazu: Häider vor der Schanze! Na, die kommen ihm gerade recht, die können was erleb‘ne etzadla. Bummsdi wuchtet sich ächzend vom Sofa, schnappt sich sein Henndi und meddlt nach draußen, den immer kleiner werdenden Häid zusammenbrüllen sich vor Zeugen und der alsbald herbeizitierten Staatsgewalt nach Leibeskräften zum Obst zu machen.
Als Bummsdi dann – mittlerweile in völlig desolatem Zustand, mit zerrupftem Vogelnest, violettem Schwelles, schweißüberströmt und nach Luft ringend – vor die Kämm zurückkehrt und die Abrissbirne von Arsch mit ungebremstem Karacho in die speckigen Polster pfeffert, stehen die Zeichen endgültig auf Sturm.

Nein, Häider scheuchen hat wohl nicht so hingehauen wie geplant, sodass jetzt ersma der Monolog vom Unbesiegtheitslord auf dem Programm steht. Häider alle dumm, kein Leben, der letzte Abschaum, aber der Quallemann viel klüger und stärker als sie alle zusammen. Zur Bekräftigung dieser faustdicken Lüge wird das dumme Patschehändchen mehrfach vor den schweinehässlichen Knallkopp gewatscht.

Jetzt kommt alles auf den Tschett an. Der muss jetzt die Botschaften absondern, die der Frustlord braucht, um seine völlig verquere Version der Dinge bestätigt zu sehen. Leider ist die aktuelle Version der Dinge so unsagbar verquer, dass man sich das wirklich nicht mehr ausdenken kann: Bummsdi hatte doch mit den Häidern ausgemacht, dass die ihm beweisen sollen, wie zahlreich und wirkmächtig sie sind, indem sie alle verschwinden und komplett aufhören, ihn zu hänseln. Also, das rendert er sich grad allen Ernstes in seinem Spatzenhönn zurecht, es ist einfach nur noch utopisch. Als wollte ich einer gewissen jungen Dame beweisen, wie nais es ist, entspannt im eigenen PKW rumzufahren, indem ich denselben in der Garage lasse und mich stattdessen mit den Unzuverlässigkeiten und Abraummenschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln herumplage. 

Kann man sich wie gesagt alles nicht mehr ausdenken. Halt, unser Suppengobmu, der kann. Der redet sich grad in Rage darüber, dass er die Häider doch überhaupt nicht verdient hat, weil er doch so, äh, godverdomme, wie hieß das Wort denn nochmal, bescheiden ist, ja, haargenau. Zweimal, zwei verfickte Male innerhalb von fünf Minuten fällt ihm das Wort „bescheiden“ nicht mehr ein. Rollo Aller, man möchte den braven Siggi auferwecken und ihm das vorführen und dazu mehrfach versichern „ohne Schmäh, Jonge!“

Und weil der Quallemann sich jetzt endgültig in Rage geredet hat und der Tschett beharrlich die in diesem Moment so dringend benötigte Anerkennung verweigert, geht’s ansatzlos weiter. Bescheidenheit? Ja, kannste vergessen. Also buchstäblich, zwei Mal hintereinander, ohne Schmäh! Stattdessen ramentert es jetzt ganz ungefiltert aus  dem Neidlord heraus und  auf die beiden anderen Fettsäcke ein, die ihn in seiner aktiven Zeit ganz einfach so links liegengelassen haben, der fette Berliner Rotzlöffel mit dem Gesicht und dieser andere völlig haltlose Quallsack mit der Mödchenstimme, der is ja neu irgendwie. Und der ist besonders schlimm, weil er sich das domme Patschehändchen nicht vor den hässlichen Schwelles wemmst, sondern an die schwabbelige Schwarte. Das hält unser Prallo absolut nicht aus. 

