Sonntag, 23. Juni 2019

Reiner und der Jeniche


Bummsdi ist nicht derjeniche, der die Scheiße baut.

Soviel vorweg. Soviel muss gegeben sein, das ist der Parameter für alles, was der dicke fette Pfannkuchen seit Jahr und Tag ins Weltnetz schüttet, das ist die Grundvoraussetzung für den Fortbestand seiner gesamten jämmerlichen und inzwischen aber sowas von rettungslos verpfuschten Existenz: Sie ist erstens randvoll Scheiße aber zweitens ist das nicht Reiners Schuld. Der Speckbeppo hat nichts gemacht, er ist sich keiner Schuld bewusst, die anderen habens verbockt. Es muss sich einer finden, irgendeiner, dem der Suppengumbo die Schuld für seine Misere in die Schuhe schieben kann. Irchendeiner, ganz egal wer, hat jetzt derjeniche zu sein und zwar flotto. 

Man könnte fast davon ausgehen, dass die Ekelhaftigkeiten, die unsere Schmalzpauke auf seinem Pornokanal treibt, als eine Art Köder gedacht sein könnten. Ein solcher Ausbund an widerlichem Unflat, an so ganz und gar ungustiösen Widerlichkeiten könnte doch immerhin geeignet sein, ähnlich ekelhaft veranlagte Zeitgenossen auf den Plan zu rufen, die dann, unter der Vorgabe, mit Reiner dem Seggsarschloch unaussprechliche Unzucht treiben zu wollen, als diejenichen sich herausstellen, die schon immer da waren, ihm das Leben zu verleiden.

Aber leider nein, leider gar nicht, die Seggskapaden unseres Wamparschs haben wohl wieder einmal nur den Zweck, seinen unaussprechlichen Geltungsdrang zu befriedigen. Und solange er seinen Hauptkanal dazu nutzen muss, sich als das demütige Mobbingopfer zu gerieren, braucht er eben parallel ein anderes Medium, auf dem er sich als der bewundernswerte Superstar verkaufen kann, der er gern wäre, für den er sich ja längst allen Ernstes hält, der arme domme Knallkopp.

Bezeichnend also, dass die Narzisstensau gleich zur ersten Etappe seiner Talfahrt in die öffentliche Selbstentehrung einen Blick auf den eigenen Charakter werfen lässt, der gar noch betroffener macht, noch drastischer abstößt als der Blick auf das hüllenlose Arschkonglomerat, das Bummsdi seinen Leib nennt. In Rückenlage auf dem Sündenpfuhl zerläuft die Arschsammlung nach allen Seiten wie eine Portion Softeis auf dem Asphalt, von Fliegen umschwirrt und durch die Simulation des Geschlechtsakts in wabernde Wellenbewegungen versetzt, ergießt sich diese Sammlung aus Schmalz und Schmand und Traurigkeit auf das alte Sofa wie ein teigfarbener, von borstigem Pelz besetzter Kuhfladen, auf den jemand einen hässlichen Mostkopp gepflanzt hat, dem HErrn und seiner Schöpfung zum Hohne. Und ja, von da an wird es nur immer noch ekelhafter, was der Schandsack auf seinem Pornokanal sehen lässt – doch die größte Ekelhaftigkeit ist wie gesagt gleich am Anfang nicht mal zu sehen, sondern zu hören, in dem Monolog über seine Gummipuppe, es passt wieder alles wie der Faust aufs Gretchen, oder, genauer: wie der Nathanael auf die Olimpia, man kann es sich einfach nicht ausdenken, godverdomme.

Denn hier ist er, so arschgenau, dass es einen schaudert: Der Narzisst, der sich in ein seelenloses Spielzeug vergafft und es zur idealen Partnerin stilisiert, der vorgibt, ein Gespräch mit ihr zu führen und gar nicht bemerkt, dass sie nicht einmal in seiner Vorstellung zu Worte kommt, sondern nur schweigend dulden muss, dass der Wurstzipfel ihr eine ganze Reihe von Qualitäten andichtet, über die sie freilich nicht verfügt: Sie ist die heißeste, die geilste, keine bläst so gut wie sie, keine vollzieht den Beischlaf so befriedigend, unersättlich, ausdauernd, kurz und gut: ein fleischgewordener, feuchter Traum.

