Mittwoch, 19. September 2018

Lügenchrisi „Raw Spirit“ Pörzel ändert seinen Namen (15.08.18)



Lügenchrisi sorgt mal wieder für Blut im Auge: Er will nicht länger Lügenchrisi heißen, sondern LügenSchmuel. Warum? Weil er an seiner „Außenwirkung“ arbeiten will. Die Leute sind nämlich zu dumm und bekloppt, ihn so zu sehen, wie er wirklich ist, nämlich ganz schlicht und ergreifend großartig und supertoll. Und weil die Leute so dumm sind, der Chrisi aber so spitze, ändert er jetzt seinen Namen, damit die Leute ihn endlich so wahrnehmen, wie er ist. 

Ach, Lügenchrisi. Das tun sie schon lange: Sie sehen in dir einen erzfaulen, hageldummen Haderlumpen, der vor lauter Eitelkeit nicht mehr geradeaus denken kann und deshalb der Annahme ist, er sei nicht etwa krachend am Leben gescheitert, sondern ein liebenswerter Mensch. Dass jeder, ausgenommen die paar im Koppe völlig kapotten Trümmerlotten, auf die du bei den Leipziger Veganerpicknicks noch einreden darfst, längst geschnallt hat, dass du eine Jauchegrube hast, wo bei anderen, gesunden Menschen die Ehrenfestigkeit steht, das liegt nicht an einem schlechtsitzenden Namen, du Knallkopp.

Chrisi denkt aber wirklich und wahrhaftig, die Leute hielten ihn für einen allwissenden Superguru mit der sexuellen Anziehungskraft eines schwarzen Loches. Man kann es sich wirklich nicht ausdenken.
Ach doch, der Lügenchrisi, der kann. Und wo er grad dabei ist, denkt er sich noch eine ganze Reihe anderer Eigenschaften aus, die jetzt bitte gefälligst auf ihn zutreffen sollen: sanftmütig, bescheiden, ein in sich gekehrter Denker, der ungern unter Leute geht, weil er die ganze Zeit damit beschäftigt ist, Welträtsel zu lösen. Mitnichten und auf gar keine Fall ist er ein vereinsamter, eitler Spinner, der mit wachsender Verzweiflung nach externer Anerkennung dürstet und deshalb auf Picknicks im Park ohne jeden Anlass den Gastgeber spielt und sich in den Mittelpunkt drängt, wenn er nicht gerade haltlosen Doofmaries schönes Geld dafür abluchst, sie tagelang in seiner Hartzibude gefangenzuhalten und vollzuschwallen. 

Und weil der selbsterklärte Freigeist so unglaubliche Schwierigkeiten mit dem hat, was gemeinhin als „gesunder Menschenverstand“ gilt, von ihm aber als „Fremdbestimmung“ verschmäht wird, hat er sich von so unliebsamen Dingen wie Ausbildung, Beruf, Pflichterfüllung und Unterhaltszahlung einfach „befreit“ und lebt jetzt ganz in „Selbstverantwortung“ – und für all diese Bedeutungsverdrehungen und Begriffsvergewaltigungen gehört ihm schlicht und ergreifend die Wutlatte mit solcher Allgewalt ins Auge gedrückt, dass ihm das Resthirn aus der Fontanelle tropft. 

Also nennt er sich jetzt Schmuel. Natürlich nicht wirklich offiziell mit Behördengang und so, dazu hat der koddrige Hartzipenner ja auch gar nicht das nötige Kleingeld. Und wer ihn weiter Lügenchrisi nennen will, darf das gütigerweise auch tun. Aber wer ihn wirklich liebt, der kauft seine zusammengestümperten Quatschbücher über Veganerquatsch nennt ihn fortan Schmuel, da kann er dann fein, so sagt er selbst, „selektieren“, die dumme Nazisau.

Dass auch Schmuel nach wie vor nicht weiß, wie man das Verb „räsonieren“ richtig verwendet, hält ihn natürlich nicht davon ab, wieder himmelschreiend dumme Satzkonstrukte damit zusammenzukloppen, diesen erzdummen, jämmerlichen Jauchezausel.
Mit diesem hatlosen Blödsinn fertig, schwenkt der Lügenchrisi wieder auf seine „neuronalen Netze“ ein, die er „überwinden“ will, indem er aus der „Opferrolle“ rausgeht. Ja, ein Opfer der Gesellschaft, deren unfreiwillige Almosen ihn am Leben halten, wenn einem da nicht die Tränen kommen, dann ist man ein schlechter Mensch und sagt auch zu Lügenchrisi fortan nicht Schmuel, sondern Lügenchrisi.
In Wirklichkeit hofft der Lügenchrisi einfach darauf, dass die Leute jetzt endlich mal aufhören, ihm ständig Vorwürfe zu machen und ihn anzufeinden – wenn er einfach nicht mehr Chrisi heißt etzadla, wird der Häid bestimmt schrumpfen!

Aber die Namensbedeutung! Jaaa, die gefällt ihm auch nicht, weil nach seiner irrigen Annahme bedeutet Christian „der Messias“ und das will er ja nicht sein, auf keeiiiinen Fall!
„Samuel“ bedeutet laut Lügenchrisi gar nichts. Dass dieser gottlose Penner, der sich ja seit Jahren schon auf direktem Weg zu seiner wohlverdienten und ewigwährenden Strafe im Höllenfeuer befindet, da mal wieder grundfalsch liegt, muss wohl nicht extra erwähnt werden: Der biblische Prophet Samuel maßte sich an, dem Volk Israel einen König zu präsentieren und entscheid sich aus reiner Inkompetenz für Saul, der dieser Aufgabe natürlich nicht gewachsen war und sich außerdem weigerte, auf Samuels Geheiß an den besiegten Amalekiten ein Massaker zu veranstalten.
Der HErr selber muss dann eingreifen und David zum König bestimmen, während Samuel aus der Geschichte rausgeschrieben wird und einfach so stirbt. Übersetzt bedeutet der Name natürlich auch nicht, wie von Lügenchrisi behauptet „von Gott erhört“, sondern „von Gott erbeten“, weil Samuels Mutter, eine vom Leben arg mitgenommene Nebenfrau  Elkanas (Sohn Jerohams, des Sohnes Elihus), ihren Sohn erst bekam, nachdem sie den HErrn inständig darum gebeten hatte. 

