Mittwoch, 19. September 2018

Mamer und Omso (10.08.18)



Kaum hat der HErr ein Einsehen und lässt die Affenhitze enden, gefällt es ihm in seinem unergründlichen Ratschluss uns wiederum zu quälen und inmitten Blitz, Donners und Hagelschlags erscheint die personifizierte Bindegewebsschwäche höchstselbst, Mamer wie sie leibt und stinkt, hält den teigig-verquollenen Drecksnischel vor die Kämm und erzählt uns ein weiteres Mal faustdicke Lügen des Inhalts, was für ein großartiger Mensch sie doch eigentlich sei.
Natürlich hat sie mal wieder nichts an, die Schläuche bammseln derartig auf Halbmast, dass man nichtmal ein Dekolleté sieht, die Augenbrauen erinnern an den Ehrenvorstand der CSU Theo Waigel und komplettiert wird die schon so unsägliche Kartoffeligkeit ihrer Erscheinung mit einem erzbehinderten Anhängsel aus regenbogenfarbenen Plasteschnüren. Und bevor man noch die Chance hat, das Gesehene zu verarbeiten, geht die Rumba richtig los, ach nein, die Rechtfertigungen natürlich. Immer, wenn Mamer vor die Kamera tritt, dann nur, um sich zu rechtfertigen für die vielen, vielen Vorwürfe, die ihr gemacht werden von den scharfkantigen Splittern, die sie da hat, wo bei gesunden Menschen das Gewissen sitzt und die sie nachts nicht schlafen lassen.
Also zieht sie zunächst eine nahezu reinereske Gesichtskirmes ab und erbringt den Beweis, dass sie nie, egal ob sie versucht, fröhlich zu schauen oder kritisch oder ungläubig oder sonstwie, auch nur annähernd wie eine gesunde Frau aussieht. Immer, immer bleibt das Kartoffelige dieser Gesichtsgrätsche deutlich sichtbar und nie, niemals erlischt beim Betrachter das Bedürfnis, die geballte Faust mitten hineinzudonnern in dieses hundserbärmliche Arschgesicht.
Zunächst geht es um die haltlosen Versprechen, die Mamer in ihrem letzten Fidio gemacht hat, bezüglich Verzichts auf die vielen Laster, die ihren Leib so grotesk aufgequollen und entstellt haben, sie kann sich ja selbst nicht mehr so genau daran erinnern, was sie da eigentlich vom Himmel heruntergelogen hatte und schneidet deshalb Fratzen.
Aber durchgehalten hat sie diese ganzen Sachen, die sie nichtmal mehr herzählen kann, natürlich schon, ganz bestimmt! Und wenn nicht, dann lag das nur an Omso, dem sie das natürlich nicht auch alles versagen wollte, sie ist ja keine Rabenmutter, beileibe nicht. Da sticht das Restgewisse wieder böse, sobald Omsos Mangelernährung zur Sprache kommt.
Sie kann sich auch immer noch nicht abgewöhnen, beim Lügen die Augen so halb zusammenzukneifen und diesen besonders unerträglichen „Wäwäwäwäwä, stimmt ja wooohl“-Blick aufzusetzen. Sie hat das „Experiment“ nicht dokumentiert, weil sie ganz im Jetzt und Offline leben wollte! Dass sie währenddessen alle naslang neue Insta-Leiks und -Follows gefarmt hat, indem sie ihre Schläuche ins Internet bammseln ließ und natürlich tagelang nichts anderes gemacht als Netflix gucken, verschweigt sie nichtmal, die dumme Sau. Aber Offlein leben, ja scheißdochrein. Und sich als Mittdreißigerin hinter einem retardierten Vorschüler verstecken und den für das eigene Scheitern verantwortlich machen, alles mit dem Lügenblick aus enggezogenen Schweinsaugen, es ist schon wieder alles typisch Mamer und drohend gen Himmelszelt ragt dem Betrachter die Wutlatte.
Weil sie sich natürlich nichts versagt, wonach ihr krankes Hirn gelüstet, geht es Mamer weiterhin „richtig gut“ und sie hat ihre „Leidenschaft“ gefunden, nämlich den Sozialbetrug, genauer: die Hartzikoouuuln illegal aufzubessern durch Herstellung potthässlicher Anhängsel aus Plasteschnüren. Für andere ist solche läppische Handarbeit nichts als ein Hobby, für die Starkstrom-Schnorrerin Mamer aber nichts anderes als eine Leidenschaft, kannste dir nicht ausdenken, wie erbärmlich niedrig sind eigentlich die Standards, die die sich selber setzt, godverdomme.
Nur so erklärt sich die nächste Lüge, für die sie die Schweinsäuglein extra stark zusammenkneift: Sie hat nämlich eine ganz unglaubliche, schier unvorstellbare „Entwicklung“ in ihrer „Persönlichkeit“ durchgemacht, das kann man sich gar nicht vorstellen!
Heißt auf Deutsch: Genau nichts hat sich geändert. Mamer hockt nach wie vor vollkommen perspektivlos auf ihrem ungeschlachten und erzfaulen Arsch in der deutschen Provinz und sucht nach dummen Leuten, denen sie ihr verhasstes Kind aufdrücken und Koouuuln oder geldwerte Leistungen abluchsen kann. Geändert hat sich höchstens, dass sie derzeit wohl einen Schwung frischer Opfer gefunden hat, vermutlich irgendwelche schon völlig verspulten Esotrullas, die noch nicht bemerkt haben, was für eine unglaubliche Laus sie sich mit Mamer in den Pelz gesetzt haben, weswegen Mamer ja auch schon davon herumspinntisiert, mit diesen Opfern „zusammenziehen“ zu wollen.
Na, das wird vermutlich genau so gut klappen wie mit Gerri ausm Örßpark, der die Schnorrefut ja auch hochkant an die Luft gesetzt hat.
Aber momentan läufts noch mit den neuen Opfern, sodass Mamer ganz ohne ihren verhassten Sohn oder finanzielle Nöte den lieben langen Tag auf dem platten Fettarsch sitzen und haltlosen Hippiescheiß lesen oder lieber gleich Netflix suchten kann – bei ihr heißt das natürlich, dass sie es „viel mehr geschafft hat, tatsächlich zu sein“. Rollo, Aller, so sagt sie das Wort für Wort und will es uns als Leistung verkaufen, dass sie einfach nur dasitzt und rechtschaffenen Leuten die Luft wegatmet, darauf ist sie allen Ernstes Stolz!