Ist nicht schwer zu verstehen, warum: Weil dieser andere Mastsack sich jedesmal auf die Schmalzpauke haut, wenn er grad Koouuuln geschenkt gekriegt hat. Also nicht Leiks oder Bahrs, sondern richtige, echte Taler, die einfach so klimperklamper auf sein Onlein-Konto regnen und die er direkt im Anschluss eins zu eins verfressen kann. Nicht so wie Reiner, der von der mageren Ausbeute seiner öffentlichen Erniedrigung immer noch die Nutznießer dieser Zurschaustellung quasimenschlichen Leidens und klaffender Abgründe im Leben hart am Leben gescheiterter Abraumexistenzen mitbezahlen muss. Kein Wunder, dass Reiner da die Fassung verliert.

So. Allerletzte Chance für den Tschett etzadla, den Ragelord zu beruhigen. Alles nicht so schlimm, Reiner, wir bewundern dich, du bist so toll, pipapo un datt. Während er ramentert, schielt der Bummsdi ja auch immer wieder nach dem Tschett, obs nicht bald so weit ist. Wenigstens die Mitleidsbarren könnten doch mal geflogen kommen.
Aber was muss Reiner in diesem kritischen Moment erblicken? „Hab dich gemeldet“. Wer immer des war – trau dich, komm zu mir, ich nenn dich Ehrenhäider und überweise 10 HaSSpunkte. Denn dieser Tropfen bringt das Fass zum Überlaufen. Reiner macht, Reiner tut, Reiner legt sich so unglaublich ins Zeug – er zählt seine unglaublichen Errungenschaften ja sogar an den Wurstfingern her: Vier Drachen und der Meddl, damals der Dreggnmandey, das Format Drachenlord, er versteht es einfach nicht, warum er sich damit nicht ein Heer williger Spender und Bewunderer erarbeitet hat!

Naja, auch einfach erklärt, steht ja auch schon in der Original-Reineranalyse: Weil es ihm zu anstrengend war, ein Format wie 4DudM regelmäßig zu produzieren, also hat ers nach drei Folgen sein gelassen. Die Phase, in der er noch zwei Dutzend Folgen mehr produziert und sich eine richtige Fennbäis erarbeitet, die hat er einfach übersprungen und stattdessen mit den Häidern „Fragtmichwas“- und „GucktmameinLeben“-Formate durchziehen wollen, die bei seinen Vorbildern halt erst auf dem Programm standen, als die längst ein richtiges Programm und stabiles Publikum hatten.
Und jetzt regt er sich einmal (so rendert sich sein Spatzenhönn das jedenfalls zurecht), einmal nur über die beiden anderen Fettsäcke auf, die kein Programm und trotzdem keine Häider haben (dass die einfach nur deshalb verschont bleiben, weil ihr Abschaumpublikum nicht weiß, wo sie wohnen, kriegt Bummsdi natürlich auch nicht in den Knallkopp nei) und prompt wird er dafür gemeldet! Und bei seinem Glück wird wegen der Meldung dann der Barrenhahn zugedreht, dabei braucht er die Koouuuln doch grad so dringend.

Naja, wie dem auch sei: Was zuviel ist, ist zuviel und Reinerle bricht endgültig schluchzend vor der Kämm zusammen. Mal wieder. Und schaltet vorher die Kämm natürlich nicht aus. Mal wieder.
Dann kann er nämlich, nachdem der erste peak der Krise vorbey ist, den trotzigen Stärkelord mimen, der natürlich nur gestärkt aus dieser hochnotpeinlichen Dreckslage hervortreten wird. Bis das soweit ist, lädt ein 29jähriger Madenmann sein Mana wieder auf zum Soundtrack einer Kinderserie aus den Neunzigern, Rollo, Aller, du krisse Tür nicht zu.

Dann kann er endlich die Mitleidsbarren einheimsen. Fuffzich Euro Umsatz dafür, dass er mal wieder seine geistige Gesundheit vor Publikum zuschanden labert und mit Karacho vor die Wand fährt.
Ganz am Schluss noch Posieren auf der Sofakante, weil er nicht mehr lang genug stehen kann, bis die Kaffeemaschine das Wasser erhitzt hat. Kannste dir alles echt nicht mehr ausdenken, godverdomme.

