Samstag, 1. Dezember 2018

Reiner und die Ahnungslosigkeit


Bummsdi ist dumm wie Hulle.
Gut, zu diesem Zeitpunkt der allgemeinen Entwicklung dürfte das keinen Leser wirklich überraschen; jüngste Ereignisse führen einem dennoch diese simple Erkenntnis wieder einmal mit einer ungewollten Klarheit vor Augen. Rollo, Aller, man kann gar nicht anders, als diese Wahrheit aufs Neue zu wiederholen und sich dabei so seine Gedanken zu machen, ob Bummsdis ausgeprägte Ekel- und Arschhaftigkeit eigentlich gar kein Zeugnis seines bösen Willens sind, sondern letztlich nur Symptome seiner nicht zu unterschätzenden Stupidität, seiner veritablen, himmelschreienden Hageldommheit.

Verwunderlich, dass der Arschprallo dennoch ein unglaublich breit gefächertes Allgemeinwissen für sich beansprucht. Was ein Tillomehr ist, das wissen ja auch nur die wenigsten.
Die hingegen wissen, dass der gesuchte Begriff Telomer und einfach nur „Endstück“ heißt. Weil die aber mal in irgendeiner kunterbunten Fernsehsendung für Minderbemittelte vorgekommen sind, hat der dicke, fette Pfannkuchen sich den Begriff gemerkt, oder jedenfalls fast gemerkt und hält sich seitdem für einen versierten Fachmann auf dem Gebiet der Genetik. 
Bis dann einer der Mostköppe aufm TS, halt, stop, der heißt ja jetzt Discord auf die Idee kommt, den Suppengumbo zu fragen, was eigentlich der Unterschied sei zwischen DNA und DNS. Das weiß der Speckbeppo natürlich nicht, soweit reicht sein Wissen dann doch nicht, da muss er dann passen, der arme, domme Knallkopp. 

Dass das in etwa so wirkt wie ein Angeber, der über die Feinheiten seines neuen Achtzylinders herumdoziert, aber auf Nachfrage den Unterschied zwischen Benzin und Diesel nicht nennen kann, das bemerkt der Speckbeppo dabei nicht einmal. Er ist auf dem gesamten Gebiet einfach so vollkommen und unglaublich ahnungslos, dass ihm die Aussagekraft seiner just offenbarten Wissenslücke gar nicht aufgehen kann. Er kennt den Unterschied nicht zwischen Grundlagenwissen und belanglosen Details, weil er einfach von nichts wirklich Ahnung hat. Bummsdis Wissen von der Welt wirkt wie von einer Elster zusammengeklaut, mühsam herausbuchstabiert aus den Sachtexten auf den Rückseiten alter, von reichen Leuten weggeworfener Frühstücksflockenpackungen, oder aufgeschnappt beim täglichen stundenlangen Herumzappen zwischen den vier mit windschiefer Satellitenschüssel eingefangenen Privatsendern, immer wenn die Dämmerung hereinbrach über das Alptraumhaus hinter den sieben Bergen. 

Anderntags in der Dullischule konnte sich dann als Fachmann brüsten, wer sich an die Details aus der Galileo-Folge vom Vorabend noch mehr als vage erinnern und im halbwegs klaren Satz darüber referieren konnte. Dass in der richtigen, echten Welt der gesunden Erwachsenen andere Regeln gelten als auf dem Pausenhof der Beklopptenanstalt, das hat der dicke, fette Arschsack bis heute nicht begriffen. Noch lustiger wird seine ganze kapotte Aufschneiderey mit dem Telomer ja dadurch, dass er sein Halbwissen in diesem oft zitierten Fall ja nicht einmal aus einer Dokusendung bezogen hat, sondern aus einer Sci-Fi-Serie für Unbedarfte, denen noch das Raumschiff Enterprise zu hoch flog. Die Details aus einem Weltraummärchen dienen dem sprechenden Riesenarsch von heute als Grundlage für sein eingebildetes Biologie-Fachwissen - Rollo, Aller, man kann es sich alles einfach nicht mehr ausdenken.