Aber halt, Mamer sitzt natürlich nicht einfach nur da, sie stellt sich selber auch Fragen dabei, zB ‘Was soll der ganze Scheiß eigentlich, warum hängst du dich nicht weg?‘ Ja, wüßt ich auch gern. Bei Mamer heißt diese Frage aber natürlich ‘Warum bist du eigentlich so unglaublich super großartig, Mamer?‘ weil Selbsterkenntnis halt von Reflektionsvermögen abhängt und beides bei Mamer ungefähr so ausgeprägt ist wie bei einem meddlfrängischen Junau-Bettler.
Deshalb erklärt sie uns ja auch folgerichtig, während die Kuhglotzer in die Zimmerecke wandern, von ihrer spirituellen Selbsterfahrung – wie ja bei allen spirituellen Selbsterfahrungen die Ernsthaftigkeit solchen Unterfangens immer deutlich daran abzulesen ist, das man sich vor die Kämm hockt und der Weltöffentlichkeit die eigene Entwicklung und Erleuchtung verkündet, das ist dann immer sehr ernst zu nehmen und nie Augenwischerei.
Das Ergebnis ihrer Reise ins Ich treibt einem dann allerdings derart das Blut ins Auge, dass es nur schwer auszuhalten ist. Denn natürlich kommt sie nicht zu der schmerzhaften Erkenntnis, dass sie eine haltlose Schnorrerin ist, die alles abgreift, was es zu holen gibt, oh nein! Sie weiß, dass sie dafür da ist „Menschen zu helfen“, ja scheißdochrein, es ist wirklich weder auszudenken noch auszuhalten. Denn sie hilft Menschen, indem sie dämlich Hippiekettchen übers Internet verhökert! Doch, wirklich! Sonst müssten ja die armen Kinder in der dritten Welt, die den Scheiß zusammenkloppen, am Ende noch zur Schule gehen! Und das soll ein „Beruf“ sein, es ist schier nicht zu fassen, diese Matschkuh, diese Ersatzfettkanaille, diese haltlos blöde Sau.
Aber sie hatte ja schon in Portugal das unglaublich einschneidende spirituelle Erlebnis, dass ihr im Ausland die Koouuuln ausgegangen sind und sie deshalb doch nach Leipzig zurückgekehrt ist und Omso ganz wie von ihr verlangt auf die Schule schicken wird. Das monatelange Rumlavieren wegen irgendwelcher Hippieschulen hat sich allerdings erledigt, stellt sich raus, das sind alles Privatschulen und die wollen tatsächlich Schulgeld haben. Und beizeiten anmelden hätt man sich da auch müssen. Ja pöööh, bezahlen und vorausschauend handeln, das sind zwei der Dinge, die Mamer gar nicht kann – tja, dann geht Omso halt auf eine ganz hundsordinäre Regelschule. Er wird unter Garantie sowieso immer zu spät erscheinen, oder gar nicht kommen, wenn seine Supermutti mal wieder verschlafen hat, oder vergessen, seine Wäsche zu waschen.
Natürlich nicht, ohne dass seine Rabenmamer die Augen zusammenkneift und uns was von einer „Warteliste“ der edlen Hippieschule vorlügt, auf der Omso angeblich steht – ja godverdomme, was für eine Warteliste denn? Für Leute, die ihr Kind zum zweitenmal einschulen wollen? Sowas macht man nur einmal, du dumme Sau, da gibt es keine Warteliste, weil du die Pflicht hast, dein Kind zur Schule zu schicken, sobald es so alt wird, dass du es nicht mehr nur daheim halten kannst.
Kaum ist Omso einmal aufs Tapet gebracht, geht die Lügerey ganz ansatzlos weiter. Seine Rabenmamer will ihm „ein Zuhause schaffen“. Ach, das fällt ihr aber früh ein. Liegt auch sicher nicht daran, dass sie derzeit wohl wie gesagt irgendwelche Opferhippies an der Leine hat, bei denen sie sich eventuell einnisten kann, mal sehen, sie weiß es ja selber noch nicht so genau. Protipp: Wird nichts draus. Sie ist an dieser Stelle im Fidio auch sehr, sehr vorsichtig, diesen Plan zu konkretisieren, könnte ja gut sein, dass ihre Opfer sich das haltlose Gelüge auch mal anschauen – also sicherheitshalber an der Stelle mal lieber schön schleimen.
Bei Mamer heißt dieser Plan, sich häuslich bei irgendwelchen Versorgern niederzulassen und die auszunehmen wie die Weihnachtsgänse natürlich, dass sie „Deutschland von innen verändern“ möchte. Ja, tut sie ja auch. In Leipzig gibts weniger für die wirklich bedürftigen Menschen, dafür riecht es da jetzt noch ein wenig schlechter. Nicht die Veränderung, die Mamer meint, aber immerhinque.
Gesundheitlich betreibt sie ein tolles Heilfasten: einfach nichts essen, während man schläft! Unglaublich, da werden die Pfunde sicher nur so purzeln! Vor allem deshalb, weil Mamer ja immer bis mittags im Bett bleibt – und wenn sie abends beim „offline“ Netflix gucken mal Hunger kriegt, ach, drauf gepfiffen und Honigbrötchen ins Gesicht gedrückt, wenn grad jemand Honig gekauft und Brötchen geholt hat, sie ist ja so undogmatisch und liebenswert.
Behauptet sie wenigstes. Und dass sie davon nicht einen Deut abrückt, obwohl das himmelschreiende Gegenteil die Wahrheit wäre, das macht diesen Ausbund an selbstgerechter Eitelkeit, diese egoistische Rabenmutter, diese obendrein potthässliche Elendsgestalt, die uns abwechselnd was von bedingungsloser Selbstliebe zum eigenen grotesk verzerrten Fettleib und dann wieder Abnehmtips vorschwallt, genau das macht diese haltlose Propagandistin in eigener Sache so hassenswert. Und die Tatsache, dass sie ständig die Ansprüche, denen sie selbst genügt, weiter und weiter herunterschraubt, um sich noch selbst erfolgreich vorlügen zu können, etwas anderes zu sein als eine krachend und vollumfänglich am Leben gescheiterte Randexistenz, ein Minusmensch von stark negativer Nützlichkeit, ein durch und durch finanziell wie moralisch vollkommen bankrotter Abschaum.
Dann kommen noch paar haltlose Ankündigungen, man hört schon nicht mehr richtig zu, dangge für euer Geld, äh, eure Antworten, geht in den Wald und kauft meine Scheißkettchen, die ich aus der dritten Welt bestellt und euch mit Aufpreis andrehen will, godverdomme.