Und so ist nach elf elendigen, nicht enden wollenden Minuten dieses selbstherrliche Lügengeseier endlich vorbei. Ändern wird sich natürlich nichts: Lügenchrisi wird nach wie vor ein durch und durch verlotterter und verkommener Haderlump bleiben, ein stinkendes Ekelpaket in Gestalt eines zauseligen Hippies, der trotz aller Beweise für das Gegenteil ganz fest davon überzeugt ist, ein guter Mensch zu sein, statt die Schmeißfliege, als die ihn alle sehen und die nach Art und Sitte der Schmeißfliegen den lieben langen Tag eigentlich nichts anderes tut, als um den stinkenden Haufen vergammelter Scheiße herumzuschwirren, der dem Lügenchrisi in Ermangelung aber auch aller Alternativen nach wie vor als Charakter dient.
In beide Augen, Lügenchrisi. Versprochen.

Reiner und kuro_puppy (12.08.18)



Ein herrlicher Sommertag, mildes Licht und lauer Wind, grad richtig, sich im Garten, so man einen hat, oder auf dem Balkon, so man einen hat, gemütlich niederzulassen und das Leben zu genießen – folgerichtig wuchtet unser dicker, fetter Pfannkuchen seine Abrissbirne von Arsch mitten hinein in den Müllhaufen, der einmal ein bewohnbares Zimmer gewesen sein mag, irgendwann, als Willy Brandt noch Bundeskanzler war, und startet eine Leifübertragung seines verpfuschten Lebens.
Es treibt ihn ja nicht mehr an die frische Luft, seit der Glyzerinverdampfer den eklen Brodem aus Küchenabfällen, Schimmelpilz, alter Wixxe und unwiderruflichen falschen Entscheidungen überdeckt und durch Dorfdisko-Muff ersetzt. Da kann Bummsdi herrlich drinnen hocken bleiben, Licht aus, Spastenblinker an und die Fenster verhängt, damit die Gnadensonne des HErrn ihn nicht bescheint der Nebel sich besser hält.

Auf dem Programm steht heute Schwibbschwabbels aberhunderster Versuch, endlich die Illusion zu etablieren, er habe ein wohlwollendes Publikum, das seinen Übertragungen mit freundlichem Interesse folgt. Spoileralert: Das kann ja nichts werden. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, aber Spatzenhirni kriegt sie natürlich mal wieder nicht in seinen armen, dummen Knallkopp rein, obwohl er sie an diesem Tag ganz exemplarisch alle vorexerziert.

Musikwünsche? Bitte sehr, bitte gern. Wenn man keine Probleme damit hat, dass der Zipfelklatscher sie bemäkelt und herunterputzt. Fragen zu seinem Alltag? Grundsätzlich eine gute Idee, dann kann unser Prallo mit gewohnt umständlicher und selbstverliebter Manier sein verpfuschtes Leben als ganz was Besonderes darstellen.
Nur dumm, dass er sich von solchen Fragen immer gleich in die Defensive gedrängt fühlt und prompt mit einem Lügenkatarakt reagiert, das ob seiner Durchschaubarkeit nur die Bezeichnung „dummdreist“ verdient. Er liest ja so gern, er geht so gern spazieren, trifft sich mit Freunden und hat heute noch gar nichts gegessen eigentlich, nur Wurstbrote.
Letzteres ist Speckbeppos Euphemismus für einen ganzen Stapel aus Zucker und Weizenkleister zusammengestümperter Spülschwämme, die er mit dem geronnenen Matsch aus Schmalz und Fleischabfällen, der früher landauf, landab als „Waschfrauenwurst“ firmierte, fingerdick bepackt und sich schnaufend vor Gier ins Gesichtsarschloch gedrückt hat. Der Rest seiner Behauptungen ist einfach haltlos zusammengelogen, eine Beschreibung des Menschen, der er gern wäre, der arme, dumme Knallkopp, der haltlose Traumweltwubi.

Beim Lügen wackelt der Wamparsch unablässig wie ein Sack voll Pudding auf und ab – der Suppengmobu ist nervös, entweder, weil die haltlose Lügerey ihn in Wallung versetzt, oder weil eben schon wieder ein Schwung Kuchensöhne zum Angriff auf die Schanze bläst und sogar schweres Gerät in Stellung bringt, um den Prallsack mit Ballertekkno zu beschallen. Also Ton aus, Fenster zu, alle Schotten dicht. Bei herrlichstem Sommerwetter muss Bummsdi sich zuhause verstecken, die Schanze mittlerweile permanent in Belagerungszustand, es ist einfach nur schön. Erst gestern kamen die Liebesgrüße der Belagerer  ja sogar durchs leider offene Fenster geflogen.