Ebenso jenseits aller Vorstellungskraft liegt die Tatsache, dass es wirklich und wahrhaftig immer noch Leute gibt, die dafür stillhalten, sich Bummsdis im Brustton der Überzeugung, ein doller Hecht zu sein vorgetragene Allfanzereien auf die Ohren drücken zu lassen. Wohl merkt man, dass sie nur auf eine Gelegenheit warten, den labernden, wabernden Arschwabbel auflaufen zu lassen, ihn zu einer besonders saftigen Aussage zu verleiten, ihm irgendeine besonders denkwürdige Dommheit zu entlocken. Dann könnten sie hinterher sagen „ich war dabey, als Reiner sich lächerlich gemacht hat“ – aber Hand aufs Herz, das wäre doch wirklich nichts Neues mehr. Was soll der dicke, fette Pfannkuchen denn noch tun, was den Zuhörern mehr als ein müdes Lächeln entlocken sollte? Sich als Nazi zu verplappern, dazu ist selbst unser Bummsdi nicht domm genug.

Und nicht nur deshalb kommt es zu den hirnzerstörend langweiligen Flachsinnstiraden des Referatslord auf seinem TS, halt, nein, Discord, was solls, der einzige Unterschied ist die fehlende Bezeh-Gommbjuderstimme, wenn der Mastbommel mal wieder einen seiner Zuhörer vom Hofe bannt. 
Diese Bannlaune ist der andere Grund, warum jeder Versuch, ein Gespräch mit Reiner zu führen alsbald dazu führt, dass Reiner Irrsinnsvorträge hält über Themen, von denen er keine Ahnung hat. Denn will man das Gespräch auf andere, alltäglichere Ereignisse lenken, wird das Gelände schnell vermint. Zunächst ist Speckbeppos Alltag von erschreckender Belanglosigkeit. Was hat der Suppengmubo heut gemacht? Dasselbe wie immer: Aufstehen, wenn rechtschaffene Leute schon Frühstückspause machen, sich vor die Kämm wuchten und auf Barr’ne warten, dabei die herumliegenden Speisereste vertilgen, dann Kämm aus und daddeln und ein wenig Mittagsschlaf. Später am Nachmittag Kämm nochmal an, danach Dreck fressen, TK-Scheiße oder Lieferdienst, am Monatsende Teigwaren, oder erst fressen und dann die Kämm nochmal an, es hilft ja alles nichts, Barr’ne müssen her, danach wieder daddeln, oder Jutjub-Fidios schauen oder Serienmüll, dann im Morgengrauen in die stinkende Furzkiste fallen, die ihm als Bett dient. Am nächsten Tag das ganze nochmal, Tags darauf zur Abwechslung nochmal genau dasselbe. 
Hin und wieder zur Rewe kutschieren lassen, oder zum Stromaufladen, oder zum Baumarkt. Manchmal kommt der Paketbote oder der Lieferdienst, dann muss der Schanzenlord nachschauen, ob er grad ne Hose anhat, bevor er vor die Tür meddlt. Manchmal stehen auch Häider davor und stören die Eintönigkeit des Restlebens, mit dem Bummsdi gerade so noch fertig wird. Alle Verpflichtungen, die er sonst erledigen müsste, werden einfach konsequent ignoriert, bis sie in den Windungen des Spatzenhönns verschwinden. Manchmal muss er Wäche wächen, dann ist er anderntags wie gerädert und findet erst mit großer Verspätung aus den Federn. 

In einem Leben so bar jeder Abwechslung oder Verantwortung, dass Wubi selbst die Wochentage aus den Augen verliert, verbietet sich jede Frage nach dem Alltag. Das einzige, was Grund zur Nachfrage böte, sind eben Störungen dieser stupenden Eintönigkeit. Und diese Störungen hasst Bummsdi. Er gibt sich große Mühe, sie in den Windungen des Spatzenhönns verschwinden zu lassen, mit einer veritablen Schutzschicht aus Müll zu überdecken, mit eben genau solchen Blödsinnigkeiten wie seinem Biologiewissen oder seinen Versuchen, über Abstrakta nachzudenken. Und wenn seine Gesprächspartner die gerade so schön verdrängten Probleme wieder vorkramen und aufs Tapet bringen, wird Bummsdi böse und bannt um sich – schon deshalb, weil in einem Klüterkopp wie seinem jedes Problem eine Schuldzuweisung ist, das Ergebnis eines Fehlers, den er gemacht hat, eines Versäumnisses seinerseits. Für den narzisstisch gestörten Bommskopp gibt es keine Probleme, es gibt nur Anklagen. Er kann keine Lösungen für Probleme finden, nur Schuldige. Und viel zu oft weist dabei jeder greifbare Finger zurück auf seine eigen, inzwischen wirklich heillos kapottgefressenen Arschleib.