 




Reiner und sein Verhandlungsgeschick beim Streit mit Exsl (04.08.18)



Die Sonne scheint auf den Kehricht in der Schanze, der Gestank ist zum Viehverrecken, also trudelt Bummsdi, von Schmeißfliegen umsummt, japsend ins Freie. Er weiß nicht, wie spät es ist, also muß er uns die Uhrzeit vortragen. Angesichts der in der Sonne brutzelnden Sperrmüllhalde versteigt er sich zu der spontanen Lüge, es sehe „gut aus“, schließlich habe er gestern „herumgewergelt“, die haltlose Lügenbacke. 

Dann wuchtet er seine Abrissbirne von Arsch auf die bemitleidenswerte Bierzeltgarnitur, die ihm als Gartenmobiliar dient, um sich über den Sachverhalt auszulassen, dass dieser andere Fressklötsch, der Sperrmüllmensch mit der Mödchenstimme, damit droht, ihm seinen Jutjub-Kanal dichtzumachen. Die Gründe sind bekannt, man muss den ganzen erzlangweiligen Scheißdreck aus Eitelkeit, Arroganz und der menschlichen Widerlichkeit zweier widerlicher Quasimenschen nicht nochmal aufrollen. Interessant ist es aber, die Dysphorie anzuschauen, die bei dem dicken, fetten Pfannkuchen als Verhandlungsstrategie durchgeht:

- Wenn Reiner sich nicht an etwas erinnern kann, dann hat es nicht stattgefunden. Keine Ahnung, ob er damals zu dem kleinen Fressklötsch garstig war, is so lange her und er war zu so vielen kleinen Fressklötschen garstig. Weiß unser Suppengombu nicht mehr so genau, also soll der Fressklötsch sich ma nicht so haben, da war doch garnichts.

- Wenn Reiner zu allen garstig ist, hat der Fressklötsch keinen Grund, beleidigt zu sein. Er wurde doch behandelt wie alle anderen auch, wieso soll das denn jetzt unfair sein? 

- Die Stichhaltigkeit dieser beiden Punkte nicht einzusehen ist arrogant und anmaßend. Der Fressklötsch soll ma nich glauben, er sei was besonderes – er war halt ein unbedeutender kleiner Arsch und unser Speckbeppo hat ihn abgewatscht wie alle anderen auch. 

- Wenn Reiner sich danebenbenimmt, ist das verständlich. Wenn andere dasselbe tun, ist es ekelhaft: Als Fressklötsch dann selber berühmt war, hat er bei der erstbesten Gelegenheit den Spieß kurzerhand umgedreht und unseren Suppengmobu genauso niederträchtig abgewatscht, wie der das vorher gemacht hat. Findet unser Suppengmobu natürlich „asozial“, was der sich „leistet“, das kann er doch unmöglich auf sich sitzen lassen! Das muss man doch verstehen!

Bezeichnend für unser Schmandsäckchen, dass ihm die Inkonsequenz gar nicht auffällt: Denn Regeln gelten für ihn selber grundsätzlich nicht, er steht immer jenseits jedes Vergleichs, er ist was Besonderes. Das genau diese Annahme ihm den Hass aller anderen Menschen beschert, kriegt er natürlich nicht in sein kapottes Spatzenhönn, der arme, dumme Knallkopp.
Und als hätte er mit dem haltlosen Sermon, der ihm da eben aus der Fressluke gequollen ist, noch nicht genug Schaden angerichtet, bezeichnet unser Krapfenkopp die Streiks als „respektlos“. Ja, wenn andere sich so benehmen wie er, dann sind sie respektlos, du krisse Tür nich zu.  Dass Bummsdi aus dem heillosen Trümmerhaufen, den er da hat, wo andere ihren Wortschatz aufbewahren, den passenden Begriff wählt, um Verhalten zu beschreiben, muss als Zufallstreffer gewertet werden. 

Respektlos ist das ja auch nicht etwa, weil es den Umgangsformen normaler Menschen krass zuwiderhandelt –drauf gepfiffen, das tut dieses Packvolk doch sowieso den lieben langen Tag lang, einer wie der andere, mit einer Beharrlichkeit, die zum Himmel stinkt. Nein, respektlos ist es, weil der Schmalzpaukenspieler damit unseren Suppengmobu Lügen gestraft hat. Unser Schandsack war nämlich der Ansicht, die Sperrung sei unmöglich und hat sie deshalb verboten. 

Zum Schluss betont Schwibbschwabbel nochmal, dass er natürlich beileibe kein Idiot und auch absolut schuldlos sei. Zwei der ganz zentralen Lebenslügen des meddlfrängischen Schmalzorcs, die nur deshalb keine Lügen sind, weil er sie inzwischen selbst glaubt, so oft musste er sie sich vorbeten.
Moment mal, er hat aber doch Kontent geklaut? Jaaa, aber doch nur, weil der Fressklötsch es „zu weit gerieben“ hat. Das ist dann was Andreas. Da stellt der Mettler sich selbst einen Freibrief aus, das ist dann okeh. Dass dieser ganze erzbescheuerte Blödsinn, den unser Spatzenhirni für eine logische Argumentationsführung hält, also auf nichts anderem basiert als auf seiner eigenen heillos kapotten Gefühlslage, das bleibt ihm aufgrund ebendieser Verfangenheit in der eigenen heillos kapotten Gefühlslage schier unbegreiflich. Und es würde Wochen dauern, ihm das erklären zu wollen, Wochen und eine Engelsgeduld.