Als der Lärm nicht abebben will, wagt unser Arschpudding sogar einen Ausfall, wuchtet sich ächzend aus dem Sofatrümmer und meddlt ins Freie, den Angreifern mutig entgegenzutreten.
Nach einigen Minuten kehrt er japsend und schweißüberströmt zurück und behauptet, die Staatsgewalt gerufen zu haben. Und während die scheppernde Mucke unausgesetzt  in die traurigen Überreste von Reinerles Leben trümmert, zückt er das Henndi, wohl um dieser neuerlichen Lüge durch die Simulation eines Anrufs zusätzlichen Gehalt zu verleihen. Dass er zwar den Zuschauern den Ton abdreht, man aber bei lauter Hintergrundmusik trotzdem kein Telefonat führen kann, hat er wohl übersehen, der dumme Knallkopp.

Dann hat er endlich mal wieder Zeit, sich wie eigentlich vorgesehen, seinem Publikum zu widmen, heißt natürlich, es nach allen Regeln der Kunst anzuschnauzen und zusammenzufalten, weil es sich erdreistet hat, die Nutzung der Gast-Funktion anzuregen. Ob und wann er die benutzt, kann man nämlich nie vorher sagen, das bestimmt ganz allein er! Dahingehende Wünsche ignoriert er grundsätzlich, der Unterhaltungslord kann es nämlich auf den Tod nicht ab, irgend etwas zu tun, wozu man ihn nötigt. Das ist auch genau der Grund, warum er weder einen Dschobb hat, noch Hartzikoouuuln kassiert, denn irgendwo pünktlich erscheinen zu müssen, ist mit diesem unbezähmbaren Freiheitsdrang natürlich vollkommen unvereinbar.

Sobald draußen der Lärm versiegt, keimt in Traumweltwubi die Hoffnung, es könnte ja tatsächlich die Lolizei erschienen sein und er wuchtet das Arschgebirge, das ihm als Leib dient, wiederum kurz nach draußen. Es sind aber wohl nur irgendwelche Nachbarn, die vom Lärm angelockt mal vorbeigeschaut haben und nun in ein angeregtes Gespräch mit den Kuchensöhnen vertieft sind, darüber, was für ein unglaublich lächerlicher und erzblöder Dummsack der Reiner doch ist, und fett wie die Sau und hässlich wie die Sünd‘ obendrein, ja scheißdochrein, wenn er nur endlich a Ruh gehm und wegziehen würd‘.

Der Suppengmobu lügt natürlich was von Ordnungshütern, die er inzwischen quasi im Handumdrehen vor die Schanze zaubern könne und regt sich dann doch a weng darüber auf, dass die da draußen so gar nicht daran denken, dass er ihr Gespräch auch aus seiner Verschanzung heraus mitverfolgen kann – und trotzdem schmähen sie ihn, ihn, den Lord! Da werden die Schweinsäuglein gleich glasig, die Stimmung sinkt noch weiter und der Durst kündigt sich an.
Wenn man nur beim Schdriemen saufen dürfte – und wenn die unbotmäßigen Zuschauer endlich aufhören könnten, ihn mit Wörtern zu nerven, die er nicht lesen, geschweige denn artikulieren kann. Wer ist denn nun schon wieder dieser Kurodübi, godverdomme?

Irgendein dreckiger Zinker aus der Riege der Barrenschmeißer schickt ihm dann einen Link. Was in den Köppen dieser hurenarschgefickten Dreckskanaillen vorgeht, die sich auf Junau anmelden, um Reiner Geld zu schenken, kann ja auch kein normaler Mensch ergründen. Vermutlich fressen die zum Mittagessen Ohrenschmalz mit Fußschorf, betrachten in ihrer Freizeit Bilder von überfahrenen Katzenkindern und reiben dabei ihre grindigen Mikropimmel mit Sandpapier ab, man kann es sich alles gar nicht schlimm genug vorstellen.

Aber immerhin hat unser Schandsack nun die Möglichkeit, im Leif-Rieschdriem von kuro_puppy vorbeizuschauen und wird von diesem Musterbeispiel bergdeutscher Umgangsformen sofort in vollendeter K.u.K-Manier begrüßt. 1200 Köpfe zählt das Publikum, das sich in freundlicher Kameradschaft zusammengefunden hat, um Speckbeppo zu schmähen und die Ohren am melodischen Dialekt des Gastgebers zu erlaben, der mit gewohnter Freundlichkeit auf das Charmanteste mit seinen Gästen geplaudert hat.

Bis Bummsdi schnaufend hereinplatzt, nur um im Handumdrehen wieder zu verschwinden und die vielköpfige Häiderschar auf das unflätigste zu beschimpfen. Dass sich hinter seinem Rücken gleich die dreifache Menge seines eigenen Junau-Publikums zusammengefunden hat, um dem Lord nicht etwa zu huldigen, sondern ihn auszulachen, das hat er aber freilich mitbekommen.

Und deshalb wird der Rieschdreim auch postwendend gemeldet. Urheberrechts-Schdreik, paff, nimm den! Dass unser Prallo in diesem Moment arschgenau dasselbe macht wie dieser andere schlitzäugige Fressklötsch mit der Mädchenstimme, kriegt er womöglich gar nicht in sein dummes Spatzenhönn. Wenn der andere Fressklötsch das macht, ist das ehrlos, feige, das allerletzte. Wenn Reiner dasselbe macht, ist das völlig nachvollziehbar, edel und gerecht. Rollo, Aller, man kann es sich doch alles nicht mehr ausdenken.