Erschwerend kommt außerdem hinzu, dass Bummsdi domm ist wie Hulle. Er ist so vollkommen ahnungslos auf dem Gebiet gesunder zwischenmenschlicher Konversation, dass ihm nicht aufgeht, wie er selber immer wieder Stifter und Erzeuger dessen ist, was er „absichtliche Browoggazion“ nennt und mit dem Bannhammer quittiert. Das kommt natürlich auch von der völlig fehlenden Übung, denn seine selbstgewählte Isolation hat ja längst Ausmaße angenommen, die ins Pathologische spielen. Bummsdi ist inzwischen zu blöde zum normalen Reden. Er kriegt es nicht mehr in sein Spatzenhönn, dass man Dinge nur dann erwähnt, wenn man eigentlich das Gespräch auf sie lenken möchte. Der arme, domme Knallkopp hingegen denkt, mit kryptischen Anspielungen könnte er sich die Aura interessanter Undurchschaubarkeit verleihen: niemand kennt ihn wirklich, der allergrößte Teil seiner wildbewegten und hochinteressanten Existenz entzieht sich jeder Kenntnis, nur die dommen Häider glauben, sie wüssten alles über ihn. Also weist er auf irgendwelche Ereignisse oder Vorhaben hin, die seinen Zuhörern unbekannt sind – aber wenn sie dann die Höflichkeit haben, nachzufragen, was er denn genau meine, dann wird er bös. Denn selbstverständlich verbergen sich hinter den Anspielungen nur irgendwelche Episoden, in denen er den kürzeren gezogen hat, jüngste Demütigungen oder Misserfolge, irgend ein Anlass, zu dem unser Bommskopp mal wieder am Leben krachend gescheitert ist.

Die Regeln der zwischenmenschlichen Höflichkeit gebieten es nun den Arschleckern auf dem TS, nein, Discord, auf solche kryptischen Anspielungen einzugehen und -zack!- werden sie dafür angepampt. Sie sollen ihn in Ruhe lassen, sonst fliegen sie raus. Er hat keine Lust, in einem mühsamen Gespräch den Versuch zu unternehmen, diese Sachlage so darzustellen, dass jemand anders die Schuld daran trägt, dass Bummsdis Leben eine Müllhalde vertaner Chancen und verpasster Gelegenheiten ist. Am Ende kommt noch einer auf die Idee, seine Version der Dinge zu hinterfragen. Nein, man soll seine geheimnisvollen Hinweise einfach kommentarlos schlucken und ihm huldigen. Das kann doch nicht so schwer sein. Ächz und Stöhn.

Besonders zum Stöhnen gebracht hat den dommen Presskopp in den letzten Tagen dieses Foto, das auf kürzestem Weg vor den Augen der Weltöffentlichkeit gelandet ist, die erstmal gar nicht fassen konnte, was sie da sah: Im strahlenden Sonnenschein stellt der Mostbammel sich in der Unkrautplantage, die einmal ein Garten war, in Positur und zwar so, wie GOtt ihn schuf - ein eifernder GOtt, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die ihn hassen, und der Ärsche herauswachsen lässt überall aus dem Leib dieses Schandsacks und Ekelpakets, das da steht und selbstzufrieden lächelt und dabei aller Beschreibung spottet, godverdomme.

Im Hintergrund sieht man den windschiefen Bretterverschlag, das Foto kommt wohl aus der Poolstaffel, als der haltlose Schlagetot sich am Erbe seiner Väter zu vergreifen suchte. Die Bildmitte wird eingenommen, ach was, vereinnahmt, überfallen, an die Wand gedrückt, bis sie quiekt, von dem, was der ahnungslose Ranzbommel als seinen „kleinen Bauch“ bezeichnet und der inzwischen aussieht, als habe man ihn in anderen Dimensionen ausgefertigt als den Rest der traurigen Gestalt, die hier versucht, die Hände in die Hüften zu stemmen und scheitert, weil keine Hüfte mehr auszumachen ist, weil alles nur noch Bauch ist. Bemerkenswert auch, dass der kugelrunde Wamparsch keine Kimme mehr hat – auf früheren Aufnahmen zog sich vom Bauchnabel abwärts eine Falte, die das gesäßhafte Fettgehänge in zwei Arschbacken teilte. Diese Kimme ist verschwunden; entweder, weil der Fettsack sich einige Kilos abgehungert hat, oder – die wahrscheinlichere Erklärung – weil auch das Tal zwischen den Arschbauchbacken inzwischen vollgefressen ist und sich mit Fett gefüllt hat.