Denn man würde immer wieder aufs Neue unterbrochen werden und müsste sich den ganzen utopischen Schwachsinn immer wieder von vorn anhören. Auch in diesem Fidio fängt Mastarsch nochmal von vorn an, zu erklären, warum Fressklötsch die Ausfälle unseres Schmalzkaschbers wie ein Mann tragen solle, er selber dergleichen aber nicht nötig hat und warum dieses gerüttelte Maß an Selbstherrlichkeit und Unverstand „logisch“ ist. Die anderen können nicht einstecken, das ist das ganze Problem.

Weil unsere Arroganzkanaille das aber so gut kann, soll der Fressklötsch die Schdreiks gefälligst rückgängig machen. Als Gegenleistung erhält er dann, tja, pööh, weiß unser Speckbeppo auch nicht so recht, er bietet ersma eine Beleidigung an, bis ihm was Besseres einfällt. 

Dieser ganze erbärmliche Sermon zeigt wunderbar, warum unser dicker, fetter Pfannkuchen nicht verhandeln kann: Er kriegt und kriegt es ums Verrecken nicht in sein Spatzenhönn gerendert, dass zu Verhandlungen immer zwei gehören, Leistung und Gegenleistung. Eine Gegenleistung hatte und hat der Schandsack aber nicht in petto. Hatte er noch nie. In all den wunderbaren Jahren hat unser Meddlmongo noch genau nie irgendwas für irgendjemanden getan. Keine Gefälligkeiten, kein Entgegenkommen, nichts. 
Er ist der watschelnde, japsende, fressende Beweis für die Unrichtigkeit linker Narrative, die den underdog in die Heldenrolle drängt. Denn nur, weil einer arm und benachteiligt und unterdrückt ist, wird er davon nicht geduldig, großherzig oder edelsinnig. Im Gegenteil, er wird neidisch, verbittert und aggressiv davon. Aber unserem Suppengmobu wurden solche Geschichten vom edelsinnigen Opfer widriger Umstände von klein auf in den armen, dummen Knallkopp gehämmert, also hält er sich selbst inzwischen für die Großherzigkeit in Person und denkt, es sei doch jetzt wirklich allerhöchste Zeit, dass die anderen auch mal was für ihn machen. 

Dass in dieser Situation er selber nichts anderes als ein Bittsteller ist, der an die Gnade und Großherzigkeit eines anderen appellieren sollte, kann er schlicht nicht einsehen, der hageldumme Knallkopp. Lieber erklärt er drei Mal hintereinander, dass er doch im Recht und die anderen respektlos sind.

Respekt ist ein deutliches Schlüsselwort, wenn man den ganzen Blödsinn irgendwie mit Sinn füllen will. Denn der Jutjubkanal ist ja keine Einnahmequelle für den arbeitsscheuen Daddelsack – seine Fidiospiele kann er ja weiterhin hochladen und die werden auch weiterhin keine Sau interessieren. Es geht ihm nur um die Abozahl, diesen Maßstab, an dem unser Prallo die Wertigkeit seiner Mitmenschen abmisst. Dass noch jeder Müllmann, der ganz ohne Jutjubkanal einfach täglich seine Pflicht tut, ein wertvollerer Mitbürger ist als all diese madenscheinigen Mistböcke mit ihren Flocks und Prenks und Leddsbleys zusammengenommen, wird er nie verstehen, der arme dumme Knallkopp. Immerhin geben ihm seine godverdommten 75 Kah Abos ja das Recht, sich aufzuführen wie ihm beliebt, da muss dann jeder nicht nur Verständnis für jede seiner Unartigkeiten haben, sondern ihm darüber hinaus noch Respekt dafür zollen, kannste dir echt nicht mehr ausdenken.

Für den Fall der Fälle, dass der Fressklötsch das „Verhandlungsangebot“ nicht akzeptieren sollte, nimmt unser  Mistbommel also noch schnell ein Fidio auf, in dem er sich sehr authentisch und aufrichtig für die 75 Kah Abos bedankt. Halt, nein, darum geht es eigentlich nicht, es geht nur um folgenden Satz: „Wir hatten die 75 schonn und ich denke, wir werden die 75 auch wieder erreichen […] aber da wir sie jetzt bereits erreicht hatten, werd ich mich so verhalten, als hätten wer se“ 
Der Kanal mag tatsächlich verschwinden, dieses Fidio wird bleiben. Das lädt der kapotte Kloppi dann einfach auf dem neuen Kanal hoch und wird sich entsprechend weiter benehmen wie die Axt im Walde, denn: Er darf das, er hatte mal 75 Kah Abos! Ansonsten gilt, dass man ihn in der Geburtstagswoche bitte in Ruhe lassen soll, weil er da seine Ruhe haben will.

Ja, Pustekuchen. Oder wenigstens Luftkuchen: Der eine Kuchensohn, der die Kindertorte bis auf den Balkon geschleudert hat, wo inzwischen vermutlich die dritte Generation Schmeißfliegen aus den Eiern gekrochen kommt, der darf sich von mir aus was auf diese Leistung einbilden. Es fand sich ja wohl eine bunte Mischung aus Spasten, Besoffskis, Brüllaffen und erlebnisorientierten Jugendlichen der Kategorie B an der Schanze ein, die unserem Kloppskloppi die Absicht antrugen, mit ihm auf die Vollendung 29 zölibatärer Jahre anzustoßen, bis dann die Staatsgewalt erschien.

Aber als sei nichts gewesen erscheint Bummsdi schon am nächsten Tag, untermalt von Rauch und Feuer auf dem Hof – nicht im Bild: der Mülhaufen – stellt sich breitbeinig hin, so dass er aussieht wie eine aus Dummheit gegossene Glocke mit einem hässlichen Mostkopp obendrauf  und erklärt sich mit bockiger Nölstimme mal wieder für unbesiegt.
Die Verhandlungen sind inzwischen völlig eingestellt worden, stattdessen ergeht an den Fressklötsch kurzerhand der Befehl, die Schdreiks ungeschehen zu machen. Weiterhin kündigt Reinerle an, aus dem Feuer zu entstehen wie der Phönix, deshalb: Drachenphönix!