Was dabei im Hintergrund so rattert, sind diesmal ausnahmsweise nicht die Zahnräder und Keilriemen in Bummsdis hässlichem Schwelles, die dort auf Verschleiß rendern, um dafür zu sorgen, dass der erzblöde Knallkopp sich nicht versehentlich beim Reden einkotet oder die Luft aus der Puppe lässt, sondern einigermaßen koordiniert an ihr herumschrauben kann, nein, das Rattern ist diesmal der Projektor: 
Der Narzisst liebt die Puppe, den Menschen ohne Eigenschaften, weil diese Puppe eben eine leere Leinwand ist; auf diese kann er alle Eigenschaften projizieren, die er eigentlich an sich selbst liebt – und weil die Puppe eben gar keine eigenen Eigenschaften hat, die dieser Projektion im Wege stehen könnten, kann sie als Spiegel für jede nur erdenkliche Qualität herhalten, die der Schmandeimer vom Schauerberg sich erträumt und selber gerne hätte. Indem er sie seiner Partnerin zuschreibt, schreibt er sie sich selber zu, die beiden sind sich ja so ähnlich, deshalb passen sie ja so gut zueinander. 
Und diese Version des heillos kapottgetrümmerten Egosplitterlords ist nun auf Freiersfüßen unterwegs und sucht im Netzpornomilieu diejeniche, die endlich herkommt und ihm die Unschuld nimmt. Natürlich in der Schimmelschanze, natürlich ganz nach den Maßgaben des dominanten, fordernden Fickmeisters, so sieht er sich selbst, der arme hageldomme Knallkopp, man kann es sich alles nicht mehr ausdenken, godverdomme.

Die Schmuddeleyen bringen also keinen Erfolg auf der Suche nach demjenichen, da muss jemand anders herhalten. Wunschkandidat wären ja die Damen und Herren Sachbearbeiter bei der BLM, aber wieder muss es heißen: leider nein, leider gar nicht. Diese Systemschergen, Sesselfurzer und Büttel der galoppierenden Beklopptheit haben es ja nicht nur fertiggebracht, dem Arschgebirgsjäger runde 50 Verstöße gegen das Streamingverbot einfach so durchgehen zu lassen, eh sie ihm einen so mittelscharf formulierten Senf geschickt haben, des Inhalts, so langsam müsse mal Schluss sein mit der Dreistigkeit, sonst gäbs am Ende doch noch ne Strafe zu zahlen. Möglicherweise.

Dass der Suppengmubo wochenlang und mit wachsender Verzweiflung Himmel und Menschen in Bewegung gesetzt hat, um eine Aufhebung des Verbots zu bewirken, hat freilich weniger mit seiner Sucht nach Selbstdarstellung zu tun als mit der reinen, schieren Geldnot: Barr’ne müssen her, barr’ne, Barr’ne und nochmals Barr’ne, die Existenz als Internetbettler steht auf dem Spiel, wenn er nicht mehr schdriemen darf, um nichts anderes gehts. Und nun ist es unserem Ausbund an Arschhaftigkeit tatsächlich gelungen, unbehelligt weiterzubetteln, indem er einfach das domme Maul hält derweil. Dann gehen die eben erwähnten Damen und Herren in eitler Unkenntnis der eigenen Definition von „redaktioneller Gestaltung“ davon aus, dass kein Verstoss vorläge und lassen den Prallsack halt weiter schnorren, irgendwo müssen die Koouuuln ja herkommen. 
Und schlussendlich hackt eine Krähe ja der anderen kein Auge aus und in den von protestantischer Irrlehre und sodomitischer Inzucht geprägten fränkischen Abseite unseres eigentlich so schönen Lanes erst recht nicht. Eine vom Steuerzahler gegen seinen Willen vollumfänglich finanzierte Behörde ohne produktive Aufgabe und nur beschäftigt mit der Durchsetzung eigener, völlig willkürlicher Anordnungen ohne gesellschaftliche Relevanz, die redaktionelle oder irgendeine Art produktiver Gestaltung selbst dann nicht erkennen würden, wenn sie daherkäme, ihnen auf die jauchekrustigen Gummistiebel zu pissen, die sie auch in den Büros tragen, in denen sie einer nur vermeintlichen „Arbeit“ nachgehen - und andererseits ein ebenso arbeitsscheuer und selbstgerechter Nassauer ähnlich gelagerter Provenienz und Geistesschärfe, das sind Gesinnungsgenossen, das sind Brüder in Geist und Sinn. 
Hätte Rudi nicht die Realschule verbockt, heute könnte er auf einer BLM-Amtsstube hocken, sein basst-scho unter irgendwelche Schreiben setzen, die er nicht liest und nicht versteht und sich ansonsten den lieben langen Tag auf Staatskosten den grindigen Sack kratzen, genau wie sein missratener Sohn.