Es ist aber natürlich nicht nur diese himmelschreiende Inkonsequenz, die stolze drei Viertel von Reiners Leifpublikum zu Kuro treibt. Es ist darüber hinaus die an diesem 11.08. exemplarisch vorexerzierte  Tatsache, dass Reiner sein Publikum verachtet. Das Interesse, das sie zeigen, ist ihm zuwider, weil er es sofort als Angriff wertet. Selbst Musikwünsche zu erfüllen, ist ihm zu lästig, denn dafür muss er immer lesen. Wenn man gar mit ihm reden will, fällt endgültig die Klappe. Gleichzeitig hält er sein Publikum für dumm  genug, dass er es hemmungslos belügen und ihm noch das hundserbärmlichste Schmierentheater vorspielen kann. Sie dürfen sich anschnauzen lassen, belügen, behelligen, verarschen und für dumm verkaufen. Und dafür sollen sie seinen Lebensunterhalt bestreiten, man kriegt es einfach nicht kapiert.

Und das Allerdollste ist noch, dass sich tatsächlich Tag für Tag irgendwelche vollentkernten Oberspacken einfinden, die das auch wirklich tun. Rollo, Aller, was für eine degenerierte Bande verlauster Affenficker das sein muss, hoffentlich kriegen die alle Pimmelkrebs. Godverdomme.

Mamer und Omso (10.08.18)