Wie man Hauptwörter zusammensetzt, bekommen Kinder in der fünften Klasse erklärt und kapieren meist auf Anhieb, wie das funktioniert mit dem letzten Wort, dass also ein Schmalzbommel eine besondere Sorte Bommel ist und nicht eine besondere Sorte Schmalz. Aber dieser Schmalzbommel ist ja viel zu beschäftigt damit, seine beklagenswerte Version einer bedrohlichen Körperhaltung einzunehmen und seine Stimme gefährlich klingen zu lassen, als dass er sich groß darum kümmern könnte, welche Satzbruchstücke da aus dem arschlochig verzerrten Schnütchen auf den Hof gedrückt werden. 

Er glaubt zwar nicht, dass er diesen neuen Äkkaunt lange nutzen wird, aber zur Sicherheit gabs dann im Abendschdriem nochmal a weng Drachenmagie zu bestaunen: Für fast eine Stunde gab Bummsdi sich wirklich alle Mühe, ganz gelassen und heiter auf das Aus seines Kanals zu reagieren und vorzugeben, er habe sich mit diesem unabwendbaren Schicksal bereits abgefunden. Denn wenn unser Suppengmobu jetzt erfolgreich den Eindruck vermittelt, er nähme das Kanal-Aus einfach hin, dann wird es nicht passieren. Magie! Es passiert immer das Gegenteil von dem, womit man rechnet. 
Sicherlich erinnert sich noch jeder gut an die Mödchen, die vor Rückgabe der Deutscharbeit versicherten, sie hätten sicherlich eine Fünf, um dann ganz „überrascht“ die Zwei zu quittieren. Auf diesem Niveau magischen Denkens ist unser Prallbüddel hängengeblieben, das gabs gestern Abend zu bestaunen. Auch, wenn das Aufrechterhalten dieser Scharade ihn gehörig Nerven kostete, das Ritual konnte er gerade noch beenden, bevor er dann im TS sein Mütchen kühlen konnte.

Und das schlimmste ist noch, dass er vermutlich recht behalten wird und ein gewisser Bergdeutscher sich verfrüht dem hemmungslosen Trunk hingegeben hat, als er vom Kanal-Aus Kunde bekam.  Und die nahezu manische Selbstherrlichkeit, mit der die 29jährige Jungfrau mit fünfstelliger Schuldensumme in den Trümmern des Alptraumhauses das Fortbestehen seines Kanals feiern wird, wird nur sehr schwer erträglich sein.
Wenigstens wird es ihm neue, erbitterte Feinde schaffen. Und natürlich darf geschossen werden, godverdomme.

Reiner und das Fragdrache-Format (31.07.18)



Der Ventilator möhrt auf Hochtouren und Bummsdi hockt auf dem Sofa, zu neuen Nutzlosigkeiten bereit.
Der helle Schweiß steht ihm auf der Stirn, weil er schon vor Aufnahmebeginn die Patschehändchen, zu Pommesgabeln verkrampft, auf Brusthöhe halten musste. Kaum hat er die Begrüßung absolviert, lässt er sie ächzend sinken, uff, was ne Anstrengung. Aber er will sich ja für dieses Frageformat, dieses Feuerwerk der Selbstdarstellung, auch extra anstrengen.

Anstrengend sind diese Fidios eigentlich nur, weil der Leselümmel sich dabei mit monoton sonorer Stimme durch kurze Fragen hindurchbuchstabieren und dabei verzweifelt versuchen muss, nicht WAS zu sagen, immer wenn das Spatzenhönn die Laute, die da aus dem Gesichtsarschloch quallen, nicht problemlos zu bekannten Wörtern zusammengerendert kriegt. Für Reiner bedeutet lesen, dass Reiner Reiner zuhören und verstehen muss, was der da sagt. Das fällt schon normal intelligenten Zuhörern bisweilen reichlich schwer, für Spatzenhirni ist es die reine Strafe.

Kuscheltiere kauft er sich noch? Ja wann denn? Wovon denn? Schon mit der ersten Antwort ist klar, dass der Schmalzaffe uns in diesem Fidio nach Noten die Hucke vollügen wird. Selbst so belangloser Dreck nötigt den Mastbommel zur Lüge –weil er alles wissen, alles können, alles haben muss. Kann ja nicht angehen, dass ein immerhin fast dreißigjähriger Fast-sowas-wie-Mann keine Kuscheltiere hat – Speckbeppo hat natürlich säckeweise davon!  

Und eine neue Lesestrategie hat er auch noch – er versucht erst gar nicht, Sätze zu modulieren, er liest einfach Wort für Wort ganz langsam und deutlich her. So gelingt es dem Schmandsack, zwei der drei nächsten Fragen korrekt vorzulesen, immerhinque.
Und ja scheißdochrein, der Öloger will mal wieder unglaublich lustig und selbstironisch sein. Das ist immer besonders schwer auszuhalten. Erstens ist es ungefähr so lustig wie ein Poetryslam, zweitens auch ungefähr so authentisch und professionell vorgetragen und drittens wirft es die unklärbare Frage auf, was diese Aktion eigentlich soll. Glaubt der Käsekracher allen Ernstes, er könne damit Zuschauer für sich gewinnen? Wer ist eigentlich die Zielgruppe für dieses Format? 
Neuankömmlinge, die sich einen ersten und hoffentlich positiven Eindruck vom ach so sebstironischen Wurstwabbel machen sollen, werden auf jeden Fall nicht angesprochen: Dieses Format richtet sich nur an Zuschauer, die seine gesamte Hintergrundgeschichte in- und auswendig können. Denn wer irgendwas nachfragt, das schonmal vorgekommen ist, wird sofort heruntergeputzt.