Also nein, die BLM ist auch nicht derjeniche. Immerhin bewirkt das Sprechverbot, das der Schwibbschwabbel sich auferlegt während seiner fortgesetzten Verstöße gegen eine Anordnung, die weder er kapiert noch die Hanswurste, die sie eigentlich durchsetzen sollten, dass die Barr’ne inzwischen deutlich kärglicher fließen- und das ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, an dem Bummsdi dringend ein neues Drachenmobil braucht, womöglich, weil der nachbarschaftliche Fahrtdienst zum Nulltarif so langsam aber sicher die Nase gestrichen voll hat von den Allfanzereien des in ihrer Mitte schreiend um sich schlagenden Ehrabschneiders. Der lässt sich jedenfalls aus lauter Not ein hochbetagtes Unfallfahrzeug vor die Schanze stellen, um nur ja nicht mit dem ÖPNV nach Nemberch gondeln zu müssen, wenn der Stromzähler nach neuen Schekeln schreit. 
Wie jüngste Videoaufzeichnungen belegen, ist der Worstbommel inzwischen vermutlich nicht mehr in der Lage, den Emskirchener Bahnhof zu Fuß zu erreichen, schon eine Distanz von 800m in den Wald hinein und wieder hinaus brachte ihn unlängst an die Grenze seiner körperlichen Leistungsfähigkeit und war nur zu bewerkstelligen, indem er zwischendurch mehrfach mit bedenklich angelaufenem Schwelles pausierte, um dem Internet schnaufend vorzulügen, etzadla gehe es mit dem Sportprogramm und der Gewichtsabnahme aber so richtig los.

Nur gut, dass sich in dieser finanziellen Desolation ein neuer Unterstützer eingefunden, der schon zweimal das Drachenschiff vor dem drohenden Kentern bewahrt hat – und zwar niemand anders als der selbsterklärte Internetexperte mit dem SPD-Parteibuch, die Berliner Blogwurst, die zwar in jeder unternehmerischen Hinsicht so vollumfänglich gescheitert ist, dass es die Sau graust, aber durch permanentes Wuseln und Wergeln auf allen möglichen Kanälen immer noch verhindern konnte, in die Belanglosigkeit abzurutschen; ein selbstverliebter Adabei, der sich bei fast allen, die er zu vertreten vorgibt, längst unmöglich gemacht hat und dessen Arbeitsscheu ebenso groß wie seine Borniertheit ist. Wieder einmal sind wir in der Situation, in der zusammenwächst, was zusammengehört, Arsch trifft Geige und Geige gibt aus, damit Arsch sich den Erlös umgehend in Form ekelhafter Talmi in irgendeine arschlochförmige Körperöffnung stecken kann, es macht ja längst keinen Unterschied mehr, in welche. 

Aber so abgrundtief verachtenswert dieser Internetkaschber auch sein mag, auch er ist nicht derjeniche. Wer mag es denn nun sein?
Ja nun. Bummsdis Wahl fällt in Ermangelung einer Alternative und aus reiner Gefallsucht auf die haltlosen Spaßvögel, die ihn inzwischen fast täglich an der Schnittstelle zwischen Reinerwelt und Realität aufsuchen wollen. Am Schanzentor ist der Treffpunkt, jenem Sinnbild, das so verrammelt und vernagelt ist wie das Spatzenhönn seines Besitzers, so windschief und verpupt wie sein Leib, so letztendlich sinnlos wie die Existenz, die dahinter mehr gefristet als erlebt wird. Hier finden sie sich ein, zu zweit, zu dritt, bei Tag und in der Nacht, um mit dem Schmalzprallo darüber zu diskutieren, wo die Grenze seines Grundstücks verläuft (Protipp: sie wird markiert durch das ende der Bepflasterung mit windschiefen Klinkersteinen), was die Zukunft bringen wird und warum es keine Bosder mehr zu kaufen gibt. 

Diese Besucher versetzen den Wütewubi derart in Rage, dass er inzwischen den gesamten Hauptkanal der Bekämpfung dieses Phänomens gewidmet hat, selbstverständlich mit dem Ergebnis, dass es davon nur noch akuter geworden ist. Den immer wieder gleichen Flachsinn, den der dicke fette Faulpelz da ein ums andere Mal breittritt, auszuwerten, lässt immer wieder die Wutlatte wachsen -wenn der Speckbeppo etwa behauptet, dass er trotz seiner behäbigen Trägheit solche Anrüchigkeit erreicht zu haben, ein Grund sei, ihm Respekt zu zollen, statt ihn zu piesacken, oder wenn er stolz behauptet, „haufenweise Koouuuln“ zu verdienen, oder behauptet, seine einzigen Fehler seien gewesen, seine Schwester beschützen zu wollen, sich gegen heimtückische Angriffe zur Wehr gesetzt und an das Gute im Menschen geglaubt zu haben. 

