Donnerstag, 20. September 2018

Reiner und die Pflicht (09.09.18)



Die Sonne scheint nicht, weil es mitten in der Nacht ist, aber den dicken, fetten Pfannkuchen zieht es mächtig vor die Kamera.
Er könnte ja noch einen Pflichtstundenschdrihm absolvieren, dann kämen noch mehr schöne Koouuuln rein – aber so seltsam es klingen mag, der Suppengumbo macht sich nicht wirklich was aus Geld. Er weiß ja, dass er nie wieder wirklich solvent sein wird, denn sobald er ein nicht nur geregeltes, sondern gar substantielles  Einkommen vorzuweisen hätte, wäre er sofort von diversen Gläubigern umlagert. Die anschlägigen Inkasso-Verfahren wurden ja bisher nur deshalb eingestellt, weil immer schier nichts zu holen war. Von fünf, sechs Monaten in der Größenordnung des August bliebe dem Butterbengel eh nichts übrig; Unser Suppengmubo müsste letztendlich für die Gläubiger arbeiten, und er hasst es, etwas für andere tun zu müssen.

Und genau das ist der Grund, warum Schwibbschwabbel von Junau derzeit die Schnauze gestrichen voll hat, sich nur noch mit einer Laune wie Dresden ’45 vor die Kämm bemüht und verlässlich anfängt, alsbald um sich zu schlagen.
Junau war nie die richtige Plattform für unseren Arschsack: Ein erfolgreicher Schdriemer muss freundlich sein und schnell lesen können – zwei Dinge, die dem Speckbeppo so gar nicht liegen. Und die Leute im Tschett waren immer so bös zu ihm – der Abotschett war ein wahrer Segen. Den konnte er einschalten und hatte seine Ruhe, bekam von der handvoll haltloser Hurenböcke, die ihn abonniert hatten, die Barr’ne neig’schürt und den arschförmigen Bauch gepinselt, ja, es gab eine Zeit, da hatte Bummsdi mit Junau seine Frieden gemacht.

Aber jetzt nützt der Abotschett nichts mehr, denn auch dann sind mehr als hundert Teilnehmer vor Ort und schon wieder bewegt sich der Dialog so schnell, dass der Leselord nicht den Hauch einer Chance hat, irgendwie mitzukommen – nur, dass die Leute diesmal schnell so richtig fies und böse werden, wenn ihm das nicht gelingt. Immerhin haben sie für das Privileg bezahlt, mit der Schmalzpauke zu interagieren und fühlen sich nun um ihr Geld geprellt, wenn er sie ignoriert oder gar pampig wird. Reiners Unwille, Fragen zu beantworten, rührt ja in erster Linie aus seiner Unfähigkeit, die Fragen schnell und sicher genug lesen zu können, um sie alle auch zu beantworten. 

Und dann die Musikwünsche. Den drei, vier Hanseln aus der goldenen Zeit je einen Wunsch zu erfüllen, das hat er noch hingekriegt. Aber jetzt wird er von dutzenden Wünschen gleichzeitig bestürmt und sie kommen viel zu schnell und zahlreich, als dass er sie überhaupt noch mitbekommen könnte. Also zack, keine Musikwünsche mehr. Und prompt werden die Kunden schon wieder pampig, immerhin haben sie für diese Leistung bezahlt. Grund genug für den Schmandwappler, so richtig die Fassung zu verlieren – seine clevere Idee mit den Musikwünschen hat sich zu einer Pflicht entwickelt. Und Reiner hasst es, Pflichten zu haben.

Das ist die eine Sache, die er seit sechs Jahren mit äußerster Konsequenz durchzieht: Reiner hat alles, was in irgendeiner Weise mit Zwang, mit Pflicht, mit Verantwortung zu tun hat, aus seinem Leben herausgeschnitten. Bummsdi hat ein schier atemberaubendes Problem mit Autorität. Jede Form von Pflicht und Verantwortung gilt ihm als eine unerträgliche Art von Fremdbestimmung, von Beschneidung seiner bequemen Freiheit. Seit der Ritaficker eingebuddelt wurde, seit Reinerle endlich, endlich nicht mehr unter der grausamen Fuchtel seines Vaters steht, hat er sich vor jeder Pflicht herumgedrückt. Wie grausam und einschneidend Rudis Tyrannei gewesen sein mag, lässt sich an diesem Vermeidungsverhalten recht gut ablesen.

Wahrscheinlich war Reiners Autoritätsproblem einer der Gründe, warum er in keinem seiner diversen Dullijobs je die Probezeit bestanden hat. Und schon vorher ward seine Schulschwänzerei ihm zum Verhängnis. Und seit er endlich als selbsterklärter Schanzenlord ganz allein auf seinem Thron sitzen darf, hat er nie wieder irgend eine Pflicht observiert. 

Um Jobs bewerben? von wegen. Rechnungen zahlen? Er doch nicht. Von der ARGE zu einer Maßnahme verdonnert, verzichtet er sogar lieber auf die Hartzikoouuuln, bevor er pünktlich aufsteht und zu einer vorgeschriebenen Zeit an einem vorgeschriebenen Ort einer vorgeschriebenen Tätigkeit nachgeht. Er lässt sich nicht zwingen, Loide, und zwar zu garnichts! So siehts nämlich aus!
In seinem arschrunden Knallkopp ist der Bummsdi Kind geblieben und kann sich wie ein Kind darüber freuen, dass er keine Zubettgehzeit mehr einhalten muss, sondern sich die halbe Nacht mit Daddelei und Selbstdarstellung um die Ohren schlagen kann, die mählich vom Celluluiteabraum überwuchert werden. Macht nichts, dreht er die Mussig halt lauter, es gibt ja niemanden mehr, der ihm das verbieten könnte.

Die stetig wachsende Zahl der Abonnenten hat sich mittlerweile jedoch zu einer Art Autorität entwickelt, die ihn mit Ansprüchen behelligen darf. Und das hasst der Bummsdi wie die Pest. Dass er obendrein noch lesen muss, vorlesen gar, um diesen Ansprüchen überhaupt gerecht werden zu können, ist noch die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Unsere Arschgestalt hat von Junau einfach nur noch die arschförmige Schnauze gestrichen voll. 