Reiner und Exsl und die neue Anlage (10.07.18)



Das ganze Wochenende über hat unser Reinerle natürlich wieder jede Menge dummen Scheiß erzählt. Und verlässlich lässt sich die Brenzligkeit seiner Versorgungslage daran ablesen, mit welcher Intensität er schdriehmt und wie gereizt und mürrisch und übellaunig er dabei ist.
Sieht also insgesamt ganz gut aus.
Aus dem gerappelt Maß an Flachsinn, den der Suppenkaschber verlässlich produziert, wenn er wieder mal stundenlang den Quassel ungeölt laufen lässt, sticht folgende Aussage dann doch heraus:  

Es gibt für mich prinzipiell auf der Welt immer einen Punkt bei Menschen, ab dem Punkt ich nichts mehr mit diesen Menschen zu tun haben will. Ich meine, wirklich gar nichts. So. Ähm.

Was für ein Satz. Was für ein Blödsinn. Was für eine todtraurige Wahrheit.
 Wie jedesmal, wenn Reiner versucht, komplexe Sachverhalte möglichst elegant und  bedeutungsschwanger zu formulieren, verheddert er sich sofort in seinen Satzbauteilen. Damit ein richtig klassischer Reiner draus wird, fehlen hier eigentlich noch die abgegriffenen Worthülsen  (Ich bin n Mensch der… / war ich schon immer, werd ich auch immer sein… / Fakt ist… ), die in den Satz gestreut sind wie Salz auf die Eier. Aber ohne ists ja auch schon bescheuert genug.
Und traurig genug: für unseren dicken fetten Pfannkuchen ist es Standard, mit Menschen nichts mehr zu tun haben zu wollen. Früher oder später geht es ihm mit allen Menschen so. Eigentlich ist jede Form von Sozialkontakt für unseren Suppengmobu nur ein Prozess, an dessen Ende die erbitterte Feindschaft steht. Diese traurige Entwicklung erklärt die Speckmade kurzerhand zu einem Prinzip – warum auch nicht, sie wiederholt sich ja mit allerschönster Regelmäßigkeit. Egal, wer es ist, unser Kloppskopp erklärt ihn füher oder später zu seinem Gegner.

Das jüngste Paradebeispiel für diese Entwicklung ist nun dieser letzte fette Abraummenschen, der ihn auf den Plattformen seiner Wahl überflügelt, indem er sich einfach nur nicht wie das letzte Arschloch aufgeführt hat. Das findet Reiner zwar ungerecht und verstehen kann er das auch nicht (ja wie auch, er kann doch grundsätzlich nichts verstehen), aber immerhin kann er den Erfolg, wenn auch natürlich nicht neidlos, als Erfolg anerkennen.
Und wenn Reiner Erfolg sieht, will er was davon abhaben. Dann findet er es fürchterlich ungerecht, dass das nicht sein Erfolg ist. Müsste es doch eigentlich sein, er rafft des nedd, des kann doch nich wahr sei.
Eine Verbindung zwischen ihm und dem anderen Specki gibt es, mal abgesehen von der Dummheit und dem daraus resultierenden grotesken Übergewicht, eigentlich nicht. gab wohl auch ein paar Ehrenmenschen aus der Drachebubble, die den anderen Fettsack a weng gehänselt haben, aber der stand da wohl drüber oder was, keine Ahnung, man kann sich ja nicht alles anschauen. Auf jeden Fall hat die andere Junkfoodfressmaschine es wohl geschafft, souverän genug zu reagieren, um sich jetzt auf dem Weg zu 200 Kah Abos zu befinden und zwar nach nicht mal 50% der Onlinezeit, die unser meddlfrängischer Oberspasut schon auf der Uhr hat.