Deutlich hört man heraus, dass der alte Stachel immer noch tief sitzt, den der guhde Viggdor ihm vor Jahren ins teigige Fleisch gebohrt hat mit seiner Kritik, Bummsdi reagiere auf Abneigung mit atemberaubender Unsouveränität und sei mehr als nur ein wenig arrogant. Prompt muss der Spigelungslord die verhassten Besucher arrogant nennen und sich darüber beklagen, von seinen Idolen völlig ungerechtfertigt im Stich gelassen worden zu ein – hätte der asselige Kiwikopp aus dem Rheinland mal über die tollen Musikfidios berichtet statt über die ekelhaften Schmuddelseggskapaden, wäre der Suppengobmu heute eine Stütze der Gesellschaft, geliebt, bewundert und hoch angesehen. 

Deutlich hört man auch die himmelschreiende Ahnungslosigkeit darüber, was „Arroganz“ eigentlich bedeuten soll. Er hält das nach wie vor für eine mehr oder weniger universell einsetzbare und besonders schwerwiegende Beleidigung, der Arme, hageldomme Knallkopp. Sonst würde er ja nicht erneut ein herrliches Paradebeispiel liefern: Wenn er etwa davon ausgeht, dass sein Publikum ein völlig gängiges und jedem Zehntklässler bekanntes Fremdwort nicht kenne und es großspurig erklärt – nur, um es selber beharrlich und immer wieder falsch zu verwenden, wie domm kann man eigentlich sein, du krisse Tür nicht zu, godverdomme. 

Denn sich selbst über sein Publikum zu stellen und anzunehmen, er könne es nach Belieben an der Nase herumführen, für dumm verkaufen und natürlich nach Herzenslust abmelken, um nur ja keiner geregelten Arbeit mehr nachgehen zu müssen, das ist der eine riesige Fehler, den Bummsdi in seinem Leben gemacht hat und den er nicht müde wird, immer noch und noch schlimmer zu machen.

Hier findet sich möglicherweise auch die Erklärung dafür, warum sich der Schweineeimer so unglaublich herausgefordert und angegangen fühlt, nur weil ein paar Flachköppe für ne Stunde vor seinem Haus herumstehen: Sie sind der Beweis dafür, dass das Großprojekt Internetsuperstar gescheitert ist, dass sein Publikum sich eben nicht hat für dumm verkaufen lassen, dass es ihm auf die Schliche gekommen ist – und dass es sich nun vor Ort endgültig davon überzeugen könnte, wie desolat es hinter der Fassade aussieht, auf welch tönernen Füßen das ganze windschiefe Lügenkonstrukt des Wingleregos steht, wie absolut rettungslos versumpft und zerlebt die Drachenexistenz tatsächlich ist. Bummsdi hat von Anfang an und jahrelang sämtliche Zuschauer nach Strich und Faden belogen und zwar in einem Umfang, der es ihm selbst inzwischen unmöglich macht, die Wahrheit zu erkennen – genau wie der Umfang seines Leibes ihm den Blick auf seinen Winzpimmel verwehrt. 
Dem Publikum, das ungebeten und jenseits seiner Kontrolle plötzlich am Ort des Geschehens auftaucht, bedroht also die Stabilität des Selbstbildes – umso stärker, da sie ja explizit erscheint, um ihn zu hänseln, ihm Vorwürfe zu machen oder unbequeme Fragen zu stellen. Derjeniche, der die Scheiße baut, ist einfach derjeniche, der sich weigert, sich die offensichtliche Scheiße länger als Schokoschmier aufs Brot streichen zu lassen. Indem man dem metaphorischen Schokoeisverkäufer die Ware zurückbringt und sie lauthals als Scheiße deklariert, hat man in den Augen des Eisverkäufers, der der Scheiße wirklich und wahrhaftig irgendwann selber für Schokoeis hielt, die Scheiße erst gebaut. Und die anderen Eisverkäufer hätten ja auch gerne mal mithelfen können, die Scheiße als Schokolade zu deklarieren, dann wärs womöglich nie so weit gekommen.

Eine viel einfachere Erklärung wäre freilich, dass die Besucher einfach diejenichen sind, die all das haben, was Bummsdi nicht hat: Sie haben Spaß, sie haben Freunde, ein gemeinsames Hobby und ein geregeltes Leben. Darüber hinaus Einkünfte, die ihnen solche lustigen Landpartien ermöglichen – zu Wurstwabbels größter Verbitterung kommen die Besucher ja von wasweißer woher. Und sie bringen Freunde und gute Laune mit, kalte Getränke und Mitbringsel – und egal, wann sie kommen, sie treffen ihn in seiner belagerten Schanze an. Freilich sind sie nicht in der Disco, der Kneipe oder der Sauna – aber er eben auch nicht, nie. Weil er keine Freunde mehr übrig hat, die sich Scheiße als Schokoeis aufschwatzen lassen wollen. Und freilich haben die Besucher noch etwas, das Bummsdi nicht hat, nie haben wird, sich aber sehr sehnlich wünscht: sie haben ein Opfer. Sie haben jemanden, auf den sie herabsehen können, der es eindeutig noch schlechter hat als sie.
Das hat unser Speckbeppo nicht, denn er ist mit Karacho auf dem Weg nach ganz unten. Und es wird immer schwerer, die endliche Ankunft zu erwarten, godverdomme.