A propos voll: Die ständige provokante Sauferei im Schdriem hat natürlich auch weniger damit zu tun, dass der Quallemann Durst hätte oder sich sein verpfuschtes Leben schönsaufen müsste – es ist halt einfach so, dass der bocksture Konträrlord ein Verbot schlicht nicht einhalten kann. Seit er beim Schdriemen nicht mehr saufen „darf“, muss er es natürlich so oft wie möglich doch tun, ganz einfach, weil er es hasst, sich an Regeln halten zu müssen und sich einer Autorität zu beugen. 

Am liebsten wäre es ihm, wenn er die Schdriemerei ganz und gar seinlassen könnte. Nur noch Jutjuber sein, und wenn er mal Laberwasser gesoffen hat, auf dem TS um sich schlagen, das wärs doch.
Dazu müsste allerdings der Jutjub-Kanal solcherart laufen, dass er vom Ertrag leben könnte. Darauf wartet der Bummsdi seit fünf Jahren und es will und will nicht klappen.

Höchste Zeit also, sich mal wieder darüber zu beklagen. Wo sind die Abos, die ihm zustehen, godverdomme? Immer noch keine Hunderttausend, das kann ja wohl nicht wahr sein! Eiblali ist größer als 25 Drachenlords zusammen, das ist doch nicht fair!
Zu dieser Rechnung ist der Schandsack natürlich nicht in der Lage. Rechnungen mit Faktoren überfordern seinen armen dummen Knallkopp. Er kriegt es ja nicht mal in sein Spatzenhönn, das der reine Wunsch nach einer sorglosen, arbeitsfreien Existenz nicht dazu ausreicht, diese auch zu erhalten.

Sein Egozentrismus ist ja sogar derartig ausgeprägt, dass die Arschgestalt nicht verstehen kann, warum nur um alles in der Welt jemand nicht seiner Ansicht sein könnte, oder nicht seine Bedürfnisse und Motivationen teilt. Wenn er also mehrere Stunden später der BILD-Zeitung vorwerfen wird, sie mache doch alles nur schlechter und sich dann fragt, warum um alles in der Welt die das denn nicht einsehen können, zeigt sich dasselbe Phänomen: Bummsdi ist egozentrisch wie ein Brummkreisel und kann nicht verstehen, warum die BILD-Zeitung nicht seine Interessen verfolgt. 

Und sein Interesse liegt klar auf der Hand: Der Suppengmobu hat die Schnauze voll von Junau und will ohne Aufwand sorgenfrei von Jutjub leben, also soll man ihm das gefälligst ermöglichen. Er ist doch bekannt genug! 
Dass für die Existenz als Jutjuber irgendeine Form von Inhalt vonnöten wäre, an dem ein Publikum auch Interesse hat, übersieht er geflissentlich. Er hat ja von Anfang an die Phase, in der seine Vorbilder sich mit verlässlichem Konntent, der pünktlich nach Zeitplan geliefert wurde, ein wohlwollendes Publikum erarbeitet haben, sowieso übersprungen und gleich mit der „Fragtmichwas“- und „Gucktmameinleben“-Phase weitergemacht. 
Denn einen Veröffentlichungsplan einzuhalten, Woche für Woche pünktlich eine neue Folge irgendeines Formats zu veröffentlichen, das wäre ja wieder eine Verpflichtung gewesen, und das kann unsere kugelrunde Arschmade nun mal nicht ausstehen.  

Der Rest ist ein so herrliches Beispiel für einen Bestätigungsfehler, dass man ihn sich ausschneiden und ins Lehrbuch kleben sollte. Unser Prallo schafft es in die Lokalnachrichten, grrohse Jutjuber kennen ihn – also geht er davon aus, dass ihn jetzt alle kennen, also wirklich alle. Und diese Bekanntheit soll ausreichen, ihm einen Lebensunterhalt zu sichern, weil, äh, ja, weil Bummsdi das so will, godverdomme.   
Politiker, Musiker, Filmstars – wenn die ihn alle unterstützen würden, so wie er es verdient, würde doch hier und da ein kleiner Flog völlig ausreichen, den Rest würden die Abozahlen erledigen. Dass die Kagghäider daraufhin sofort diese ohnehin schon nichtssagende Zahl noch verringern, bringt den Bummsdi dann dazu, mal wieder extra zu beteuern, wie egal ihm das doch sei – und wie jedesmal, wenn Bummsdi irgendwas beteuert, ist das Gegenteil der Fall. 

Und bei alldem übersieht Bummsdi von vornherein, dass es ja nicht er selbst ist, der diese Bekanntheit erlangt hat, dass ja nach wie vor genau niemand irgendeines seiner Fidios kennt, irgendeines der irgendwann mal halbherzig begonnenen Formate, irgendeinen wie immer gearteten Inhalt, den man mit dem Namen „Drachenlord“ in Verbindung bringen könnte. 
Bekannt ist, dass sich da irgendwo hinter den sieben Bergen ein lachhaft belämmerter Fettsack im Internet zum Löffel macht und deshalb ein Großeinsatz der Polizei ein paar hundert erlebnisorientierte Kinder verscheuchen musste, die seinen leidgeprüften Nachbarn in den Garten gekackt haben. Mit dem dicken, fetten Pfannkuchen hat das alles nur am Rande zu tun, weshalb ja auch die Berichte über das Schanzenfest so wunderbar funktionierten, ohne den Arschhansel selber zu benötigen. 
 