Unter dem prallgefressenen Fesselballon prangt dann der eigentliche kleine Bauch, der da sitzt, wo bei normalen Menschen einfach rein gar nichts ist. Das Arschgebirge hat da noch einen kleinen Ersatzarsch verbaut, für Notzeiten, falls die Ärsche mal knapp werden, dann wäre er freilich fein raus – so, in der normalen Welt ist er einfach nur ein rings von Ärschen bewachsenes Jammerbild. Dass die Tellertitten von der ungeheuren Wölbung des prallen Arschleibs auseinandergedrückt werden und ebenfalls schon wieder stark ins Gesäßhafte spielen, muss nicht extra erwähnt werden. Was hingegen gar nicht deutlich genug erwähnt werden sollte ist die Hose aus Fett und falschen Entscheidungen, die um die stocherigen Oberschenkel schlackert. Stehen die Stampferbeinchen schulterbreit auseinander, ist an der Körpermitte für diese Fetthosen nicht genug Platz, also werfen sie Falten wie der Vorhang in einem fürchterlich verranzten Autorenkino. Die wundgescheuerten Placken im Zwischenraum – der natürlich, GOtt seis ewig geklagt, auch an nichts so sehr gemahnt wie an eine einzige, nicht enden wollende Arschfalte, godverdomme – die mag man sich gar nicht vorstellen.

Leider sind die Falten dieses gräulichen Fettvorhangs nicht so gnädig, dass die das himmelschreiende Elend dazwischen verdecken könnten, so dass der Betrachter des Bildes sehen muss, was Bummsdi selbst schon seit Jahren nicht gesehen hat: das Pimmelchen, den Drachenspäher, dieses runzlige Salzgürkchen, das vor lauter Fett ringsum nicht weiß, wo oder wie hängen und das deshalb und nur deshalb nach vorn ragt so weit es kann – man denke an den Kopf einer besonders hässlichen Echse, eines Nacktmulls oder eines verkrüppelten Maulwurfs, der den Kopf aus seinem Bau steckt, um nach Luft zu schnappen. Auch die Klöten, klein wie Katzenpfötchen aber von stark negativer Niedlichkeit, werden vom rings schwärenden Fett vom Körper weggepresst und quellen aus der Körpermitte wie Froschaugen.

Es ist, kurz gesagt, ein Bild zum Viehverrecken und Kinderschrecken. Der ganze Speckbeppo sieht aus wie ein im Waldorfkindergarten zusammengestecktes Kastanienmännlein, denn streichholzdünn sind im Vergleich zum Arschballon von Bauch die Wedelärmchen und die Krautstampferchen. Alles andere sieht aus wie Schrumpelarsch – nur der eigentliche Arsch, der sieht inzwischen wahrscheinlich aus wie zwei havarierte Schwerlaster, der ist glücklicherweise nicht im Bild. Ohne Übertreibung darf man mutmaßen, dass die tatsächliche Arschfalte irgendwo auf der Höhe des Bauchnabels beginnt und ihr Ende ist den Knien näher als den Eiern, man kann und will es sich gar nicht ausdenken, godverdomme.

Und Bummsdi selber hat dieses Bild, arschgenau dieses Dokument trauriger Ganzkörperverarschung an eine vermeintliche Mulle geschickt, in der Absicht, sie damit geschlechtlich zu erregen. In seiner grenzenlosen Ahnungslosigkeit ging er davon aus, dass erstens irgend ein Weib auf der weiten Welt diesen Anblick wirklich sehen wollte und dass zweitens selbiger Anblick dazu geeignet sei, in ihr das Bedürfnis zu erwecken, mit dem arschgewordenen Fettberg zu kopulieren. Das Ausmaß an Ignoranz, an Borniertheit, an hochnotpeinlicher Ahnungslosigkeit hinter diesen Gedankengängen sprengt endgültig jede Grenze der Vorstellungskraft. Bummsdi ist domm wie Hulle, hageldomm wie die Nacht, so erz- und ur- und kernbescheuert, dass es schier nicht zu fassen ist, godverdomme.
Und natürlich ist unser Schwibbschwabbel erzblöde genug, von vornherein nicht kapieren zu können, warum diese jüngste Offenbarung seiner Urhässlichkeit solches Hallo verursacht. Nein kann er absolut nicht verstehen, das kriegt er nicht in sein Spatzenhönn neigerendert, warum sich alle so aufregen, in der Sauna ist er doch auch nackt. 