Schwibbschwabbel hat keine Lust mehr, alles immer wieder sagen zu müssen. Er hat doch auch schon dausendmal bei ganz vielen Gelegenheiten zugegeben, dass er selbst Fehler gemacht hat, das muss doch langsam mal reichen etzadla. Welche das wohl waren, hat er bei keiner Gelegenheit gesagt. Es reicht die Generalbeichte „Scheiße gebaut“ zu haben und dann soll auch langsam mal gut sein. Schwibbschwabbel wäre nicht Schwibbschwabbel, wenn er der Erwähnung dieser mysteriösen eigenen Fehler nicht sofort ein „allerdings“ oder ein „aber“ folgen ließe (in dem haltlosen Gelüge, das er hier anstelle von interessantem Gehalt präsentiert, finden sich beide). Denn die anderen sind ja alle auch Scheiße. Und in Reiners Klüterkopp ist das immer noch die allerbeste Absolution: Er bleibt, wie er ist, er kann sich aufführen, wie er will, wenn nur die anderen auch „Scheiße baun“ und angefangen haben, das galt damals in der Baumschule schon, so hat ers abgespeichert als Gewissheit in seinem armen, dummen Knallkopp.  

Genau wie es nach wie vor als Selbstkritik gilt, wenn man einfach nur zugibt, beileibe nicht der Beste zu sein. Dann darf man auch die anderen kritisieren, die nämlich keine Effekte verwenden oder es gleich ganz unterlassen, sich im Weltnetz zum Obst zu machen. Wer so viel gesunden Menschenverstand mitbringt, möge bitte gleich das dumme Maul halten, der wird nämlich von unserem Suppengumbo gleich von vornherein ignoriert. Neuankömmlinge sind, wie gesagt, bei diesem Format nicht gefragt.

Alte Hasen aber auch nicht. Die sollen keine indiskreten Fragen stellen, die haben nämlich von unserem dicken, fetten Pfannkuchen in der Vergangenheit genau so viel erzählt und präsentiert bekommen, wie er preiszugeben bereit ist. Alles andere is Briwadsache, das geht keinen was an.

Stellt sich also wiederum die Frage, was denn eigentlich der Sinn dieses ganzen erzbekloppten Formats sein soll. Nur gut, dass der Zipfelklatscher selbst die Antwort darauf gibt, indem er per Einblendung (acht Fehler in 26 Wörtern, ja scheißdochrein) die Sorte Interview-Fragen einblendet, die er sich so vorgestellt hat und die sich sämtlich auf dem Niveau des Drachenlady-Gesprächs bewegen. Dass die Fragesteller da ähnlich stark in ihn verknallt sein müssten, wie der Suppengmubo in sich selber, kriegt er natürlich nicht in sein Spatzenhönn. Auf dem Planeten Reiner leben wohl tatsächlich Zuschauer, die sowas wissen wollen. Hageldumme Banalitäten, nach denen kein Hahn kräht eben. Und gleich zwei davon haben mit Kuscheltieren zu tun – da hat die erste Frage das Spatzenhönn wohl richtig in Renderlaune gebracht, das dauert noch ein Weilchen, bis es von diesem hochbrisanten Thema wieder loskommt. 
Im nächsten Schdriem taucht bestimmt ein ganz doll lustiges Kuscheltierchen auf – falls Schwippschwarti eins findet in dem ganzen Drecksgelumpe, das seinen Lebensraum bis an die Schmerzgrenze anfüllt. 

Es wird ja alles nicht besser. Zum Finale läuft der gute, alte Lügenlord dann noch mal zu Höchstform auf und während er krampfhaft Augenkontakt mit der Kamera hält, erzählt der Schandsack eine Räuberpistole des Inhalts, dass sein eiserner Heldenmut angesichts des unverdienten Hasses schon mindestens (mindestens!) einem seiner treuen Fenns das Leben gerettet hat, denn ohne den Durchhaltelord hätte der sich weggehängt.

Nicht genug, dass Ort und Zeit dieses lebensprägenden Ereignisses ihm nicht mehr geläufig sind – genausogut könnte er behaupten, das Ganze sei passiert, als er am Todestag seines Vaters auf dem Weg ins Waisenhaus war, um dort Spielsachen zu verschenken. Nein, darüber hinaus muss er sich mit dieser faustdicken Lüge auch gleich noch seine ganze erbärmliche Scheißexistenz schönlügen. Deshalb macht er weiter! Nicht, weil er ein erzblöder, bocksturer Knallkopp ohne Perspektive ist, der einfach keine andere Wahl mehr hat, nein, er ist ein Held! Seine Sturheit muss so, sonst sterben Menschen!  Rollo, Aller, man kann es sich wirklich alles nicht mehr ausdenken. 
 Andere fast Dreißigjährige können sich genau an den Ort und den Zeitpunkt erinnern, als sie die Beförderung erhielten, oder zum ersten Mal ihr Kind hielten, oder diese zwei geilen Negerinnen auf einmal weggeflankt haben oder was auch immer man so als Hochlicht der eigenen Existenz verbuchen kann. Unser Prallo hingegen führt ein so hundserbärmliches Drecksleben, dass ihm nichts anderes übrigbleibt, als auf die Frage nach dem schönsten Moment in dieser verlumpten und an die Wand gefahrenen Ranzexistenz eine faustdicke Lüge zu erfinden, die nicht etwa das Mitleid des Hörers erregt, sondern ob ihrer frechen Selbstherrlichkeit einfach nur das Blut ins Auge treibt und nicht nur dorthin. Rollo, Aller, ihr könnt das nicht sehen, aber ich sitz hier mit ner Wutlatte. Kannste dir nicht mehr ausdenken, godverdomme.

Doch, der Speckbeppo, der kann. Er kratzt sich kurz am Kopf, sobald die Lüge fertiggerendert ist, aber dann wird ganz ohne Hektik weitergelogen. Dabei steigert sich Bummsdi so sehr in die erstunkene Mär von der eigenen Standhaftigkeit und Edelsinnigkeit hinein, dass er noch einen improvisierten Kindermutmach-Sermon ins Netz kobert. Vollends zufrieden damit, was für ein großartiger Kerl er doch ist, attestiert er sich danach noch alle Qualifikationen eines Motivationstrainers.
Endlich eine Stelle in diesem Dreck, die nicht heillos zusammengelogen ist. Ja, Motivationstrainer wäre einer der wenigen Jobs, die Reiner durchaus hinkriegen könnte. Wenn er nur nicht so abstoßend hässlich wäre, der stinkende Schmandschmock. 