Und von dem, was bekannt ist, distanziert sich unser verhinderter Internetstar dann noch, damit will er nichts zu tun haben, das ist nicht seine Schuld. Jaguuut, er hätte nicht seine Adresse ins Internet posaunen dürfen, das war ein Fehler, aber er hat doch so dringend die Koouuuln gebraucht vom Bosderverkauf, weil die Kagghäider ihm doch den Strom abgedreht hatten! 
Freilich reicht Reinerles Versuch, das eigene Fehlverhalten wegzurationalisieren, nicht einmal so weit, denn den Zusammenhang zwischen eigenem Fehlverhalten und resultierenden Folgen kriegt er nach wie vor nicht in seinen armen dummen Knallkopp, diese selbstgefällige Arschsau.

Stattdessen treibt er den Bestätigungsfehler kurzerhand auf die Spitze, indem er behauptet, seine erwiesene Unbeliebtheit sei doch eigentlich ein Beweis dafür, dass er alles richtig mache. Rollo, Aller, man kann es sich wirklich einfach nicht mehr ausdenken. Wenn alle Welt den Landvogt hasst, weil der die Bauern knechtet, zur Fronarbeit zwingt, sich immer neue Schurigeleien ausdenkt, über Leichen geht und sich noch an ihrem Unglück erheitert, dann ist das also der Beweis, dass er alles richtig macht und eigentlich der Held der Geschichte ist. Deswegen weinen dann auch alle, wenn Tell ihn aus dem Hinterhalt erschießt, schon klar, godverdomme.

Für einen ganz kurzen Moment scheint es, als würde die schiere Dreistigkeit seiner Unsinnsbehauptung den Prallo dazu bringen, zurückzurudern. Man wird doch nicht grundlos gehasst? Könnte es eventuell vielleicht doch sein, dass er selber davon der Stifter und Erzeuger ist? So ganz vielleicht am Rande?

Also zeigt der Gütelord sich mal wieder gütig, indem er „Fehler zugibt“. Welche Fehler das sind, wer unter ihnen leidet und wie er sie in Zukunft vermeiden könnte, darüber verliert er natürlich mal wieder kein Wort. Nie. Und diese Pseudo-Entschuldigungen (er macht sich ja nicht mal mehr die Mühe, so zu tun, als entschuldige er sich, diesmal spricht er nur von „einsehen“ und das ist genau so dreist gelogen von der fetten Lügensau), diese Heuchelei passiert nie leif, immer nur als Aufzeichnnug. 
Denn sonst könnte ja mal jemand nachhaken und ihn fragen, welche Fehler das denn eigentlich sein sollten-. Und der dicken, fetten Mistsau würden einfach keine Einfallen. Nicht einer. 
Wie er ja auch bei seinem Versuch, die BILD-Zeitung einer Lüge zu zeihen keine einzige Lüge im Artikel finden kann. 

Der verlogene Schmandarsch hat einfach nur früh im Leben gelernt, dass ein Entschuldigung ungefähr so funktioniert wie ein Zauberspruch: Hin und wieder gab es irgend etwas, das er nicht gekriegt hat, wenn er nicht vorher „Entschuldigung“ gesagt hat. Also hat er sich das halt abgerungen, und paff, dann hatte er seine Ruhe, oder hat sein Spielzeug wiederbekommen oder was auch immer.

Und dieselbe kindische Annahme von Ursache und Wirkung gilt auch heute noch im armen, dummen Knallkopp. Kaum hat er „Fehler eingesehen“, verweist er lautstark darauf, dass er das ja jetzt gemacht habe und erklärt uns unmittelbar darauf, was er jetzt dafür haben will: Und zwar soll man ihn entweder unterstützen oder in Ruhe lassen. Mit den Angriffen auf die Schanze soll gefälligst Schluss sein und das süße Leben könnte jetzt so langsam auch mal losgehen. Er ist es nämlich leid, sich so anstrengen zu müssen. 

Ein so sturer, erzblöder, selbstgerechter Egomane wird normalerweise im Grundschulalter mit der Realität konfrontiert und lernt dann so nach und nach, sich wie ein normaler Mensch aufzuführen. Das ist ganz normal. Bei unserem Prallo haben sämtliche dahingehenden Versuche seiner Umgebung nur dazu geführt, dass er sich als das arme Opfer ungerechter Umstände gefühlt hat: der arme Reiner wurde gemobbt – und das wird er heute noch!

Alle anderen sehen die Versuche seines Umfelds, korrigierend-sanktionierend auf eine asoziale Arschmade einzuwirken. Die sture Arschmade sieht ungerechtes Mobbing. Und keiner ist da, der ihm die Sachlage mal ganz klar und deutlich machen würde, am besten mit einem stabilen Knüppel.
Es ist einfach nur traurig.    

Reiner und die Abonnenten (03.09.18)



Die Sonne scheint nicht mehr, der häiderfreie August ist auch vorbei und der dicke, fette Pfannkuchen feuert seine Abrissbirne von Arsch in die verpupten Überreste des Sofas, nur um sofort den Abochat anzumachen. Weil der inzwischen potentiell von mehr als zweihundert hurensaugenden Hühnerfickern bevölkert wird, kommt da gewiss keine Langeweile mehr auf und Freespins kommen da inzwischen ja auch orrnlich rüber – und nicht nur die. 

Aber bis der warme Regen vom August auf dem Päipell-Konto landet, dauerts halt noch ein paar Tage. Und die letzte Zahlung liegt in weiter Ferne, weswegen der Prekariatslord mal wieder entsprechend Laune hat – wie seit Tagen schon. Seit Ende des Schanzenfests hat Bummsdi seine Affenficker von Abonnenten gemolken, wie sies verdienen, diese kernbehinderten Kretins, dieses godverlauste Lumpenpack – vermutlich auch deshalb, weil die typische Konto-Ebbe am Monatsende dem Schwibbschwabbel mal wieder vor die Schweinsäuglein geführt hat, dass es so nicht weitergeht und dass Koouuuln hermüssen etzadla.