Kaum hat der HErr ein Einsehen und lässt die Affenhitze enden, gefällt es ihm in seinem unergründlichen Ratschluss uns wiederum zu quälen und inmitten Blitz, Donners und Hagelschlags erscheint die personifizierte Bindegewebsschwäche höchstselbst, Mamer wie sie leibt und stinkt, hält den teigig-verquollenen Drecksnischel vor die Kämm und erzählt uns ein weiteres Mal faustdicke Lügen des Inhalts, was für ein großartiger Mensch sie doch eigentlich sei.
Natürlich hat sie mal wieder nichts an, die Schläuche bammseln derartig auf Halbmast, dass man nichtmal ein Dekolleté sieht, die Augenbrauen erinnern an den Ehrenvorstand der CSU Theo Waigel und komplettiert wird die schon so unsägliche Kartoffeligkeit ihrer Erscheinung mit einem erzbehinderten Anhängsel aus regenbogenfarbenen Plasteschnüren. Und bevor man noch die Chance hat, das Gesehene zu verarbeiten, geht die Rumba richtig los, ach nein, die Rechtfertigungen natürlich. Immer, wenn Mamer vor die Kamera tritt, dann nur, um sich zu rechtfertigen für die vielen, vielen Vorwürfe, die ihr gemacht werden von den scharfkantigen Splittern, die sie da hat, wo bei gesunden Menschen das Gewissen sitzt und die sie nachts nicht schlafen lassen.
Also zieht sie zunächst eine nahezu reinereske Gesichtskirmes ab und erbringt den Beweis, dass sie nie, egal ob sie versucht, fröhlich zu schauen oder kritisch oder ungläubig oder sonstwie, auch nur annähernd wie eine gesunde Frau aussieht. Immer, immer bleibt das Kartoffelige dieser Gesichtsgrätsche deutlich sichtbar und nie, niemals erlischt beim Betrachter das Bedürfnis, die geballte Faust mitten hineinzudonnern in dieses hundserbärmliche Arschgesicht.
Zunächst geht es um die haltlosen Versprechen, die Mamer in ihrem letzten Fidio gemacht hat, bezüglich Verzichts auf die vielen Laster, die ihren Leib so grotesk aufgequollen und entstellt haben, sie kann sich ja selbst nicht mehr so genau daran erinnern, was sie da eigentlich vom Himmel heruntergelogen hatte und schneidet deshalb Fratzen.
Aber durchgehalten hat sie diese ganzen Sachen, die sie nichtmal mehr herzählen kann, natürlich schon, ganz bestimmt! Und wenn nicht, dann lag das nur an Omso, dem sie das natürlich nicht auch alles versagen wollte, sie ist ja keine Rabenmutter, beileibe nicht. Da sticht das Restgewisse wieder böse, sobald Omsos Mangelernährung zur Sprache kommt.
Sie kann sich auch immer noch nicht abgewöhnen, beim Lügen die Augen so halb zusammenzukneifen und diesen besonders unerträglichen „Wäwäwäwäwä, stimmt ja wooohl“-Blick aufzusetzen. Sie hat das „Experiment“ nicht dokumentiert, weil sie ganz im Jetzt und Offline leben wollte! Dass sie währenddessen alle naslang neue Insta-Leiks und -Follows gefarmt hat, indem sie ihre Schläuche ins Internet bammseln ließ und natürlich tagelang nichts anderes gemacht als Netflix gucken, verschweigt sie nichtmal, die dumme Sau. Aber Offlein leben, ja scheißdochrein. Und sich als Mittdreißigerin hinter einem retardierten Vorschüler verstecken und den für das eigene Scheitern verantwortlich machen, alles mit dem Lügenblick aus enggezogenen Schweinsaugen, es ist schon wieder alles typisch Mamer und drohend gen Himmelszelt ragt dem Betrachter die Wutlatte.
Weil sie sich natürlich nichts versagt, wonach ihr krankes Hirn gelüstet, geht es Mamer weiterhin „richtig gut“ und sie hat ihre „Leidenschaft“ gefunden, nämlich den Sozialbetrug, genauer: die Hartzikoouuuln illegal aufzubessern durch Herstellung potthässlicher Anhängsel aus Plasteschnüren. Für andere ist solche läppische Handarbeit nichts als ein Hobby, für die Starkstrom-Schnorrerin Mamer aber nichts anderes als eine Leidenschaft, kannste dir nicht ausdenken, wie erbärmlich niedrig sind eigentlich die Standards, die die sich selber setzt, godverdomme.
Nur so erklärt sich die nächste Lüge, für die sie die Schweinsäuglein extra stark zusammenkneift: Sie hat nämlich eine ganz unglaubliche, schier unvorstellbare „Entwicklung“ in ihrer „Persönlichkeit“ durchgemacht, das kann man sich gar nicht vorstellen!
Heißt auf Deutsch: Genau nichts hat sich geändert. Mamer hockt nach wie vor vollkommen perspektivlos auf ihrem ungeschlachten und erzfaulen Arsch in der deutschen Provinz und sucht nach dummen Leuten, denen sie ihr verhasstes Kind aufdrücken und Koouuuln oder geldwerte Leistungen abluchsen kann. Geändert hat sich höchstens, dass sie derzeit wohl einen Schwung frischer Opfer gefunden hat, vermutlich irgendwelche schon völlig verspulten Esotrullas, die noch nicht bemerkt haben, was für eine unglaubliche Laus sie sich mit Mamer in den Pelz gesetzt haben, weswegen Mamer ja auch schon davon herumspinntisiert, mit diesen Opfern „zusammenziehen“ zu wollen.
Na, das wird vermutlich genau so gut klappen wie mit Gerri ausm Örßpark, der die Schnorrefut ja auch hochkant an die Luft gesetzt hat.
Aber momentan läufts noch mit den neuen Opfern, sodass Mamer ganz ohne ihren verhassten Sohn oder finanzielle Nöte den lieben langen Tag auf dem platten Fettarsch sitzen und haltlosen Hippiescheiß lesen oder lieber gleich Netflix suchten kann – bei ihr heißt das natürlich, dass sie es „viel mehr geschafft hat, tatsächlich zu sein“. Rollo, Aller, so sagt sie das Wort für Wort und will es uns als Leistung verkaufen, dass sie einfach nur dasitzt und rechtschaffenen Leuten die Luft wegatmet, darauf ist sie allen Ernstes Stolz!
Aber halt, Mamer sitzt natürlich nicht einfach nur da, sie stellt sich selber auch Fragen dabei, zB ‘Was soll der ganze Scheiß eigentlich, warum hängst du dich nicht weg?‘ Ja, wüßt ich auch gern. Bei Mamer heißt diese Frage aber natürlich ‘Warum bist du eigentlich so unglaublich super großartig, Mamer?‘ weil Selbsterkenntnis halt von Reflektionsvermögen abhängt und beides bei Mamer ungefähr so ausgeprägt ist wie bei einem meddlfrängischen Junau-Bettler.
Deshalb erklärt sie uns ja auch folgerichtig, während die Kuhglotzer in die Zimmerecke wandern, von ihrer spirituellen Selbsterfahrung – wie ja bei allen spirituellen Selbsterfahrungen die Ernsthaftigkeit solchen Unterfangens immer deutlich daran abzulesen ist, das man sich vor die Kämm hockt und der Weltöffentlichkeit die eigene Entwicklung und Erleuchtung verkündet, das ist dann immer sehr ernst zu nehmen und nie Augenwischerei.
Das Ergebnis ihrer Reise ins Ich treibt einem dann allerdings derart das Blut ins Auge, dass es nur schwer auszuhalten ist. Denn natürlich kommt sie nicht zu der schmerzhaften Erkenntnis, dass sie eine haltlose Schnorrerin ist, die alles abgreift, was es zu holen gibt, oh nein! Sie weiß, dass sie dafür da ist „Menschen zu helfen“, ja scheißdochrein, es ist wirklich weder auszudenken noch auszuhalten. Denn sie hilft Menschen, indem sie dämlich Hippiekettchen übers Internet verhökert! Doch, wirklich! Sonst müssten ja die armen Kinder in der dritten Welt, die den Scheiß zusammenkloppen, am Ende noch zur Schule gehen! Und das soll ein „Beruf“ sein, es ist schier nicht zu fassen, diese Matschkuh, diese Ersatzfettkanaille, diese haltlos blöde Sau.
Aber sie hatte ja schon in Portugal das unglaublich einschneidende spirituelle Erlebnis, dass ihr im Ausland die Koouuuln ausgegangen sind und sie deshalb doch nach Leipzig zurückgekehrt ist und Omso ganz wie von ihr verlangt auf die Schule schicken wird. Das monatelange Rumlavieren wegen irgendwelcher Hippieschulen hat sich allerdings erledigt, stellt sich raus, das sind alles Privatschulen und die wollen tatsächlich Schulgeld haben. Und beizeiten anmelden hätt man sich da auch müssen. Ja pöööh, bezahlen und vorausschauend handeln, das sind zwei der Dinge, die Mamer gar nicht kann – tja, dann geht Omso halt auf eine ganz hundsordinäre Regelschule. Er wird unter Garantie sowieso immer zu spät erscheinen, oder gar nicht kommen, wenn seine Supermutti mal wieder verschlafen hat, oder vergessen, seine Wäsche zu waschen.
Natürlich nicht, ohne dass seine Rabenmamer die Augen zusammenkneift und uns was von einer „Warteliste“ der edlen Hippieschule vorlügt, auf der Omso angeblich steht – ja godverdomme, was für eine Warteliste denn? Für Leute, die ihr Kind zum zweitenmal einschulen wollen? Sowas macht man nur einmal, du dumme Sau, da gibt es keine Warteliste, weil du die Pflicht hast, dein Kind zur Schule zu schicken, sobald es so alt wird, dass du es nicht mehr nur daheim halten kannst.
Kaum ist Omso einmal aufs Tapet gebracht, geht die Lügerey ganz ansatzlos weiter. Seine Rabenmamer will ihm „ein Zuhause schaffen“. Ach, das fällt ihr aber früh ein. Liegt auch sicher nicht daran, dass sie derzeit wohl wie gesagt irgendwelche Opferhippies an der Leine hat, bei denen sie sich eventuell einnisten kann, mal sehen, sie weiß es ja selber noch nicht so genau. Protipp: Wird nichts draus. Sie ist an dieser Stelle im Fidio auch sehr, sehr vorsichtig, diesen Plan zu konkretisieren, könnte ja gut sein, dass ihre Opfer sich das haltlose Gelüge auch mal anschauen – also sicherheitshalber an der Stelle mal lieber schön schleimen.
Bei Mamer heißt dieser Plan, sich häuslich bei irgendwelchen Versorgern niederzulassen und die auszunehmen wie die Weihnachtsgänse natürlich, dass sie „Deutschland von innen verändern“ möchte. Ja, tut sie ja auch. In Leipzig gibts weniger für die wirklich bedürftigen Menschen, dafür riecht es da jetzt noch ein wenig schlechter. Nicht die Veränderung, die Mamer meint, aber immerhinque.
Gesundheitlich betreibt sie ein tolles Heilfasten: einfach nichts essen, während man schläft! Unglaublich, da werden die Pfunde sicher nur so purzeln! Vor allem deshalb, weil Mamer ja immer bis mittags im Bett bleibt – und wenn sie abends beim „offline“ Netflix gucken mal Hunger kriegt, ach, drauf gepfiffen und Honigbrötchen ins Gesicht gedrückt, wenn grad jemand Honig gekauft und Brötchen geholt hat, sie ist ja so undogmatisch und liebenswert.
Behauptet sie wenigstes. Und dass sie davon nicht einen Deut abrückt, obwohl das himmelschreiende Gegenteil die Wahrheit wäre, das macht diesen Ausbund an selbstgerechter Eitelkeit, diese egoistische Rabenmutter, diese obendrein potthässliche Elendsgestalt, die uns abwechselnd was von bedingungsloser Selbstliebe zum eigenen grotesk verzerrten Fettleib und dann wieder Abnehmtips vorschwallt, genau das macht diese haltlose Propagandistin in eigener Sache so hassenswert. Und die Tatsache, dass sie ständig die Ansprüche, denen sie selbst genügt, weiter und weiter herunterschraubt, um sich noch selbst erfolgreich vorlügen zu können, etwas anderes zu sein als eine krachend und vollumfänglich am Leben gescheiterte Randexistenz, ein Minusmensch von stark negativer Nützlichkeit, ein durch und durch finanziell wie moralisch vollkommen bankrotter Abschaum.
Dann kommen noch paar haltlose Ankündigungen, man hört schon nicht mehr richtig zu, dangge für euer Geld, äh, eure Antworten, geht in den Wald und kauft meine Scheißkettchen, die ich aus der dritten Welt bestellt und euch mit Aufpreis andrehen will, godverdomme.