Traurig aber wahr. Der Speckbeppo ist arschgenau der Grund, warum es in immer mehr öffentlichen Badeanstalten inzwischen spezielle Öffnungszeiten für weibliche Gäste gibt, denn Bummsdi sieht im Saunabesuch nichts, rein gar nichts anderes, als die Gelegenheit, sich endlich einmal sattsehen zu dürfen am Anblick echter nackter Frauen. Wenn die das Pech haben, zeitgleich mit dem Prallbock in der Sauna zu sein, müssen sie es sich gefallen lassen, hemmungslos begafft und angestarrt zu werden. Das darf er dann, der Lustlord, denn erstens hat er genau dafür Eintritt gezahlt und zweitens ist er dabei ja auch nackt und es macht ihm gar nichts aus, wenn die Weiber ihn genauso hemmungslos anstarren. Er geht ja allen Ernstes davon aus, ein begehrlicher Anblick zu sein, nichts weniger als Gottes Antwort auf die Träume aller mannbaren Weiber, der arme, domme Knallkopp.

Er kommt gar nicht auf die Idee, dass sein Anblick genau wie seine hemmungslose Spannerey einfach nur ein veritables Ärgernis für alle Anwesenden sein könnte. Und selbst wenn er nicht so himmelschreiend und schier ekelhaft ahnungslos wäre, dass ihm diese Idee käme, würde er immer noch nicht schlussfolgern, dass es an ihm wäre, dieses Ärgernis abzustellen, indem er hübsch daheim bleibt und das ekle Arschgebirge, das einmal ein menschlicher Körper war, mit mehreren Lagen blickdichter Textilien verhüllt. 
Er kann gar nicht anders, als die eigene erzblöde Motivation gesund zu finden und sie gleich jedem anderen zu unterstellen, vorneweg seinem ausgedachten Gummbl am FKK-Strand, dem er auch unterstellt, er wie jeder andere böte sich nur deshalb hüllenlos der lieben Sonne dar, weil ihn das geil macht. Bei Nacktheit denkt er sofort und ausschließlich ans Bomsen, der ekle Treibauf, und dass irgendjemand anders das nicht denken könnte, das fällt ihm nicht ein, dem armen, dommen Knallkopp.

In seiner verzweifelten sexuellen Frustration, dieser fürchterlichen Qual, die ihn bei jeder sich halbwegs bietenden Gelegenheit in brüllende Neidwut verfallen lässt, oder in stumpfes Dahinbrüten, kommt ihm weder in den Sinn, dass für gesunde Menschen Nacktheit rein gar nichts mit Sexualität zu tun haben muss, noch, dass er für niemanden mehr ein attraktiver Anblick ist. Er selbst hingegen ist so verzweifelt, dass er alles angeiert, also ist es ihm nicht nur egal, wenn man ihn selber angeiert, es wäre ihm sogar hochwillkommen. So kann er völlig unbekümmert sein Arschgebirge den Saunagästen präsentieren, oder gleich dem ganzen Internetz, viel hilft viel, wer weiß, irgendwo findet sich vielleicht ja doch eine, die bei diesem Anblick Hand an sich legt, man will es sich gar nicht vorstellen.

Was man sich hingegen gut vorstellen kann, ist die traurige Tatsache, dass genau diese bockige und triebgesteuerte Unbekümmertheit, mit der Bummsdi uns und allen seinen eklen Leib auf die Augen drückt, das Ergebnis einer body positivity wäre, die allen Ernstes in diesem Moment von sogenannten Aktivistinnen angestrebt wird.
Hallo Natalie Rosenke, du fette Sau, ist dir eigentlich klar, dass dein Aktivismus es zum erklärten Ziel hat, dass Spanner wie Reiner völlig schamlos ihren perversen Gelüsten frönen können? Das die keine Sekunde lang Bedenken haben müssen, ob das schamlose Zurschaustellen der eigenen eklen Leibesfülle im Zuge eines pervertierten do ut des nicht vielleicht doch gegen alle guten Sitten verstößt? Bummsdi benimmt sich so, als hättest du schon gewonnen.  Arschgenau so. Willst du das? Willst du das wirklich?
In dem Fall sollte man ihr evendöll mal das Foto schicken, godverdomme.