Kann auch sein, dass irgendeines der Verfahren, die gegen den ach so friedfertigen Gütelord anschlägig sind, gegen Zahlung eines Ordnungsbescheids eingestellt wurde. Oder eventuell hat irgendeiner der kapottgesoffenen, pucklichten Inzuchtbauern vom schaurigen Berg nach den jüngsten Ereignissen endgültig die Schnauze voll und hat irgendein gutes, altes Sponsoring eingestellt, das in Bummsdis Spatzenhönn schon längst nicht mehr als hilfsbereite Unterstützung segelte, sondern als Selbstverständlichkeit, als Tribut, der ihm gefälligst zusteht. Vielleicht muss er ja dieses Jahr sein eigenes Heizöl kaufen, wenn er noch was neischürn will, man wird ja noch träumen dürfen. Die bemerkenswerte Raffgier der letzten Wochen lässt jedenfalls die Hoffnung keimen, dass irgendein für Speckbeppos kurzsichtige Schweinsäuglein unvorhersehbares Ereignis die Lordfinanzen in Schieflage versetzt hat.

Sei dem, wie es sei, der Lord hat Laune. Lässt sich auch sehr schön daran ablesen, dass er gleich beteuert, bester Laune zu sein und gerade gut gegessen zu haben. Ja, rote Nummer, Arschlecken und Hundeficken, du krummes Lauseschwein, du unverbesserlicher Lügenpenner. Wahrscheinlich hängt der überdimensionierte Magen in den Kniekehlen, weil keiner dich zur Rewe gefahren hat, Lieferdienst nicht mehr drin ist und die Billozichten aus der Stopfmaschine die nagende Fressgier halt eher schlecht als recht im Zaum halten, obwohl du sie wegpaffst, dass der Reizhusten zur verquarzten Decke bellt, du dreimal vermaledeiter Hungerleider.

Aber keine Sorge, der „kleine Bauch“, der veritable Wampenarsch ist noch da und immer noch wird bei jeder Bewegung das schimmlige Leibchen zwischen der schimmligen Plastehose und dem schrundigen Arsch von Fettschürze eingeklemmt; dann fasst der Suppengmubo mit beiden Händen in Schulterhöhe an die Plattis und zuppelt das Leibchen unten aus der Bredouille heraus, mit einer dieser Autopilot-Handbewegungen, die an diesem windschiefen Körperklaus so ganz besonders grauenhaft aussehen, an diesem Madenmann, diesem greisligen, dessen täppische Bewegungen so fernab von jeder Grazie des natürlichen Menschen liegen wie die Schanze von den Uffizien oder sein Spatzenhönn von jeglicher Einsicht. 

Und weil das Schmandschwein heut wieder in so unglaublich aufgeräumter und heiterer Stimmung ist, legt er sich auch sofort mit seinem Tschett an. Irgendwer erwähnt den erhrenwerten Bergdeutschen, dessen Rieschdriem gerade eine vierstellige Hörerzahl vermelden kann – und während dort der Gastgeber mit seinem ganz unverwechselbaren Mix aus Galanterien alter Schule und ungebremstem Schmäh sein Publikum auf das charmanteste unterhält, bleibt der Schmandschmock allein mit seinen zweihundert missgestalteten Maulstinkern von abgehalfterten Abonnenten, von denen jetzt ersma paar gebannt werden, weil sie den Bergdeutschen erwähnt haben. 

Dann kommt noch einer mit dem Schanzenfest an – und ja, er nennt sich Nora, wie Nora, die räudige Hafennutte, die dem Suppengumbo kürzlich das ganze schöne Geld in sein ausgeleiertes Kackloch gedrückt hat – und damit fällt bei unserem Prallo endgültig die Klappe. Ersma wird der unbotmäßige Knecht vom Hofe gebannt, dann ergeht sich der Schmandsack in einem Sermon darüber, wie sehr er die Schnauze voll hat vom Schanzenfest. 
Ist wohl nichts geworden aus seinem großartigen Plan, der Welt zu zeigen, wie schlimm Mobbing sei und wie heldenhaft er dagegen ansteht, ist wohl auch nichts geworden aus dem Versuch, sich der Presse als Opferheld oder Heldenopfer darzustellen, ist wohl auch Essig mit dem Wunschtraum, demnächst von der Landesregierung ein schönes neues Leben spendiert zu kriegen. Das lässt mal wieder die Hoffnung wachsen, dass die Ereignisse vom 20.08. für den dicken, dummen Knallkopp noch ein unliebsames Nachspiel haben mögen, das sich ihm bereits angekündigt hat – wer weiß.

Der dicke, fette Pfannkuchen ist jedenfalls so richtig in Fahrt geraten und jetzt kriegt das Affenpack von Abobande mal wieder mit der groben Kelle serviert, was ihm zusteht: Man soll gefälligst aufhören, ihn immer wieder mit Interviewfragen auf Schülerzeitungsniveau zu behelligen! Es sei denn, es gelüstet den Selbstbespiegelungslord mal wieder nach einer Runde #Fragdrache, dann sind genau solche Fragen nämlich die einzigen, die er gelten lässt.
Man soll endlich aufhören, Musikwünsche zu äußern, denn der Musikliebhaber und selbsterklärte Meddler will endlich „sein Zeuch“ hören, nämlich zum hundertsten Male Motrip, Adel Tawil und Rosenstolz. Zu diesem übelstinkenden Musiksurrogat will er dann misstönend mitjaulen und die Leute sollen dann seine Sangeskünste loben, so stellt er sich das vor, kannste dir einfach nicht mehr ausdenken. 

Dann folgt ein Lügenkatarakt des Inhalts, wie sehr der erzfaule Prallsack sich für sein Publikum aufreibt, wie er bis zur Erschöpfung arbeitet, nur um die zahlende Kundschaft zufriedenzustellen – nur um dann nichts zu ernten als schnöden Undank. Rollo, Aller, das meint er ernst, man lasse sich das auf der Zunge zergehen, dieser rettungslos verlotterte und krankhaft selbstgefällige Knallkopp ist allen Ernstes der Ansicht, er würde lobenswerte Leistung erbringen. 