Möglicherweise ist der Sinn dieses ganzen Elends ja auch nur, dass die Talgkanaille dringend einen kleine Boost gebraucht hat. Sich ein wenig zurückziehen in eine kuschlige Traumwelt voll niedlicher Plüschtiere, in der es keinen Rudi mehr gibt, in der er als menschenrettender Held gefeiert wird und Heerscharen von Bewunderern ihn Fan-Trivia auf Schülerzeitungsniveau abfragen. Passt ja dazu, dass er eine Frage nach seiner Traumwelt beantwortet – und natürlich wieder lügt dabei, denn dieses Fidio ist die Traumwelt, die er sich errichtet hat und die er um jeden Preis gegen die böse Realität verteidigen will.

Und wenns sein muss, dann eben mit Gewalt: Also dem anderen Freßklötsch, diesem schlitzäugigen Abschaum mit der Mödchenstimme nochmal Schläge androhen und dann wars das aber auch. Uff, anstrengengend. Die Laune hebt sich merklich, als der Schmonzenz endlich, endlich vorbey ist. Dabei könnte alles so schön sein auf dem Planeten Reiner. Wenn er dazu nur nicht immer so viel lesen müsste, godverdomme.

Reiner und das Ogerbecken (26.07.18)



Die Sonne scheint und wieder trudelt Bummsdi aus der Schanze, neuen Nutzlosigkeiten entgegen. Die Sommeroffensive läuft in vollen Zügen, Kontent wird rausgeballert!
Könnte natürlich auch sein, dass die hochsommerlichen Temperaturen die Essensreste in der Schanze einen so pestilenzialischen Brodem ausdünsten lassen, dass der Prallsack es in der Stinkebude einfach nicht mehr aushält und mit dem Daddeln und der obligatorischen Leifübertragung seines verpfuschten Lebens warten muss, bis die Sonne untergegangen ist. Im Dunkeln sieht man auch bei laufender Leifkämm den Müll nicht so.

Aufs Rasieren hat er verzichtet, aufs Kämmen auch; verpupt und borstig wie die Wildsau und vermutlich auch stinkend wie eine, nur mit schlechteren Zähnen, hunkepinkt der dicke, fette Pfannkuchen einmal rund um die Sperrmülhalde, die einmal der großväterliche Hof gewesen.  Und während die liebe Sonne den Schwelles ruckzug dunkelrot anlaufen lässt, japst der Schandsack uns vor, was angesagt sei etzadla. Er will im Gart‘ne weder was bauen noch was einreißen, sondern ganz das Gegenteil machen.
Alles klar. Hört er sich eigentlich selber noch zu, der Schandsack? Es ist längst interessanter geworden, sich auf die Baustellen seines Lebensraums zu konzentrieren statt auf die Satzbaustellen, die Bummsdi aus dem Gesichtsarschloch trümmert. Was steht da zB für ein schwarzverhängtes Trumm von Zeug in der Werkstatt? 

Keine Ahnung. Der Mastbommel wackelt japsend zurück an den Ort seiner jüngsten Niederlage und zeigt uns einen von Brennesseln und Brombeerranken rings verbrämten Haufen vermischten Unrats, den er aus dem „Pool“, den man darunter nicht mal ahnen kann, herauszusammeln gedenkt. Danach will er dann Erde besorgen, um den Ort des Geschehens „einzuebnen“. Natürlich, du dumme Sau. Da wird genau nichts eingeebnet, bis zu dem Tag, an dem der HErr die Erde vom Himmel fallen lässt.
Der Bretterverschlag, der ihn neulich so schmählich besiegt hat, steht natürlich noch genau so da wie eh und je, auch an Tag zwei der neuen Gartenoffensive. „Da kümmer ich mich noch drum“, verspricht uns der Suppengumbo, was verdeutscht natürlich nichts anderes heißt, als dass der Bretterverschlag noch genau so dastehen wird, wenn man unseren Schmandeimer eines schönen und bestimmt nicht mehr  allzufernen Tages mit den Füßen voran aus der Schanze mehr zerren als tragen wird. 

Den Unrat aus dem Fischbecken hat die dumme Schmalzpauke in eine herumstehende Schubkarre gepackt und dann die Schubkarre – vermutlich bei dem vergeblichen Versuch, sie zu bewegen – seitlich umgeschmissen.  Dann hat die Schmandkanaille Feierabend gemacht.
Nur um jetzt, an Tag zwo, freudestrahlend auf die traurigen Überreste dieses neuerlichen Scheiterns zu weisen und zu verkünden, das ganze sei jetzt so gut wie fertig. Ja, die Sträucher ringsum hat er auch beschnitten, ein Haufen Ast- und Blattwerk liegt neben dem Fischteich aufgetürmt.
Warum man in Franken die Fischteiche kachelt, keine Ahnung. Der „Pool“ unseres Mostbammels sieht aus wie eine Paukgrube aus einem Horrorfilm, in der sich gleich mehrere Semester Fritten in ihrer eigene Kotze gegenseitig abgestochen haben. Kein Problem, die Wände will er noch saubermachen. Sagt sich natürlich leicht und wir wissen haargenau, dass er nichts dergleichen je tun wird, der dumme Knallkopp. 