Aber weil er nicht anders kann, als neidisch die Nähe zum Erfolg zu suchen, nimmt Reiner per Fidiodrunterkommentar Kontakt auf. Schreibt er einen anerkennenden Glückwunsch? Ein nettes Grußwort? Haha, leider nein, leider gar nicht. Stattdessen nimmt er den herablassenden Tonfall der Lordschaft an, die dem Knecht erlaubt, näherzutreten. Denn wenn der Knecht will, dann „bekommt“ er einen Gastauftritt in Reiners Lordformat. Ja, so formuliert Reiner das, so drückt er das aus. Der andere, der Erfolgreiche, der kann etwas „bekommen“, das unser Suppengubmo ihm gnädigerweise zukommen lässt. Ist aber auch ok, wenn der andere da keinen Bock drauf hat, das kann der Specklord dann schon verstehen.
Kann er natürlich nicht, er kann ja grundsätzlich nichts verstehen, der dumme Knallkopp. Das sagt er nur so dahin, er rechnet ja auch auf keinen Fall damit, dass dieser blutige Anfänger, dieser Internetzgrünschnabel, der erst ein knappes Jahr lang sein Unwesen treibt in derselben Dunstglocke wie Reiner oder der dicke Berliner mit dem Gesicht, in diesem Höllenkreis aus Trash, Langeweile, Völlerey, Degeneration, Furzhumor, Leistungsverweigerung, unverdienter Arroganz und verhaltener Aggression.
Statt nun aber das so großherzig formulierte Angebot des Gütelords zu akzeptieren, schlägt der andere hässliche Fressack das nicht nur aus, sondern macht das öffentlich. Statt also Reiner eine Nachricht zu schicken oder einfach gar nichts zu machen, hockt der andere Mostkopp sich vor die Kamera, um Reiner abzusagen.

So machen die das alle, diese degenerierten Flitzpiepen: Wenn sie wem was zu sagen haben, reicht es, dass sie im Fidio den Namen des Adressaten erwähnen, der kriegt das dann schon mit, weil ja ohnehin jeder jedes Wort verfolgt, das von ihren fetten Lippen fällt. Dass das mit den Fidioansagen dann tatsächlich klappt, liegt daran, dass ihr Publikum hauptsächlich aus genauso degenerierten Zinkern, Spitzeln, Zuträgern und Unruhestiftern besteht, denen es ein Hauptspaß ist, die asseligen Trash-Fetties gegeneinander aufzuhetzen, um mal wieder zu sehen, wie die schön die Beherrschung verlieren.

Und wie sollte es anders sein, Reiner regt sich über diese Absage natürlich wieder fürchterlich auf. Nicht, weil er mal wieder einen Korb kassiert hat, oh nein, ganz bestimmt nicht, das ist auf keinen Fall der Grund! Hat er ja selber vorher k’sackt k’appt, dass ihm des nichts ausmacht! Nein, der Grund ist natürlich, dass der andere Sack voll Scheiße ihm diese Absage in aller Öffentlichkeit reindrückt, so dass jeder es mitkriegt und Zeuge einer neuerlichen Demütigung wird.
Reiner übersieht dabei geflissentlich, dass er diese Anrede von Privatpersonen in öffentlichen Fidios oft und gern selber praktiziert. Dieses ganze arrogante Lausepack macht das zwar durch die Bank so, bei Reiner ist dieses Verhalten allerdings besonders ausgeprägt. Darüber hinaus gibt es ja gar keine Möglichkeit, anders als durch direkte Ansprache mit ihm in Kontakt zu treten, denn sämtliche Sozialmedien haben unseren Kloppskopp ja inzwischen in hohem Bogen rausgeworfen.

Egal, so oder so kapott und diese öffentliche Erniedrigung vor Publikum reicht für Reiner, den anderen Fettsack nunmehr als Gegner zu sehen. Die Zinker, Spitzel und Aufwiegler in seinem Junau-Tschett können dann auch nicht aufhören, den Wunsch zu äußern, die beiden Mastschweine gegeneinander kämpfen zu sehen, was Reiner natürlich auch nicht verknusen kann.