Und zu allem Überfluss hat dieser abscheuliche arschförmige Sack voll eitler Kackscheiße in der Zwischenzeit einen Fuffziger eingeheimst und kann ein weiteres Kapitel des Trauerspiels beenden, um in seinen TS zu wechseln und dort weiter um sich zu schlagen.
Es ist und bleibt ein Rätsel, warum die Schanze noch heile Scheiben hat, godverdomme.

Reiner und die Lügenpresse (26.08.18)



Die Sonne scheint, aber der Wind sagt Hui und unser dicker, fetter Pfannkuchen sieht sich genötigt, trotz veritablen Kaiserwetters seinen Fettsackpulli überzustreifen, weil es trotz behelfsmäßiger Handtuchvorhänge schon jetzt zieht wie Hechtsuppe in der Schanze, die nach den Angriffen der vergangenen Monate wohl endgültig auf dem letzten Loch pfeift und mittlerweile kurz davor steht, endgültig sturmreif geschossen zu werden. (Operation Entglasung sollte unter allen Umständen fortgeführt werden, Loide!) 

Heute will das Arschgebirge sich nochmal der Presse zuwenden. Die vor einigen Tagen erfolgte Presseschau gestaltete Bummsdi noch im Vollgefühl der ewigen Unbesiegtheit als Serie von Ausfällen und Beleidigungen gegen die Schreiberlinge von der Lügenpresse, gespickt mit ausgewählten Kraftausdrücken und der beliebten Seelöwen-Imitation. 

Mittlerweile hat der Prallo wohl eingesehen, dass diese altbewährte Strategie nicht mehr zielführend ist, also verlegt er sich aufs Verhandeln. Natürlich hat er nach wie vor selber nichts anzubieten noch auch begriffen, dass zu Verhandlungen ein solches Angebot dazugehören würde. Das ist freilich für den Suppengumbo nach wie vor kein Grund, sich aufs Betteln und Flehen zu versteigen – warum auch, wenn man stattdessen einfach lügen kann. Denn das kann er ja, da hat er Erfahrung drin, darin ist er groß. Also, nicht groß im Sinne von erfolgreich, aber doch groß im Sinne von geübt und von ebenso schamloser wie dummer Dreistigkeit. Hemmungen kennt er da längst nicht mehr, der dicke, fette Lügenbolzen.

Der Kanal bleibt pausiert, aber trotzdem lädt er die folgende Lügenorgie genau dort hoch, geht ja schon hervorragend los. Und er kann es auch nicht lassen zu betonen, wie sehr er sich letztendlich freut, endlich mal im Zentrum eines Aufmerksamkeitswirbels ungeahnten Ausmaßes zu stehen – während die Stimme immer noch heiser ist von den diversen Brüllattacken der letzten Tage, du krisst doch echt die Tür nich mehr zu bei diesem Knallkopp, godverdomme.
Aber wenn „die Medien“ sich jetzt endlich, endlich mal dem bisher völlig totgeschwiegenen Thema Mobbing zuwenden, dann ist das immerhin Reinerles Verdienst, dann hat sich die ganze Brüllerei ja doch gelohnt. 
Dieser Aussage jetzt Selbstüberschätzung und Arroganz zu unterstellen, hieße allerdings zu ignorieren, wie umfassend Reiners Isolation inzwischen ist, wie unermesslich sein Unverständnis und wie winzig klein seine Welt. Wenn es nicht um ihn geht, kommt das Thema schlicht nicht vor in seinem armen, dummen Knallkopp. 

Als nächstes gibt der Suppengmobu sich ungewohnt kleinlaut und möchte sich entschuldigen für die vielen Fehler, die er auf Jutjub gemacht hat. Nur dort, weswegen sein Weg ganz nach oben an die Spitze zu den anderen Grrohsen ja auch entsprechend steinig war. Ja egal, is nich alles gut gelaufen, tschulligung, Schwamm drüber.
So will er das haben, der Schmandsack. Natürlich sagt er nicht, welche Fehler er gemacht hat, wer darunter zu leiden hatte und bei wem er sich dafür bereits entschuldigt haben will. Könnte er ja auch gar nicht, selbst wenn er wollte. Es ist ja alles ganz einfach so erstunken und erlogen. Dass er deshalb nochmal schnell eine Entschuldigung nachreicht, ist deshalb ja auch ganz und gar sinnlos, denn wieder sagt er ja nicht dazu, wofür er sich entschuldigen will und bei wem. Er sagt einfach nochmal Schulljung, damits auf Band ist, damits „jetzt auch jeder mitkriegt“ – schon wieder deutlich angefressen davon, dass er sich dieses Lippenbekenntnis zur Reue jetzt überhaupt abringen musste. Räuspern und nach unten gucken.

Sein Ziel war es also nicht, die inzuchtgeschädigten, kapottgesoffenen Hinterwäldler Schauerberger oder ihre räudige Mischpoke „reinzuziehen“ ? Ach, ist ja hochinteressant. Was ist denn geworden aus „Ich bin hier, findet euch damit ab ihr Pferdefotz’ne“? In jedem Schdriem schön Rosenstolz spielen und sich gottweißwas auf seine Sturheit einbilden, dieselbe lauthals durchs ganze Kaff schreien und jetzt sagen „Tja, wollte ich ja gar nicht“? Dieser haltlose Sack voll lieblos hingerotzter Lügen, dieser erzblöde, inkonsequente schwabbelnde Pudding aus Dreck und Unflat, dieser hinterrücksichtslose Arschkopp, godverdomme.

Dass ein paar Busladungen voll Kuchenspasten sich vor Rewe und am Feuerwehrhäuschen haben vollaufen lassen, ist „grausam, grauenhaft, grauenvoll“? Ja scheißdochrein, du dummer Prallo, grauenhaft ist es doch nur, dass du nach wie vor nicht erkennst, dass du davon der Stifter und Erzeuger bist, dass die alle nur deswegen da waren, weil sie dich nicht leiden können, du riesiger Vollarsch. Und „vor allem eines“ hat sich gezeigt: Dass du ein durch und durch verdorbener, moralisch vollkommen bankrotter und haltlos dommer Unsympath bist, nicht nur niemandem auf der ganzen weiten Welt zu irgendwas nütze, sondern jedem anständigen Menschen in 20 Kilometern Umkreis – so es denn einen anständigen Menschen gäbe in diesem von GOtt selbst verlassenen Drecksloch von Landschaft – eine Last und eine Strafe. 