 Aber Döskopp wäre nicht Döskopp, wenn er nicht sofort noch viel haarsträubendere Wunschträume hegen und sie als Pläne und durchdachte Vorhaben präsentieren würde. Den Gartenabfall will er durch einen Eingangsbereich ersetzen und eine Bank aus glatten Steinen bauen. Ach und den Boden dieser eklen Schlachtwanne muss er noch verputzen. Was?
Ja, richtig gehört. könnte gut sein, dass diese Outdoor-Vorrichtung zum Schweineschlachten, in der wohl Rudi und vor ihm seine grausen Vorfahren die Sauen hineinbugsierten, niederhielten und kurzerhand totfickten, könnte sein, dass diese Schlachtwanne zwar einen Ablauf für das ganze Blut und Sperma hat (oder für die Frittenkotze, wenns doch mal ne Paukgrube war), aber kein Wasser hält, weil der Boden nicht dicht ist. Den will Schwartebeppo deshalb verputzen. Braucht er natürlich Putz für. Und einen “Gummbl“, der die Arbeit erledigt. Rollo, Aller, das sagt er genau so, kannste dir alles nicht mehr ausdenken. 
Als Bezahlung darf dieser Gummbl dann vermutlich die Schiebkarre wieder aufrichten und samt kostbarer Fracht nach Hause fahren, so denkt der Suppengmobu sich das vermutlich in seinem armen, dummen Knallkopp. Er denkt ja auch, dass dieser traurige Schauplatz unzähliger Verbrechen gegen gute Sitten und die Gesetze von Menschen und Göttern „gut aussehe“.

 Und wie zur Bekräftigung, wie pudelwohl er sich inmitten dieses sonnendurchglühten Kehrichts fühlt, wuchtet der Speckbartel sein Arschgebirge von Leib in die Schlachtewanne hinein – und ist wohl recht froh darüber, dass niemand die ungustiösen Verrenkungen bezeugen kann, die ihn das gekostet hat. Wie gut, dass das uralte Gestrüpp ringsum Sichtschutz bietet, wie wohl von den Winklerschen Ahnen so geplant, um die sodomitischen Schweinereien zu verbergen, die in dieser Wanne ihren Lauf genommen haben mögen.
Aber unser Bummsborsti will den eklen Schweinewanst darin dem Wasser aussetzen, ja scheißdochrein. Obwohl natürlich alles nur ein “Provisorium“ sei und er nochmals die Liste der Arbeitsschritte herbetet, die da noch anfallen sollen, bevor aus diesem Schauplatz herber Angst, besetzt mit scharfem Leid ein Naherholungsgebiet für Speckbeppos geschundene Leibesfülle werden soll.

Und wie immer, wenn der arme dumme Knallkopp sagt, er „müsse mal schaun, wie er des hingrichdd“, wissen alle, dass das nur bedeutet, dass genau nichts passieren wird. Nichts wird er machen. Alles wird genau so bleiben. Sagt unser Qualleman wörtlich, man muss nur hinhören und dann übersetzen: „Wenns dicht is, denn funktionierts, wenns nicht dicht is, muss ich schaun was ich mach“. 

Heißt übersetzt: Falls es dem Soppengmobu gelingen sollte, iwo in der Abraumhalde, die mal seine Küche war, Scheuermilch und -schwamm zu finden, wird er womöglich sogar den Versuch unternehmen, die Blut- Sperma- und Kotzekrusten von den Rändern des Foltergelasses zu wischen. Daran gescheitert wird er denken „basst scho“ und versuchen, die Wanne mit Wasser zu füllen. Füllt sie sich, wird er dieses neugeschaffene Brut- und Heckezentrum für Stechmücken und Pferdebremsen wohl tatsächlich als Badewannenersatz benutzen. Kann natürlich auch gut sein, dass er die ganze Aktion nur deshalb gestartet hat, weil er seine Abrissbirne von Arsch und seinen Arsch von Fettwanst nicht mehr gleichzeitig in die Duschkabine im Alptraumhaus kriegt. 

Wahrscheinlicher aber wird die Wanne das Wasser nicht halten. Dann ist es unter Umständen noch möglich, dass irgendjemand, der es nicht besser weiß, den Bummsdi in den Baumarkt chauffiert, wo er Geld, das er nicht hat, für zwei Säcke Fertigbeton ausgibt. Davon wird er einen anrühren, dann die Schubkarre umschmeißen, sodass fortan die Gartenruine  von der Betonskulptur eines überdimensionierten Hundehaufens geziert sein mag. Den zweiten Sack wird er in die Wanne werfen und irgendwie versaubeuteln. Die Chancen stehen jedoch sehr gut, dass niemals, niemals Wasser in Bummsdis „Pool“ sein wird. 

Im nächsten Jahr wird er dann alles richtig ordentlich machen. Obwohl er doch jetzt schon so gut wie fertig ist. Und die schöne hadde Abbeit hat auch mal gutgetan. Und hat sich ja auch gelohnt: Es ist ja alles feddich soweit, er muss schaun, ob er des irgendwie hingrichd, aber es is ein guter Anfang. Findet er.
So wackelt der Schandsack über den Hof und lässt den Quassel ungeölt laufen. Alle diese Versatzstücke kommen zwei- dreimal, und in dem Moment, wo sie ihm aus dem Gesichtsarschloch gefallen sind, hat er sie vergessen. So erklärt sich der ständige Widerspruch. Und  natürlich damit, dass in seinem Klüterkopp schon alles aber sowas von durcheinandergeht, dass er zwischen Wunschtraum und Vorhaben, zwischen Realität und Phantasie nicht mehr trennscharf unterscheiden kann, der arme, dumme Knallkopp.

Und trotz der ganzen überflüssigen Laberei und genau null gezeigter Aktivität kann er das Rotzfidio nicht mal monetarisieren, weil er es auf sechs Minuten heruntergeschnippelt hat, die dumme Sau. Nur weil er nicht zeigen wollte, wie erbärmlich und ehrlos es ausgesehen haben muss, als er die rostige Hühnerleiter hinab- und wieder hinaufgestiegen ist.

Prallo, das ewige Stehaufmännchen: Er versucht irgendein banales Vorhaben in die Tat umzusetzen, er scheitert und statts nochmal zu versuchen, fängt er ein neues Vorhaben an – nur um daran ebenso zu scheitern.
Aber jedes einzelne neue Unterfangen wird genauso hoffnungsvoll präsentiert wie das vorherige. Und keines wird auch nur ansatzweise fertig. Es ist alles einfach nicht mehr zu fassen, Rollo, Aller, was für eine absolut erzblöde Sau dieser Mastbartel doch ist, godverdomme.