Am liebsten wäre es ihm, die ganze missliche Sache wäre nicht passiert. Er würde die gern vergessen. Also bemüht er sich, die andere Person zu vergessen. Er speichert sie als Ursache einer tiefen und natürlich ungerechtfertigten Kränkung seines empfindlichen Egos ab und versucht dann nach allen Kräften, Gras über die Sache wachsen zu lassen. Denn natürlich fühlt er sich wieder mal zu Unrecht düpiert und bloßgestellt, andererseits gibt es aber kein echtes Fehlverhalten, das er dem anderen vorwerfen könnte: Um von Reiner gehasst zu werden, reicht es aus, ihm etwas nicht zu geben, das er gerne haben will.

Also Schwamm drüber über die ganze dumme Angelegenheit und sich mit irchendwas Schönem ablenken, irchendwas, das unserem dicken Dorfdulli das Gefühl gibt, was richtig gemacht zu haben und bewundert zu werden.
Seine tolle neue Anlage zB!
Als damals das Konfirmationsgeld eingesammelt und gezählt wurde, als die erste eigene „größere Anschaffung“ möglich war und man sich entschied, entweder ein Mopped oder eine Anlage zu kaufen, wurde über die Komponenten dieser Anschaffung auf dem Schulhof so manches pseudoinformierte Gespräch geführt. Da ging es nicht so sehr um technisches Know-How oder tatsächliche Beschaffenheit möglicher Komponenten, da ging es einfach darum, in der peer group diejenigen Teile festzulegen, deren Anschaffung als Erfolg, deren Besitzer als geile Hunde gelten würden. Hercules musste es sein, wer dann auf Piaggio dahergemöhrt kam, konnte gleich wieder kehrt machen.

Reiner redet über seine Anlage in genau dem Tonfall und genau dem Vokabular und mit genau demselben Sachverstand und derselben Absicht wie weiland die Konfirmanden auf dem Schulhof. Es hat sich nichts geändert – der Leib ist gewachsen und aufgequollen und hat sich an allen Ecken und Enden ins arschhafte verzerrt, das Hönn aber ist nicht mitgewachsen, hat sich nicht entwickelt, ist verkümmert geblieben.  Fairerweise sollte aber angemerkt werden, dass das Spatzenhönn bei aller Verkümmerung die rasante Entwicklung des Körpers Richtung Arschgebirge gar nicht vollziehen musste – im Koppe war Reiner immer schon ein Arsch.

Auspacken den Scheiß, einen stinkenden Haufen dummes Zeug darüber aufeinandersabbeln, dann sofort Schdriem an und das ganze nochmal. Da sitzt der Schuldenlord und hat Oberwasser, denn er hat sich ein teures Spielzeug gekauft, das er sich eigentlich nicht leisten kann. Und beteuert dutzende Male, wie genial und großartig es sei, dieses Spielzeug zu haben. Besonders der Subwoofer hat es ihm angetan, den demonstriert er gleich ein Dutzendmal. Dass sein arg malträtiertes Mikro diese Demonstration einfach nur in stumpfes Dröhnen verwandelt, kriegt er nicht mit. Stattdessen prahlt er mit der unglaublichen Leistungsstärke des Lautsprechers, den man noch viel, viel, viel weiter aufdrehen könne. Schnell stellt sich dabei heraus, dass der Gemüsesuppenbatzi tatsächlich der festen Überzeugung ist, die Leistung des Lautsprechers sei dadurch zu steigern, dass man möglichst viele Lautstärke-Drehregler einbaut – die kann man ja dann alle bis auf Elf drehen, dann geht die Rumba aber richtig los! Immerhin hat ihm dieser Lautsprecher schon mal eine Scheibe demoliert! Dass das nicht der Stärke des Lautsprechers geschuldet ist, sondern der Baufälligkeit seines Alptraumhauses, kriegt unser Prallsack natürlich nicht in sein Spatzenhönn.

Es bleibt zu hoffen, dass der wummerndern Krachfabrik eine ähnlich kurze Halbwertszeit vergönnt ist wie der beklagenswerten Aleggsa. Und hoffentlich passiert bald das nächste persönliche Debakel, über das Reinerle sich dann mit einem weiteren uninformierten Fehlkauf hinwegtrösten muss.