Aber nein, Dschampkatt und den Satz nochmal begonnen, die Sache hat „auch ein Gutes“ – für Reinerle nämlich, denn er ist ja schließlich die Hauptperson; wenn er noch einen Vorteil aus irgendwas schlagen kann, dann ist die Sache ja letztendlich gut ausgegangen. Und hier liegt der Vorteil für den Schandsack darin, dass die Öffentlichkeit sich möglicherweise bereit erklären könnte, in unserem Lügensack das arme Opfer zu sehen, immerhin wird er im Internet gemobbt, was ja ungleich viel schlimmer ist als etwa am Arbeitsplatz oder in der Schule gemobbt zu werden, wo man seinen Peinigern hilflos ausgesetzt ist und sich nicht so einfach löschen kann. 

Warum der Speckbeppo trotzdem denkt, gerade er sei schlimmer dran, ist nur ein weiterer Beweis für die Reinerlogik, nach der alles, was mit Reiner zu tun hat, um ein vielfaches wichtiger ist als alles, was mit Reiner nichts zu tun hat. Die Angriffe, denen der heldenmutige Reiner trotzen musste, sind deshalb ungleich schlimmer als alles andere, was sonst jemand ertragen musste. Also, ihr Weiber bei #metoo, ihr Kanacken bei #metwo und auch ihr Schwuchteln bei #itgetsbetter, heult ma alle leiser, der Reinerle hat nämlich mal welche mim Stock kassiert. Angeblich.

Gut, lag auch daran, dass er selbst Fehler gemacht hat und der Schwibbschwabbel verfügt durchaus über genug Berechnung, um zu wissen, dass er die jetzt auch zugeben muss. Aber er kann es halt nicht, der selbstverliebte Knallkopp, also kann er auch nicht sagen, welche Fehler das eigentlich sind und zur Sicherheit muss er sie alle relativieren: Weil er seine dummen, beleidigenden Aussagen ja getätigt hat, während eine Kamera lief und die Aussagen deshalb später im Internet verbreitet wurden, zählen sie quasi nicht und man sollte sie als ganz und gar gegenstandslos betrachten. Bis auf die, die ihm jetzt zum Vorteil gereichen sollen, die möge man bitte alle ernst nehmen.

Wenn der Arschsack also jetzt vor der Kamera betont, er sei kein Nazi, dann zählt das. Wenn die Kamera ihn vorher dabei aufgezeichnet hat, wie er den eigenen Größenwahn mit menschen-verachtenden  Beleidigungen zementiert hat, oder wie er haltlose Territorialansprüche auf „sein Grundstück“ erhob, das in Wirklichkeit der öffentliche Raum vor seinem Hoftor ist und diese Ansprüche mit brutaler Gewalt gegen jedermann durchzusetzen versuchte,  dann möge man das bitte ignorieren.
Wenn er jetzt behauptet, kein Sexist zu sein, dann gilt das. Wenn die Kamera vorher zahlreiche Beweise dafür eingefangen hat, dass er in jeder Frau grundsätzlich sofort ein Sexualobjekt sieht, das er mit Zudringlichkeiten der übelsten Sorte belästigen darf und danach, sobald es ihm nicht zu Willen ist, mit sexualisierten Beleidigungen versieht, wenn darüber hinaus ein seitenlanger Alptraum seiner zu Text geronnenen Sexfantasien vorliegt, die beredte Auskunft nicht nur über seinen Größenwahn, sondern auch seine Geringschätzung aller Frauen gibt, dann möge man das gefälligst ignorieren, das zählt dann nicht. So hätte Bummsdi das gern, so macht das in seinem Spatzenhönn wirklich und wahrhaftig Sinn, man kann es sich wirklich alles nicht mehr ausdenken.

Schon als Vergangenheitsprallo irgendwann bemerken musste, dass die Leute aus welchen Gründen auch immer  auf sein Verhalten negativ reagieren, kam er ja nicht auf die Idee, sein Verhalten zu überdenken oder gar zu ändern. Ach iwo, das war doch alles nur im Indanedd, das zählt doch gar nicht! Stattdessen überlegte er, was er wohl machen könnte, damit die negativen Reaktionen aufhören. Und darüber grübelt er bis heute nach. Ungefähr so, als würde man die Anlage auf Anschlag drehen und dann überlegen, was man wohl machen könnte, damit die Nachbarn sich nicht über den Lärm beschweren. Wenn ihnen die Mukke nicht passt, sollen sie halt weghören. Oder sie könnten einfach alle wegziehen, das wäre doch die einfachste Lösung.

An dieser Stelle des Fidios angelangt, verlieren Bummsdis Ausführungen langsam aber sicher jede Kohärenz und gehen genau so aus dem Leim wie ihr Erzeuger. Was ihm jetzt noch aus dem Gesichtsarschloch quillt, hält keiner Bewertung mehr stand, es ist Gestammel und Gelüge, ein Katarakt von Selbstliebe und Inkonsequenz:

Viele sagen, er sei stark: gelogen. Viele sagen, er sei fett und das stimmt. Viele sagen, er habe nicht nur einen Riesenarsch, er sei auch einer. Auch das ist richtig.

Er hält sich nicht für stark: gelogen. Er brüstet sich damit, was er alles aushalten kann und dass jeder andere unter dieser Last sofort zusammenbräche. Nur er nicht.

Er wollte der Welt zeigen, wie schlimm der Häid ist: gelogen. Er wollte nicht zur ARGE-Maßnahme gehen und sieht inzwischen keine andere Möglichkeit mehr, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, als weiterhin auf Junau das Internet anzubrüllen und sich dafür die Scheiben einschmeißen zu lassen.