 




Reiner und sein Verhandlungsgeschick beim Streit mit Exsl (04.08.18)



Die Sonne scheint auf den Kehricht in der Schanze, der Gestank ist zum Viehverrecken, also trudelt Bummsdi, von Schmeißfliegen umsummt, japsend ins Freie. Er weiß nicht, wie spät es ist, also muß er uns die Uhrzeit vortragen. Angesichts der in der Sonne brutzelnden Sperrmüllhalde versteigt er sich zu der spontanen Lüge, es sehe „gut aus“, schließlich habe er gestern „herumgewergelt“, die haltlose Lügenbacke. 

Dann wuchtet er seine Abrissbirne von Arsch auf die bemitleidenswerte Bierzeltgarnitur, die ihm als Gartenmobiliar dient, um sich über den Sachverhalt auszulassen, dass dieser andere Fressklötsch, der Sperrmüllmensch mit der Mödchenstimme, damit droht, ihm seinen Jutjub-Kanal dichtzumachen. Die Gründe sind bekannt, man muss den ganzen erzlangweiligen Scheißdreck aus Eitelkeit, Arroganz und der menschlichen Widerlichkeit zweier widerlicher Quasimenschen nicht nochmal aufrollen. Interessant ist es aber, die Dysphorie anzuschauen, die bei dem dicken, fetten Pfannkuchen als Verhandlungsstrategie durchgeht:

- Wenn Reiner sich nicht an etwas erinnern kann, dann hat es nicht stattgefunden. Keine Ahnung, ob er damals zu dem kleinen Fressklötsch garstig war, is so lange her und er war zu so vielen kleinen Fressklötschen garstig. Weiß unser Suppengombu nicht mehr so genau, also soll der Fressklötsch sich ma nicht so haben, da war doch garnichts.

- Wenn Reiner zu allen garstig ist, hat der Fressklötsch keinen Grund, beleidigt zu sein. Er wurde doch behandelt wie alle anderen auch, wieso soll das denn jetzt unfair sein? 

- Die Stichhaltigkeit dieser beiden Punkte nicht einzusehen ist arrogant und anmaßend. Der Fressklötsch soll ma nich glauben, er sei was besonderes – er war halt ein unbedeutender kleiner Arsch und unser Speckbeppo hat ihn abgewatscht wie alle anderen auch. 

- Wenn Reiner sich danebenbenimmt, ist das verständlich. Wenn andere dasselbe tun, ist es ekelhaft: Als Fressklötsch dann selber berühmt war, hat er bei der erstbesten Gelegenheit den Spieß kurzerhand umgedreht und unseren Suppengmobu genauso niederträchtig abgewatscht, wie der das vorher gemacht hat. Findet unser Suppengmobu natürlich „asozial“, was der sich „leistet“, das kann er doch unmöglich auf sich sitzen lassen! Das muss man doch verstehen!