Freitag, 16. November 2018

Reiner und Biancer



Bummsdi hat Besuch. Rollo, Aller, er hat wirklich und wahrhaftig Besuch, den auch die anderen, gesunden Menschen sehen können und der nicht nur in seinem armen, dommen Knallkopp existiert. Es ist wirklich und wahrhaftig ein anderer Mensch in Inneren der Schimmelschanze; das gab es ja schon seit Jahren nicht mehr, seit der guhde Benn seine Puppenlappen und seine drei Groschen zurückverlangt hat und tief beleidigt nach Haus gegangen ist.
 
Jaguuut, ein Mensch, von mir aus – aber was für einer. Eines von den Exemplaren, die glauben, bei Ferngesprächen müsse man brüllen wie nicht ganz gescheit, um die Distanz zu überbrücken, die nicht wissen, wie Präpositionen funktionieren, die ganz ohne Spaß das synthieverseuchte Panflötengetute irgendwelcher Möchtegern-Eingeborener für „geile Mugge“ halten. Ein ganz und gar erbärmliches Geschöpf, das angerauchte Kippen wieder aus dem Aschenbecher fischt und nochmals entzündet, das schon damit heillos überfordert ist, ein volles Glas grade zu halten und sich nicht so zu bewegen, als hätte sie ihre Gliedmaßen aus zweiter Hand von einem Tierpräparator erworben. Eine von der Sorte, deren zahllose Fehler und dommen Entscheidungen unauslöschliche Spuren hinterlassen haben auf dem ungesund gealterten Gesicht, das insgesamt so aussieht wie ein Schlachtfeld, auf dem Gendefekt und hageldicke Dommheit sich getroffen haben zu blutigem Strauß. 

Das ist Biancer, durch und durch mindere Sorte, eine so veritable Sperrmüllmulle, dass sie selbst Matrosen beim Landgang nach Monaten auf hoher See noch Geld zustecken müsste, bevor sie mit aufs Zimmer darf. Als Reiner geboren wurde, war sie wohl schon süße Siebzehn und ist von den drei seither verflossenen Jahrzehnten mehr als nur a weng gebeutelt, angeschlagen und in Mitleidenschaft gezogen. Die Haare sind bereits auf breiter Front auf dem Rückzug und wie schlimm die Kauleiste aussieht, lässt sich nicht genau ermessen, weil Bummsdis Bambusleitung den gnädigen Mantel der Verpixelung über das himmelschreiende Elend breitet. Der Anblick ist insgesamt so dermaßen und abgrundtief traurig, dass er beim Betrachter das dringende Bedürfnis erzeugt, unverzüglich und nachdrücklich Schnaosgift ins System zu schmettern, bis zwar keine Freude aufkommt, die erdrückende Tristesse aber wenigstens erträglich wird.

Ist ja nicht so, als wäre man damit allein. Biancer selbst hat ja auch schon orrnlich vorgelegt. Um der Wahrheit Genüge zu tun: Sie ist eigentlich sogar rappelvoll bis Oberkante Unterkiefer, so herrlich und heillos besoffen wie weiland der legendäre Eh Mallah. Schanzenluft macht wohl durstig, godverdomme.

Und wie das legendäre Vorbild muss auch Binacer ersma die gehaltvolle Cola auf den Teppich kippen, verursacht dann – leider dem Blickwinkel der Kamera entzogen – irgendwelchen scheppernden Sachschaden, wirft beim Versuch, den eigenen windschiefen Leib neben das Arschgebirge auf die Ranzcouch zu zwängen, klöterklöter ein paar vorher zügig geleerte Bierflaschen um und zeigt derweil eine ebenso hartnäckige wie enthusiasmierte Weigerung sich anders als aus Leibeskräften brüllend mitzuteilen. Wer will ihr das auch verargen, so oder so kapott. Wenn man sich aus lauter offenbarer Hageldommheit plötzlich innerhalb der Schanze wiederfindet, ist sicherlich das Bedürfnis nachvollziehbar, sich die Folgen dieser jüngsten Erzblödheit nach Leibeskräften und in Windeseile schönzusaufen.

Unser dicker, fetter Pfannkuchen hält indes nicht mit. Muss er ja auch nicht. Er ist ja von der eigenen Grandezza schon wie besoffen und thront mehr auf dem Ranzsofa, als dass er säße, die Arschbacken des Arschgesichts verzerrt von einem so selbstgefälligen Grinsen, dass man es mit einer Dachlatze wegwischen will.