Er ist nicht in der Lage, sich verständlich auszudrücken: Stimmt, aber nur durch Zufall. Er wollte sagen, dass er nicht in der Lage war, das Schanzenfest zu verhindern. Stimmt auch, aber er geht halt davon aus, dass er das hätte erreichen können, hätte er nur die richtigen Worte gefunden – Nach wie vor geht seine Lordschaft davon aus, er könne sein Publikum ganz nach seinem Willen beeinflssen und herumkommandieren. 

Häider wollen nicht auffallen: gelogen. Häider brüsten sich damit, dich zum Heulen gebracht zu haben – und das ist gut so, denn alle wollen dich weinen sehen, du hundserbärmlicher Prallsack.

Reiner opfert sich gern für andere auf und hat schon immer anderen geholfen: gelogen. Reiner hat in seinem ganzen Leben noch nie irgendwas getan, was nicht direkt mit ihm zu tun hatte. Er ist egozentrisch wie ein Brummkreisel. Fremde Hilfe erachtet er als Selbstverständlichkeit. Reicht man ihm den kleinen Finger, greift er nach der ganzen Hand. 

Reiner wurde in der Schule gemobbt, weil er so ein Helfer war: gelogen. Er wurde in der Schule nicht gemobbt, sondern geschnitten. Und zwar, weil er schon immer ein arrogantes Arschloch war, das sich für besonders großartig hielt. Außerdem war er schon als kleiner Junge ein hässlicher Fettsack.

Reiner ist kein Narzisst: gelogen. Aber tolle Reinerlogik: Wenn er nicht mal den Unterschied zwischen Nazi und Narzisst kennt, ist ihm natürlich nicht klar, dass es da eine Persönlichkeitsstörung gibt, von der er möglicherweise betroffen ist und die er möglicherweise mal therapieren lassen sollte. Nein, er doch nicht, godverdomme. Er ist doch großartig.

Und weil er so großartig ist, schließt er sein Fidio ganz stilecht mit einer Reihe von Forderungen:  Man soll erstens aufhören ihn zu häiden und zweitens seine Darstellung in diversen Berichten so ändern, dass er nicht als das vollgeschissene Ekelpaket rüberkommt, das er nun mal ist. Man möge ihn bitte als armes Opfer hinstellen, aber gleichzeitig betonen und hervorheben, wie stark und unbesiegbar er ist.
Und wenn man ihn dann noch für seine Ausdauer loben könnte, wär das auch ganz ogeh. 
Also los jetzt, ihr Lügenpresser, ein Schandsack voll eitler Scheiße will ein Heldenopfer oder ein Opferheld sein, macht schon, auf jetzt, godverdomme.


Reiner und der dunkle Parabelritter (22.08.18)



Da issa ja scho widda, Alda! Alex Prinz, der dunggle Barabelritter, das langhaarige Schielböckchen haut sein letztes Drachenlord-Fidio raus. Also diesmal wirklich das letzte. Ganz bestimmt.
Eigentlich wollte er ja nie, nie wieder was über den Drachenlord raushauen, aber weil der heute überall in den Zeitungen und sogar im Fernseh rumgereicht wurde, kann der Alex natürlich nicht widerstehen, mit Reinerbezug doch noch mal paar Klicks abzugreifen. Aber diesmal echt zum letzten Mal – bis er mal wieder neue Klicks braucht, irgendwann demnächst, wenn das mit dem Staatsexamen doch nichts wird bei der dommen Sau.

Aber natürlich hat das Schielböckchen nichts anderes im Sinne, als seine un-glaub-li-che moralische Entrüstung ins Netz zu posaunen, es ist ja fürch-ter-lich und einfach nur greulich und abscheulich, wenn sich irgendwo hunderte Untersekundaner treffen und einen Nachmittag lang trotz polizeilicher Weisung mählich unter Alkoholeinfluss geraten, das hat doch nichts mit Meddl zu tun, das kann er absolut nicht mit dem ansonsten von ihm propagierten Lebensstil in Einklang bringen, die domme Sau.

Dass der angehende Deutschlehrer den Unterschied zwischen „buchstäblich“ und „figurativ‘ nicht kennt, stellt er als nächstes unter Beweis, die domme Sau, bevor er dann nach nicht mal zwei Minuten gleich den dicksten Bock schießt und das Schanzenfest ganz ehrlich und mit vor Entrüstung zitternder Stimme mit einem Pogrom vergleicht. Ja, richtig gelesen, macht er wirklich, die domme Sau. 

Ist ja historische Tatsache, dass die deutschen Juden damals partout nicht aufhören konnten, den billichen kleinen Kaggnadsis von der SA anzudrohen, ihnen die Prüchel meilenweit nauszuschmaß‘ne und ihr dummes, provokantes Judentum einfach nicht abstellten, obwohl jeder sehen konnte, wie sehr ihnen das selbst schadete. Aber als sich dann der Volkszorn nach monatelanger Absprache und Ankündigung formierte, stand natürlich die reichsdeutsche Polizei wie ein Mann zwischen den Braunhemden und ihren Opfern, sodass den Nazis dann gar nichts anderes übrigblieb, als viele kleine Feiglinge zu saufen, mehr so aus Versehen den Reichstag anzukokeln und dann maulend wieder abzuziehen. Den Juden wurde dann zur Strafe nur ihr Hauptkanal weggenommen. 
Ja, so war das damals bei den Pogromen, das weiß er genau, die domme Sau. Dass es aber „Pogrome“ und nicht PRRRogrome“ heißt, davon hat der angehende Deutschlehrer natürlich keine Ahnung. Wie läuft eigentlich das Studium, du domme Sau?

Gerissen wie er ist, findet unser Schielböckchen natürlich eine Möglichkeit, seinen himmelschreiend steindummen Judenvergleich anzustellen, ohne das selbst zu tun: Er erfindet einfach spontan einen Freund, der den Vergleich durchgeführt haben will. Netter Versuch, Lügensachse, aber es weiß doch sowieso jeder, dass der Freund erfunden ist – du hast nämlich überhaupt keine Freunde, du domme Sau. Und solange du solche gewissenlosen Vergleiche anstellst, wird sich daran auch nichts ändern. Wenn man dir mal nen Echo verliehen hätte, jetzt müsstest du ihn wieder abgeben, du domme Sau. 