Bezeichnend für unser Schmandsäckchen, dass ihm die Inkonsequenz gar nicht auffällt: Denn Regeln gelten für ihn selber grundsätzlich nicht, er steht immer jenseits jedes Vergleichs, er ist was Besonderes. Das genau diese Annahme ihm den Hass aller anderen Menschen beschert, kriegt er natürlich nicht in sein kapottes Spatzenhönn, der arme, dumme Knallkopp.
Und als hätte er mit dem haltlosen Sermon, der ihm da eben aus der Fressluke gequollen ist, noch nicht genug Schaden angerichtet, bezeichnet unser Krapfenkopp die Streiks als „respektlos“. Ja, wenn andere sich so benehmen wie er, dann sind sie respektlos, du krisse Tür nich zu.  Dass Bummsdi aus dem heillosen Trümmerhaufen, den er da hat, wo andere ihren Wortschatz aufbewahren, den passenden Begriff wählt, um Verhalten zu beschreiben, muss als Zufallstreffer gewertet werden. 

Respektlos ist das ja auch nicht etwa, weil es den Umgangsformen normaler Menschen krass zuwiderhandelt –drauf gepfiffen, das tut dieses Packvolk doch sowieso den lieben langen Tag lang, einer wie der andere, mit einer Beharrlichkeit, die zum Himmel stinkt. Nein, respektlos ist es, weil der Schmalzpaukenspieler damit unseren Suppengmobu Lügen gestraft hat. Unser Schandsack war nämlich der Ansicht, die Sperrung sei unmöglich und hat sie deshalb verboten. 

Zum Schluss betont Schwibbschwabbel nochmal, dass er natürlich beileibe kein Idiot und auch absolut schuldlos sei. Zwei der ganz zentralen Lebenslügen des meddlfrängischen Schmalzorcs, die nur deshalb keine Lügen sind, weil er sie inzwischen selbst glaubt, so oft musste er sie sich vorbeten.
Moment mal, er hat aber doch Kontent geklaut? Jaaa, aber doch nur, weil der Fressklötsch es „zu weit gerieben“ hat. Das ist dann was Andreas. Da stellt der Mettler sich selbst einen Freibrief aus, das ist dann okeh. Dass dieser ganze erzbescheuerte Blödsinn, den unser Spatzenhirni für eine logische Argumentationsführung hält, also auf nichts anderem basiert als auf seiner eigenen heillos kapotten Gefühlslage, das bleibt ihm aufgrund ebendieser Verfangenheit in der eigenen heillos kapotten Gefühlslage schier unbegreiflich. Und es würde Wochen dauern, ihm das erklären zu wollen, Wochen und eine Engelsgeduld.

Denn man würde immer wieder aufs Neue unterbrochen werden und müsste sich den ganzen utopischen Schwachsinn immer wieder von vorn anhören. Auch in diesem Fidio fängt Mastarsch nochmal von vorn an, zu erklären, warum Fressklötsch die Ausfälle unseres Schmalzkaschbers wie ein Mann tragen solle, er selber dergleichen aber nicht nötig hat und warum dieses gerüttelte Maß an Selbstherrlichkeit und Unverstand „logisch“ ist. Die anderen können nicht einstecken, das ist das ganze Problem.

Weil unsere Arroganzkanaille das aber so gut kann, soll der Fressklötsch die Schdreiks gefälligst rückgängig machen. Als Gegenleistung erhält er dann, tja, pööh, weiß unser Speckbeppo auch nicht so recht, er bietet ersma eine Beleidigung an, bis ihm was Besseres einfällt. 

Dieser ganze erbärmliche Sermon zeigt wunderbar, warum unser dicker, fetter Pfannkuchen nicht verhandeln kann: Er kriegt und kriegt es ums Verrecken nicht in sein Spatzenhönn gerendert, dass zu Verhandlungen immer zwei gehören, Leistung und Gegenleistung. Eine Gegenleistung hatte und hat der Schandsack aber nicht in petto. Hatte er noch nie. In all den wunderbaren Jahren hat unser Meddlmongo noch genau nie irgendwas für irgendjemanden getan. Keine Gefälligkeiten, kein Entgegenkommen, nichts. 
Er ist der watschelnde, japsende, fressende Beweis für die Unrichtigkeit linker Narrative, die den underdog in die Heldenrolle drängt. Denn nur, weil einer arm und benachteiligt und unterdrückt ist, wird er davon nicht geduldig, großherzig oder edelsinnig. Im Gegenteil, er wird neidisch, verbittert und aggressiv davon. Aber unserem Suppengmobu wurden solche Geschichten vom edelsinnigen Opfer widriger Umstände von klein auf in den armen, dummen Knallkopp gehämmert, also hält er sich selbst inzwischen für die Großherzigkeit in Person und denkt, es sei doch jetzt wirklich allerhöchste Zeit, dass die anderen auch mal was für ihn machen. 

Dass in dieser Situation er selber nichts anderes als ein Bittsteller ist, der an die Gnade und Großherzigkeit eines anderen appellieren sollte, kann er schlicht nicht einsehen, der hageldumme Knallkopp. Lieber erklärt er drei Mal hintereinander, dass er doch im Recht und die anderen respektlos sind.