Mittwoch, 1. Mai 2019

Reiner und der Rand des Wahnsinns


Bummsdi wird so langsam vollkommen bekloppt. Halt, nein, nicht so langsam, sondern so langsam mit Karacho. In nur zwei Wochen ist es unserem dicken fetten Pfannkuchen gelungen, sich von einem mit guten Vorsätzen und nahezu verschmitzter Verlogenheit so rappelvoll wie sonst nur von Fertigfraßdreck gefüllten Fass voll Dommheit in eine Ausgeburt des Wahnsinns zu verwandeln. Und Schuld daran haben natürlich nur die bösen Häider. 
 
Die Osterzeit begann, wie es sich geziemt für den Tag, den der HErr gemacht hat, mit einem Suppengumbo, der so aufgeräumt und heiter war, wie der Suppengumbo eben sein kann in diesen für ihn ach so schweren Zeiten, in denen die Schatten immer länger werden, weil die Sonne, die ihm so beharrlich wie unverdient jahrelang aus dem immer ungeschlachteren Birnenarsch geschienen hat, sich nun ebenso beharrlich und unerbittlich zu neigen beginnt. Freilich wäre der Lügensack nicht der Lügensack, wenn er nicht nach guter alter Sitte jeden Versuch unternähme, sein Publikum darüber im Argen zu lassen. Die Versorgungslage in der Ranzschanze hat längst bedrohliche Schieflage eingenommen, Stromzähler, Gasfaser und natürlich der ständig hungrige Müllmagen des Schwartsacks stellen Ansprüche, denen die kärglichen Jutjub-Schekel ebensowenig gewachsen sind wie die Abo-Zahlungen der rettungslos verkommenen und an dieser Stelle mit Nachdruck dreimal vermaledeiten Junau-Abraummenschen, denen hoffentlich zeitnah die Pimmel abfaulen. Doch immerhin ist Bummsdi vor Beginn der Osterferien noch in der Lage, ein beachtliches Lügenfeuerwerk nach Altvätersitte abzubrennen, bei dem jede Aussage sowas von arschgenau dem Gegenteil entspricht, dass es die helle Freude ist.

Zunächst muss er dringend betonen, dass er nicht arrogant ist. Es ist nämlich überhaupt nicht arrogant, wenn er die uralten Vorwürfe, die ihm schon von alters her gegen seinen aufgedunsenen Drecksschwelles geschleudert werden, einfach dadurch zu entkräften sucht, dass er sie mit besonders unerträglich großkotziger Kodderlautung nochmal selber hersagt. 

Wenn Bummsdi weiterhin behauptet, familiäre Verpflichtungen zu haben, hat vermutlich nur irgendein Familienmitglied dieser Tage Geburtstag und der Schmandwubi muss eine entsprechende Textnachricht zusammentippen, oder eine Sprachnachricht schicken, da muss er nochmal sehen, wie er des hinfeggelt, ach, es ist alles so mühsam, da hat ja niemand eine Vorstellung davon. Allerdings erklärt dieser Tatbestand, warum der Speckbeppo diesen neuerlichen Versuch, sich bei seinem Publikum einzuschleimen, indem er es belügt, aus dem Blauen heraus mit Geburtstagsgrüßen an Unbekannt beginnt: Das Spatzenhönn rendert schon am Rande der Rechenleistung, ihm die anstehende familiäre Obligation in Erinnerung zu rufen.

Dann will der Speckbeppo was mit Freunden unternommen haben: Dieser strunzdumme Haderlump mit dem Kleinwagen, der es letzten Sommer schon durch die im hässlichen Bauernkopp giftig gärende protestantische Irrlehre für seine Christenpflicht hielt, dem vereinsamten Fettspasten eine Geburtstagsfreude zu machen, hat sich am heiligen Sonntag breitschlagen lassen, den Breitarsch nach Nürnberg zu spedieren, weil unserem Suppengmubo unversehens der Strom ausgegangen war. Das rangiert natürlich schon als Unternehmung mit Freunden, wenn der eigene Wirkungs- und Dunstkries auf Kaninchenstallgröße zusammengeschrumpft ist, man sich aus eigener Kraft nicht mehr fortbewegen kann und schon seit Jahren eben absolut keine Freunde mehr hat. 