Ganz nonchalant will er sein, der Speckbeppo. Ganz betont unaufgeregt und beiläufig, als sei es das alltäglichste Ereignis der Welt, dass irgendwelche fremden Weiber durch sein Spielwohnesszimmer fallen, denn immerhin kehrt ja auch seine sagenhafte Freundin häufig genug bei ihm ein. Leider verdirbt der alkoholschwangere Radau, den Biancer veranstaltet, die Überraschung schon viel zu früh – bleibt also nur, eine linkische Umarmung im Sitzen zu inszenieren, Schulter gegen Schulter, vermutlich auch deshalb, weil sonst die Wedelärmchen nicht mehr um Biancers windschiefen Leib und den eigenen Wanst passen würden. 

Umarmung plus der Handkuss, den Schwibbschwabbel, der selbsterklärte Mittelalter-Experte, seinem darob eher verdutzten Besuch angedeihen lässt, sollten doch wohl reichen, den Tschett die Vermutung äußern zu lassen, es sei wirklich und wahrhaftig die sagenumwobene Drachenfreundin zu Gast.
Ja scheißdochrein, so rotzevoll ist die Trümmerlotte dann aber doch nicht, diese Vermutung unkommentiert stehen zu lassen und Funken verbliebener Weiberschläue, ein Restchen gesunden Menschenverstandes reichen aus, entsprechend zu reagieren: Nein, zusammen sind sie nicht, natürlich nicht, auf keinen Fall, das wär ja widerlich.

Und wie auf Kommando verschwindet das Grinsen aus Schandsacks Arschgesicht.

So hat sich der Bummsdi das nicht gedacht, dass Biancer die Bombe einfach so mir nichts, dir nichts platzen lässt, da wär aber mehr drin gewesen. Unter Garantie hätte der Speckarsch die Vermutung nur zu gern im Raum stehengelassen, hätte beziehungsreiche Andeutungen gemacht, um den heißen Brei herumgeredet und sich insgesamt gesonnt in seiner Wunsch- und Traumrolle als großer Manipulator und Leutehereinleger.  

Damit ists nun Essig, godverdomme, was muss die Ollsch auch so rettungslos besoffen sein, das Herumkrakeele geht ihm auch schon mählich auf den Sack und zu allem Überfluss bricht jetzt auch noch der Schdrihm ab. Insgesamt ist dieser Einblick ja dankenswert kurz, es gibt ja eigentlich auch nichts zu tun und nichts zu sagen. Angeben will er, der Prahlprallo, dicketun will er sich, der Dickarsch, alle, alle sollen es sehen: In der Schanze ist heut Mullenalarm.

Vorbei und vergessen die edelsinnigen Vorbehalte des hauptberuflichen Mobbingopfers, der alle kleinen Nutzer des Weltnetzes von sich fernhalten will und muss, damit die nicht kapottgehäidet werden, vorbei und vergessen das hundserbärmliche Gebaren, mit dem der Kappeskopp seine aus Arroganz und Sturheit gewachsene Isolation zur heldenhaften Allein-gegen-den-Rest-der-Welt-Pose umlügen wollte, vorbei und vergessen auch jede Versicherung, nie und nimmer Kontakt zum eigenen Publikum aufzunehmen.

Und so sicher wie Tod und Steuern hat dieser Gesinnungswandel damit zu tun, dass Bummsdi irgendwo unter den Billotextilien, die von Biancers ungeschlachtem Leib herabhängen, ein wenn auch übelstinkendes, so dennoch veritables Fickloch wittert. Und der Wunschwubi vom Schauerberg hat offenbar wider alles bessere Wissen immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben, dereinst sein ebenso übelstinkendes Fischpimmelchen in ein solches hineinzupraktizieren, der arme, domme Knallkopp.

Und der Wanstwubi wäre nicht der Lustlord, wenn er nicht ohne Umtände zügig zur Sache käme, und zwar mit dem ganzen Charme, den der HErr der Heerscharen einer Mongolenhorde verliehen hat, oder einer Dampfwalze. Im Laufe einer einzigen Viertelstunde versucht unser fetter Treibauf es zunächst mit einer Anzüglichkeit, nur um dann bei der erstbesten sich halbwegs bietenden Gelegenheit sofort zudringlich zu werden. 