Als nächstes scheitert der Schielsachse krachend an einem Gandhi-Zitat, indem er erst die drei Stufen durcheinanderbringt und dann auch noch vergisst, dass das Zitat ja im Original nichts anderes als genau das sturheile #unbösiieegt-Geschrei zum Ausdruck bringt, das Reiner sich auf die Fahne geschrieben hat. Tja, schade, daneben. Aber macht nichts, Schielböckchen kriegt stotternd und stammelnd gerade noch die Kurve, denn eigentlich wollte er uns ja erzählen, dass er immer versucht hat, dem Reiner zu helfen, die domme Sau.

Immer? Ja, in der Phase zwischen seinem Schanzenbesuch, bei dem er Bummsdi zum Tanzbär und die Bummsdibude zum Jahrmarkt der Eitelkeit für seine eigenen Zuschauer zweckentfremdet hat, bis zum Mettwoch, bei dem er feixend und natürlich mal wieder am hellichten Tag biersaufend vor dem Leifschdriem hockte, also in den Monaten zwischen diesen beiden moralisch völlig einwandfreien, wenn nicht lobenswerten Aktionen, da hat er versucht, dem Reiner zu helfen, die domme Sau. Weil er sowas wie Reiners Vorbild war, die domme Sau.   

Nur schade, dass alle so heldenhaften Versuche seinerseits nichts fruchten wollten. Das liegt aber nicht an Schielböckchens fehlendem Einsatz, sondern nur daran, dass Reiner halt a weng dumm ist. 
Naja, da hat der angehende Pädagoge halt aufgesteckt und jetzt hockt er in seiner Bude, um uns sehr eindringlich klarzumachen, dass der dicke fette Pfannkuchen demnächst wohl sterben wird. 
Und zwar deshalb, weil die ganzen fiesen Häider ihm solchen Stress verursachen, dass das arg auf die Gesundheit schlägt. Die viereinhalbtausend kcal Fett und Zucker pro Tag, die steckt der Schwibbschwabbel weg, aber der Häid, oiweh, der wird ihn sicher dahinraffen. Oder das erledigt gleich irchendein kapotter Häider persönlich – und beim Ausmalen dieser Räuberpistole ist der Schielsachse allen Ernstes kurz davor, sich ein wenig Schweiß aus dem verbliebenen Auge zu drücken, so nahe geht ihm diese aberwitzige Vorstellung, der dommen Sau.

Also, nur dass wir uns richtig verstehen: Der Alex muss nicht ganz schwer schlucken, weil hier ein Mensch stirbt, beileibe nicht – was ihm so zu schaffen macht, dass er nachts das Auge nicht mehr zukriegt, ist die Vorstellung, irgend jemand könnte dann womöglich auf die Idee kommen, ihn, die domme Sau, für Bommsdis Ableben verantwortlich zu machen, weil er damals den Bummsdi so durch sein mediales Dorf getrieben hat, um heute paar Schörts mehr zu verkaufen. Und in dem Fall hätte das völlig unabsehbare Folgen für ihn und dann wird er gar am Ende nicht verbeamtet! Nicht auszudenken! Da kann einem wie dem Alex schon die Träne kommen.

Denn immerhin ist er es ja gewesen, der damals erreichen wollte, dass man den Prallo nicht mehr als Trottel wahrnimmt, indem er ihn als Trottel hingestellt hat, die domme Sau. Und ohne ihn hätte auch der zukünftige Meuchelmörder ja nie was von Bummsdi mitgekriegt, denn wie alle wissen, ging ja erst nach seinem Interview die Rumba richtig los.  

Und deshalb fühlt sich das Schielböckchen etzadla auch so schuldig, dass er die Sache in die Hand nehmen will. Oder genauer: Das sollen seine Fenns mal machen. Schreibt ihm doch ma in die Kommentare, wie man Bummsdi am besten entmündigen oder besser noch gleich einweisen könnte, das wäre doch das Beste. 
Wenn man an dieser Stelle seinen haltlos steindummen Eingangsvergleich nochmal bemüht, hätte das Schielböckchen anno ‘38 die Reichspogromnacht auch verhindert, indem er die deutschen Juden vorher einfach entmündigt und zwangschristianisiert hätte – Braunhemden hassen diesen Trick! Also, liebe Fenns, der Alex hat keinen Bock, da in irgendwas reingezogen zu werden, also unternehmt gefälligst was. Dangge dafür.

Ganz zuletzt wird’s nochmal richtig eklig: Jeder Besucher des Schanzenfestes ist nämlich einfach nur so ein richtiger Blödi, findet jedenfalls der Alex. Und der findet es einfach un-fass-bar, was ihr mit dem armen dummen Knallkopp anstellt. Wie kommt ihr nur darauf, in die Schanze vordringen zu wollen, um euch an Reiners Elend zu erlaben? Wie kann man sowas nur tun?
Wie unglaublich verlogen diese moralische Entrüstung und wie durchschaubar deutlich sie seinem eigenen schlechten Gewissen geschuldet ist, das kriegt er wohl einfach nicht mit, die domme Sau. 

Und natürlich hat er auch nicht vergessen, unter dem Fidio einen link zu seinem Mörtsch-Schop hinzukleistern. Moralische Entrüstung, Gewissensbisse und an den Haaren herbeigezogene Distanzierung von arschgenau den Leuten, denen er seine pseudokantigen Schörts andrehen will, sind ja nicht komplett ohne den immerhin ehrlich gemeinten Versuch, noch ein paar Koouuuln damit zu machen.

Also, wenn wirklich mal ein Attentäter in die Schanze vordringt und dem Suppengmubo das Licht ausbläst, dann hoffe ich inständig, dass er dabei ein – selbstverständlich fair gehandeltes – “VonTiling“-Schört trägt, du domme Sau.