Dann will er im Haus was gemacht haben. Jaha, gemacht. Heißt Häufchen hat er gemacht. Heißt genauer: hätte er gemacht, wenn er noch festen Stuhl absetzen könnte. In Wirklichkeit hat er sich wohl unter der längst zum Abort umfunktionierten Dusche des Grauens mittels des Plasteluans den Sprühschiss aus dem Darm gepümpelt, man will es sich gar nicht vorstellen, godverdomme. 

Wirklich vollbracht hat er natürlich genau nichts. Selbst die heillos an jeder Nachfrage vorbei produzierte Lawine lahmster Leddsbläh-Monotonie ist inzwischen durchgerauscht und so sang- wie klanglos versickert. Wird selbst dem Speckbeppo aufgefallen sein, dass seine Traumvorstellung, als waschechter Leddsbläh-Jutjuber so richtig durchzustarten und jede menge Jutjubschekel zu erdaddeln, als krachend gescheitert abgetan werden muss. Also lässt er die Daddeley eben sein – wenns keine Koouuuln bringt, verliert Bummsdi sofort die Lust an seiner angeblichen Passion.
Ebenso verhält es sich mit seinem Block, Schreiben ist eh fast so ein entsetzlicher Kagghäider wie das schreckliche Lesen und Koouuuln bringt das Geschreibsel genau null ein – also hat er prompt keine Zeit und keine Lust mehr dazu. Denn es hilft ja alles nichts, der Stromzähler tickert unerbittlich und die Gasfaser will auch bezahlt sein, alles, alles hilft nichts, Barr’ne müssen her und zwar flotto.

So bleibt dem Schandsack vom Schauerberg eben nichts anderes übrig, als die Arschsammlung nach guter alter Sitte krachend in die Sofatrümmer zu pfeffern und auf der Pisseimerplattform Junau auf die Barr’ne zu warten. Moment mal, ist ihm das nicht verboten worden? Hat er da nicht einen Brief erhalten? 

Dass diese Kagghäider den dommen Mostkopp aber auch immer mit dem elenden Lesen so mobben müssen. Warum schreiben sie denn nicht einfach „Lieber Reiner, danke für deinen Brief“? Warum müssen sie stattdessen schreiben „Sehr geehrter Herr Wingler, hiermit bestätigen wir den Erhalt ihrer Stellungnahme“? Da sind sie doch selbst schuld, wenn der Leselord aus diesem Satz die Erlaubnis herausbuchstabiert, dass er gar keine Lizenz braucht etzadla und weiter seine heißgeliebten Barr’ne erbetteln darf. Immerhin ist das genau die Mitteilung, die er sich so sehnlichst wünscht wie nichts Anderes sonst -und domm genug, anzunehmen, dass ihr Erhalt nur noch eine reine Formsache ist, das ist er ohnehin. 

Denn der bekloppte Speckeimer hält sich nach wie vor für nicht nur absolut im Recht, sondern zusehends von den Schritten der Behörde diskriminiert, drangsaliert und verfolgt. Immerhin hat er ihnen doch diverse Vorschläge unterbreitet, den Konflikt „friedlich“ zu lösen – dass darin eine Drohung enthalten ist, beim Scheitern dieser Vorhaben zur Gewalt zu greifen, kriegt er vermutlich nicht in sein Spatzenhönn. Dort herrscht aber inzwischen schon ein solch heilloses Durcheinander, dass er nicht von einer Formsache ausgeht, sondern von einem „Konflikt“, dass also eine Behörde sich zur Aufgabe gemacht habe, ihn und nur ihn anzugreifen und zu schädigen.

An dieser Stelle lohnt ein Blick in die einschlägige Fachliteratur: 
 Diese Persönlichkeitsstörung ist durch übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung, Nachtragen von Kränkungen, durch Misstrauen, sowie eine Neigung, Erlebtes zu verdrehen gekennzeichnet, indem neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindlich oder verächtlich missgedeutet werden, […] schließlich durch streitsüchtiges und beharrliches Bestehen auf eigenen Rechten. Diese Personen können zu überhöhtem Selbstwertgefühl und häufiger, übertriebener Selbstbezogenheit neigen.

Godverdomme, es könnte sein, dass der dicke, fette Pfannkuchen fehldiagnostiziert wurde. Denn obige Definition findet sich zwar in dem als ICD bekannten Katalog menschlicher Beklopptheiten, allerdings eben nicht unter Eintrag F60.8 wie Narzissmus, sondern unter F60.0 wie querulatorische Paranoia. Der Suppengmubo ist also evendöll demselben Schwachsinn erlegen wie gewisse Reichsbürger, die sich mit irgendwelchen Zahlungsaufforderungen konfrontiert selbst davon überzeugen, dass diese Forderungen haltlos sind, weil der Staat, der sie erhebt, erstens gar nicht existiert und zweitens ein Konstrukt der Freimaurer, Echsenmenschen oder sonstiger Übelmänner ist, die es natürlich nur darauf anlegen, sie und sonst niemanden in den Ruin zu treiben.