Doch so viel Schnaosgift hat selbst der Teufel nicht gemacht, dass irgendein Weib auf der Welt sich fände, diesem eklen Ansinnen nicht sofort und nachdrücklich Einhalt zu gebieten. Nahkampfklopsi wird von der kreischenden Biancer jedenfalls instant gekorbt und später noch mit Kissen beworfen, sodass er die Schmach verinnerlicht und nicht vergessen möge. Abgeblitzt bei einer stinkbesoffenen Sperrmülltrulla, Rollo, Aller, ein neuer Tiefpunkt ist erreicht. Und so vor den Kopp geschlagen ist selbst unser Prallarsch nicht, dass er das nicht mitbekäme und deshalb bei der Kissenschlacht auch nicht mit dem rechten Herzblut bei der Sache ist.

Kann natürlich auch sein, dass Biancer besoffen und blöde genug ist, Reiners Lügerey über seine Drachenfreundin zu glauben und ihn daran erinnern will, dass er in festen Händen sein und seine wabbligen Hände von ihrem windschiefen Leib lassen soll. So oder so, der Kissenwurf und die schmerzliche Erinnerung an diese besonders erbärmliche Episode in Reiners kapottem Leben sind ein direkter Angriff auf das Zentrum des Lustlords, man sieht förmlich, wie der Späher Angst kriegt und immer noch kleiner wird.

An diesem Punkt der Entwicklung angelangt, verliert der dicke, fette Charmebolzen dann auch zusehends jedes Interesse an seinem Besuch. Statt weiter krampfhaft zu versuchen, an Biancers abgetakelter Physis herumzuschrauben, schnappt er sich lieber sein Henndi und daddelt a weng darauf herum, während Biancer neben ihm eine Art Siegestanz aufführt, oder von der Kirmesindianer-Deppenmusi in ekstatische Zuckungen versetzt wird. In diesem Augenblick sieht es auf dem Sofa wirklich aus wie Hochzeit in der Bethelwerkstatt: ein griesgrämiger, grotesk aufgedunsener Arschsack und eine abgetakelte Schnaosdrossel, die sich freut, mit Zichte an im Warmen zu sitzen, auch wenn das Warme nach Eierschiss stinkt, und beide wirken, als wüssten sie nicht so richtig, wie sie eigentlich dort hingelangt sind. Man kann es sich einfach nicht und nicht ausdenken. 

Im Gegensatz zum Verlauf des weiteren Abends nach dem endgültigen Schdriemabbruch. Den kann man sich ausdenken, man will es aber nicht. Dass Biancer den Rest der Bierkiste zeitnah vernichten wird, nebst sämtlichen Alkoholika, die sich irgendwo in den Trümmern von Reiners Restleben noch aufspüren lassen, darf als ausgemachte Sache gelten. Dass sie nach diesem Gelage nicht mehr den Versuch unternehmen wird, den PKW in das eigene Restleben, den Schoß ihrer bedauerns- wie beklagenswerten Familie zurückzusteuern, lässt sich ebenfalls annehmen. Dass die angebliche zweifache Mutter abends um halb neun nichts besseres zu tun hat, als einen landauf, landab berüchtigten fetten Doofarsch heimzusuchen und sich dort rettungslos vollaufen zu lassen, legt wiederum den Schluss nahe, dass sie auch am nächsten Morgen keine als allzu dringlich verspürten Verpflichtungen daran hindern werden, ersma ihren Rausch auszuschlafen, und zwar nach wie vor in der Schanze. Und natürlich wird der Lustlord keine Einwände dagegen haben, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. 

Und wenn auch eine schließlich bis zum Umfallen besoffene Biancer nicht aufhören wird, seinen Avancen Widerstand zu leisten, wird sie ja doch irgendwann die Bewusstlosigkeit übermannen. Und dann hat Reiner endlich Gelegenheit, die Billotextilien beiseite zu schieben und sich endlich, zum ersten Mal in seinem Leben, eine echte nackte Frau aus der Nähe anzuschauen.

Vielleicht schießt er auch noch ein paar schöne Bilder, zur Erinnerung. Vielleicht packt er dazu gar den Späher aus.  Vielleicht gelingt es ihm sogar, den der Biancer ein Stück ins offenstehende Schnarchmaul zu schieben. Oder er steckt ihn ihr ins Ohr, wer weiß das schon, wer will das auch so genau wissen.

Mit Sicherheit weiß man nur eins: Das wird böse enden, godverdomme.