Respekt ist ein deutliches Schlüsselwort, wenn man den ganzen Blödsinn irgendwie mit Sinn füllen will. Denn der Jutjubkanal ist ja keine Einnahmequelle für den arbeitsscheuen Daddelsack – seine Fidiospiele kann er ja weiterhin hochladen und die werden auch weiterhin keine Sau interessieren. Es geht ihm nur um die Abozahl, diesen Maßstab, an dem unser Prallo die Wertigkeit seiner Mitmenschen abmisst. Dass noch jeder Müllmann, der ganz ohne Jutjubkanal einfach täglich seine Pflicht tut, ein wertvollerer Mitbürger ist als all diese madenscheinigen Mistböcke mit ihren Flocks und Prenks und Leddsbleys zusammengenommen, wird er nie verstehen, der arme dumme Knallkopp. Immerhin geben ihm seine godverdommten 75 Kah Abos ja das Recht, sich aufzuführen wie ihm beliebt, da muss dann jeder nicht nur Verständnis für jede seiner Unartigkeiten haben, sondern ihm darüber hinaus noch Respekt dafür zollen, kannste dir echt nicht mehr ausdenken.

Für den Fall der Fälle, dass der Fressklötsch das „Verhandlungsangebot“ nicht akzeptieren sollte, nimmt unser  Mistbommel also noch schnell ein Fidio auf, in dem er sich sehr authentisch und aufrichtig für die 75 Kah Abos bedankt. Halt, nein, darum geht es eigentlich nicht, es geht nur um folgenden Satz: „Wir hatten die 75 schonn und ich denke, wir werden die 75 auch wieder erreichen […] aber da wir sie jetzt bereits erreicht hatten, werd ich mich so verhalten, als hätten wer se“ 
Der Kanal mag tatsächlich verschwinden, dieses Fidio wird bleiben. Das lädt der kapotte Kloppi dann einfach auf dem neuen Kanal hoch und wird sich entsprechend weiter benehmen wie die Axt im Walde, denn: Er darf das, er hatte mal 75 Kah Abos! Ansonsten gilt, dass man ihn in der Geburtstagswoche bitte in Ruhe lassen soll, weil er da seine Ruhe haben will.

Ja, Pustekuchen. Oder wenigstens Luftkuchen: Der eine Kuchensohn, der die Kindertorte bis auf den Balkon geschleudert hat, wo inzwischen vermutlich die dritte Generation Schmeißfliegen aus den Eiern gekrochen kommt, der darf sich von mir aus was auf diese Leistung einbilden. Es fand sich ja wohl eine bunte Mischung aus Spasten, Besoffskis, Brüllaffen und erlebnisorientierten Jugendlichen der Kategorie B an der Schanze ein, die unserem Kloppskloppi die Absicht antrugen, mit ihm auf die Vollendung 29 zölibatärer Jahre anzustoßen, bis dann die Staatsgewalt erschien.

Aber als sei nichts gewesen erscheint Bummsdi schon am nächsten Tag, untermalt von Rauch und Feuer auf dem Hof – nicht im Bild: der Mülhaufen – stellt sich breitbeinig hin, so dass er aussieht wie eine aus Dummheit gegossene Glocke mit einem hässlichen Mostkopp obendrauf  und erklärt sich mit bockiger Nölstimme mal wieder für unbesiegt.
Die Verhandlungen sind inzwischen völlig eingestellt worden, stattdessen ergeht an den Fressklötsch kurzerhand der Befehl, die Schdreiks ungeschehen zu machen. Weiterhin kündigt Reinerle an, aus dem Feuer zu entstehen wie der Phönix, deshalb: Drachenphönix!

Wie man Hauptwörter zusammensetzt, bekommen Kinder in der fünften Klasse erklärt und kapieren meist auf Anhieb, wie das funktioniert mit dem letzten Wort, dass also ein Schmalzbommel eine besondere Sorte Bommel ist und nicht eine besondere Sorte Schmalz. Aber dieser Schmalzbommel ist ja viel zu beschäftigt damit, seine beklagenswerte Version einer bedrohlichen Körperhaltung einzunehmen und seine Stimme gefährlich klingen zu lassen, als dass er sich groß darum kümmern könnte, welche Satzbruchstücke da aus dem arschlochig verzerrten Schnütchen auf den Hof gedrückt werden. 

Er glaubt zwar nicht, dass er diesen neuen Äkkaunt lange nutzen wird, aber zur Sicherheit gabs dann im Abendschdriem nochmal a weng Drachenmagie zu bestaunen: Für fast eine Stunde gab Bummsdi sich wirklich alle Mühe, ganz gelassen und heiter auf das Aus seines Kanals zu reagieren und vorzugeben, er habe sich mit diesem unabwendbaren Schicksal bereits abgefunden. Denn wenn unser Suppengmobu jetzt erfolgreich den Eindruck vermittelt, er nähme das Kanal-Aus einfach hin, dann wird es nicht passieren. Magie! Es passiert immer das Gegenteil von dem, womit man rechnet. 
Sicherlich erinnert sich noch jeder gut an die Mödchen, die vor Rückgabe der Deutscharbeit versicherten, sie hätten sicherlich eine Fünf, um dann ganz „überrascht“ die Zwei zu quittieren. Auf diesem Niveau magischen Denkens ist unser Prallbüddel hängengeblieben, das gabs gestern Abend zu bestaunen. Auch, wenn das Aufrechterhalten dieser Scharade ihn gehörig Nerven kostete, das Ritual konnte er gerade noch beenden, bevor er dann im TS sein Mütchen kühlen konnte.

Und das schlimmste ist noch, dass er vermutlich recht behalten wird und ein gewisser Bergdeutscher sich verfrüht dem hemmungslosen Trunk hingegeben hat, als er vom Kanal-Aus Kunde bekam.  Und die nahezu manische Selbstherrlichkeit, mit der die 29jährige Jungfrau mit fünfstelliger Schuldensumme in den Trümmern des Alptraumhauses das Fortbestehen seines Kanals feiern wird, wird nur sehr schwer erträglich sein.
Wenigstens wird es ihm neue, erbitterte Feinde schaffen. Und natürlich darf geschossen werden, godverdomme.