Solche Querulanten brechen dann gerne langwierige Prozesse vom Zaun und überfluten die zuständigen Behörden mit immer abstruseren Schreiben, aufgesetzt in immer unverständlicheren Argots, die die Betroffenen für „Juristendeutsch“ halten und mit denen sie ihre Version der Realität besonders unangreifbar machen wollen. Für solches typisch querulatorisches Schreibverhalten fehlen Bummsdi freilich das Ausdrucksvermögen und die Orthografie – zwei Tatsachen, die er selbst nicht müde wird zu beklagen. Er kann sich ja leider nicht richtig ausdrücken, ihm fehlen ja leider die Mittel, den Kagghäidern von der BLM so richtig heimzuleuchten – wie ihm ja auch nur die technische Ausrüstung und die Gasfaser fehlen, um als Jutjuber so richtig durchzustarten und endlich den Ruhm und den Reichtum einzufahren, die ihm ja eigentlich zuständen und die ihm nur durch eine Verschwörung finsterer Mächte vorenthalten werden. 

Nochmal die Fachliteratur: 
Als Kriterium zur Diagnose einer querulatorischen Persönlichkeitsstörung als Ausprägung der paranoiden Persönlichkeitsstörung gilt das zunehmende Leiden des Umfeldes unter der Rücksichtslosigkeit des Betroffenen.

 Da müsste man also das pucklige Protestantenpack mal fragen, das in Ermangelung irgendeiner menschenwürdigen Alternative nach wie vor in Rufweite der Ranzschanze haust, ob sie zunehmend darunter leiden, wenn der Querulanzkaschber vom Schauerberg sich mitten in der Nacht und aus Leibeskräften schreiend mit irgendwelchen Kuchenkindern darüber streitet, wer denn nun angefangen hat, wer derjeniche is, der hier die Scheiße baut und wo eigentlich die Grenze seines Grundstücks verläuft. Freilich erkennt ein jeder, dem der Herr genug Grips gegeben hat, sich die Schuhe richtig anziehen zu können, was für unbedeutende Banalitäten es sind, die hier Bummsdis Spatzenhönn bis zum Rand ausfüllen – aber schließlich ist Bummsdi ja derjeniche, der seine Füße seit Jahren nicht gesehen hat und deshalb auch an der Aufgabe scheitert, sie vernünftig in vernünftige Schuhe zu stecken, wie er halt an allem scheitert, weil er nichts kann, der arme, domme Knallkopp.

Deshalb kann er ja auch nicht einsehen, wie wirkungslos die einzige Waffe in seinem ohnehin arg beschränkten Arsenal ist, die er gegen Besucher zum Einsatz bringt, wenn sie kleiner sind als er, nämlich den Arschleib noch ballonhafter aufzublähen, als er ohnehin schon ist, und dann alle Luft aus der Arschsammlung durch das Gesichtsarschloch entweichen lassen und dabei einen möglichst markerschütternden Krach zu veranstalten. 
Wenn ihm dann mal wieder eine Besucherin die Ineffektivität dieses brüllaffigen Gebarens aufzeigt, versteigt der  Pornoschwabbel sich möglicherweise mal wieder zu einem misogynen Ausfall, in dem er gleich alle Weiber über einen Kamm schert, alle haben sie sich gegen ihn verschworen und sein einziger Fehler war, die guten Ratschläge, die ihm aus Mitleid angetragen wurden, ernst zu nehmen und immerhin mal den guten Vorsatz zu fassen, sie zu beherzigen. Heue sieht er klarer, die haben ihm nur „Scheiße“ gegen den Schwelles geworfen, er hätte nie auf sie hören sollen, alles Schlampen außer Muddi und die ist die allergrößte Schlampe von allen, godverdomme.

Naguuut, immerhin gab es da ja vor kurzem mal eine, die dem Pleitebeppo gleich Barr’ne in vierstelligem Wert in den ausladenden Birnenarsch geblasen hat, da könnte sich der Suppengobmu durchaus vorstellen, dass die das öfter tut, also, bis er stirbt jeden Monat, das wäre doch ganz gut. Angesichts der immer prekären werdenden Versorgungslage, der immer nervenzehrenderen Bunkerstimmung in der Schanze wäre Bummsdi nach eigenen Angaben durchaus bereit, sich von der sattsam bekannten Frauenruine Bännädigg wiederum Geld schenken zu lassen, ein Sachverhalt, den sein kapottgewichster Verstand als Liebe fehldeutet, worauf der Lustlord sich also anschickt, der Spenderin in spe diesen Gemütszustand vorzugaukeln. Leider hat die inzwischen auch keine Lust mehr, ihm noch Barr’ne zwischen die diversen Arschbacken seiner Erscheinung zu klemmen und erteilt ihm eine Abfuhr. Worauf der solcherart gekränkte Wurstflatschen nichts besseres zu tun hat, als mit verdächtig glitzernden Schwitzäuglein einen weiteren illegalen Sermon abzuspulen, des Inhalts, wie unschuldig er sei, wie sehr im Unrecht alle, die ihm nicht geben, was er haben will und wie verboten und ungerecht es ist, dass in der schönen Osterzeit der Besucherstrom nicht abreißt und ihn tanzen und brüllen lässt wie den blöden Brüllaff, der er nunmal ist.
 
Er versteht es nicht, er versteht es einfach nicht. Wie lässt solch garstiges verhalten sich nur rechtfertigen? Wie nur? Er versteht es nicht. Was er tatsächlich nicht versteht, ist die falsche Schlussfolgerung, die er sich da mit Erfolg durch beständige Wiederholung in den dommen Kopp getrümmert hat: Natürlich ist Sachbeschädigung der Schanze nicht zu rechtfertigen. Das macht sie aber nicht unerklärlich; nur weil sie nicht erlaubt ist, ist sie nicht auch gleich unverständlich. Das ist sie nur für den dicken, dommen Querulanten, der sich hier in nicht enden wollenden, nervenzerstörenden Repetitionen darüber ergeht, wie sehr im Recht er selber und wie gemein der Rest der Welt sei. 

Nochmal die Fachlektüre:
Die Grenze zum querulatorischen Wahn zeigt sich durch die gänzlich fehlende Möglichkeit des Betroffenen, einen Zweifel an der Rechtmäßigkeit seiner eigenen Position und des eigenen Verhaltens zu hegen.

Jede noch so haltlos bekloppte Alternative zu diesem Zweifel wird im Zuge des Sermons hervorgeholt und dem Publikum präsentiert: Die Polizei sind Häider, die BLM macht gemeinsame Sache mit den Rischdriemern, Bummsdi ist die Wiedergeburt des Bösen, der Weltuntergang steht unmittelbar bevor, man kann es sich einfach nicht mehr ausdenken.
 
Am hageldömmsten an der ganzen Sache ist es noch, dass der Specksack sich im Rahmen seiner Ausführungen selbst mehrfach die Erklärung dafür gibt, warum diverse Kuchenkinder nicht davor zurückscheuen, ihm ihre Abneigung in immer drastischeren Formen ausdrücklich zu machen und dass diese Abneigung rein gar nichts mit seiner Person zu tun hat, denn jeder, egal wer, würde Abneigung und Verachtung ernten, wenn er sich so dummdreist und verlogen, so unverbesserlich borniert und unbelehrbar erzblöde im Internetz präsentierte wie unser dicker, fetter Pfannkuchen. 

Und hier ist sie wieder, die ganze ekelhafte Litanei der Lordschen Großkotzigkeit, all die erstunkenen und eingebildeten Leistungen und Erfolge, auf die er sich was einbildet: neunzigtausend Abos, aus dem Nichts was aufgebaut, er macht nur sein Zeuchs, ist frei und selbstbestimmt und schadet keinem. Und natürlich wird er niemals kapieren, dass seine Abozahl genauso unbedeutend ist wie die Punktzahl, die er beim letzten Durchgang von Zelad erdaddelt hat, dass er sich rein gar nichts aufgebaut hat, dass er im Gegenteil all das, was ihm in den Schoß gefallen ist, nur verramponiert und versaubeutelt und kapottgefahren und regelrecht zerlebt hat, dass er deshalb inzwischen so abhängig und auf fremde Hilfe angewiesen ist, dass er wirklich und wahrhaftig einmal auf sich gestellt kein halbes Jahr überleben würde, dass er also in den wenigen kurzen Jahren seiner unbeaufsichtigten Existenz jeden nur erdenklichen Fehler begangen und allen Grund hat zu Einkehr, Besinnung und Reue – und dass er nichts davon zeigt, sondern wieder, wieder und immer wieder darauf beharrt, ein obertoller Held zu sein, ein Superstar von ungeahnter Stärke, der alles mit Freuden immer wieder genau so himmelschreiend falsch und hageldomm bescheuert verkacken würde, wie bisher. 

Wieder und wieder und wieder, es wird wirklich allerhöchste Zeit, godverdomme.